Category: Allgemein

  • Gebotsverfahren und Photovoltaikauktionen in Schweiz und Deutschland ☀️

    Gebotsverfahren und Photovoltaikauktionen in Schweiz und Deutschland ☀️

    Nach aktuellen Analysen ist 𝗦𝗼𝗹𝗮𝗿𝗲𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗺 𝗩𝗼𝗿𝗺𝗮𝗿𝘀𝗰𝗵 – insbesondere in der Schweiz, aber auch mit Herausforderungen in Deutschland.  

    Deutschland verzeichnet aktuell einen deutlichen Rückgang beim Photovoltaik-Zubau:
    Im März 2025 wurden nur rund 𝟳𝟴𝟳 𝗠𝗲𝗴𝗮𝘄𝗮𝘁𝘁 neue PV-Leistung installiert – der niedrigste Monatswert seit Ende 2022. Besonders stark betroffen ist der Markt für Dachanlagen, aber auch Freiflächenanlagen gingen spürbar zurück.
    Lediglich Stecker-Solar-Geräte verzeichnen ein kräftiges Wachstum: Im März wurden fast 𝟰𝟮.𝟱𝟬𝟬 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗕𝗮𝗹𝗸𝗼𝗻𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁𝘄𝗲𝗿𝗸𝗲 mit insgesamt 49 Megawatt registriert.
    Trotzdem zählt Deutschland mit über 𝟭𝟭𝟬𝟬 𝗪𝗮𝘁𝘁 𝗶𝗻𝘀𝘁𝗮𝗹𝗹𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲𝗿 𝗟𝗲𝗶𝘀𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗽𝗿𝗼 𝗞𝗼𝗽𝗳 weiterhin zu den führenden Ländern beim PV-Ausbau. Die aktuelle Entwicklung zeigt jedoch, wie sensibel der Markt auf politische Änderungen reagiert. 

    In der Schweiz setzt sich der positive Trend fort:
    Im Jahr 2024 wurden rund 1,78 Gigawatt neue Photovoltaiksysteme installiert – ein neuer Rekordwert. Zum Vergleich: 2023 waren es 1,64 GW, 2022 rund 1,08 GW. Die erwartete PV-Produktion 2024 entspricht damit rund 𝟭𝟯,𝟵 % 𝗱𝗲𝘀 𝗽𝗿𝗼𝗴𝗻𝗼𝘀𝘁𝗶𝘇𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗦𝘁𝗿𝗼𝗺𝘃𝗲𝗿𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘀 𝗳ü𝗿 𝟮𝟬𝟮𝟱– ein deutliches Zeichen für den Fortschritt der Energiewende in der Schweiz. 

    Für 2025 wird in Deutschland und in der Schweiz ein rückläufiger Zubau erwartet.  Grund dafür könnten die geplanten politischen Anpassungen sein – wie etwa geringere Einspeisevergütungen oder reduzierte Förderanreize, künftig dämpfend auf den Markt auswirken. Noch handelt es sich dabei um Erwartungen – die konkreten Effekte bleiben abzuwarten.

    Quellen:
    IEA
    https://www.pv-magazine.de/
    https://www.pv-magazine.com/
     

  • Intersolar Messe München 2024

    Intersolar Messe München 2024

    Was ist weiss und hat abgerundete Ecken? – Oder: Was hat die grösste Solarfachmesse in Europa 2024 gezeigt? 

    Der Juni bringt für die Solarbranche ein Highlight im Kalender: Den Besuch der Intersolar („the smarter E“), der führenden Fachmesse für Solarmodule, Speicher und E-Mobilität. Mit 30

    00 Ausstellern (!) und über 100‘000 Besuchenden hat die Messe wieder bewiesen, ein zentraler Treffpunkt für Innovatoren, Hersteller und Fachleute der Branche zu sein.  

    Dieses Jahr waren die SRS und die oe.energy-Gruppe auf der Messe mit einem Stand vertreten. Über zahlreiche Kundengespräche hinaus haben wir uns auch auf der Messe umgeschaut.

    Solarmodule: Innovation und Konkurrenzdruck

    Hersteller von Solarmodulen stehen unter immensem Druck, ihre Entwicklungszyklen zu verkürzen und gleichzeitig innovative Lösungen anzubieten. Besonders auffällig war das verstärkte Angebot an Wechselrichtern und Speichern. Trotz der Konkurrenz, die insbesondere aus China kommt, zeigen die Hersteller beeindruckende Fortschritte in der Technologie. Angekündigte Modulwirkungsgrade für ca. Ende Jahr sind bei den besten um die 23.5% in der breiteren Masse und Spitzen bei bis zu 24.6% (beispielsweise Tongwei). Das ist ein beeindruckender Anstieg im Vergleich zu den Wirkungsgraden von 14% im Jahr 2011.

    Zukunftsausblick:

    Ein Hersteller prognostiziert für 2025 einen Zellwirkungsgrad (Achtung, nicht Modulwirkungsgrad, der ca. 2-3% tiefer liegt) von 27.3% und hofft, durch Perowskit-Tandemzellen im Jahr 2026 auf 34.6% zu kommen – das wäre ein sehr beachtlicher Fortschritt innert kürzester Zeit!

    Preisentwicklung:

    Grosse Überkapazitäten führten in den letzten Monaten zu einem regelrechten Preiszerfall. Eine untere Grenze scheint unterdessen erreicht worden zu sein. Mit den Wirkungsgrad-Erhöhungen wird man trotzdem noch mehr Watt bekommen fürs Geld (auch wenn der Modulstückpreis eher nicht mehr sehr schnell sinkt).

    Modulherkunft:

    Das ist v.a. auch ein politisches Thema, sichtbar und führend sind die chinesischen Modulhersteller. Aber es tut sich auch etwas in Europa. Beispielsweise 3sun, https://www.3sun.com/ in Italien baut die Produktion auf 3 GW in Sizilien aus bis 2025, AE solar (https://ae-solar.com/) oder auch Kalyon aus der Türkei (https://kalyonpv.com/en/) können europäische Module liefern.

    Speichertechnologien: Vielfalt und Segmentierung

    Die Speichersysteme waren ebenfalls ein zentrales Thema. Besonders im Commercial & Industrial (C&I) Segment gab es neu zahlreiche neue Angebote bzw. Ankündigungen.

    Die vielen Angebote im Privatanwenderbereich waren bereits letztes Jahr sehr zahlreich. Auffallend war dieses Jahr, dass die Neuankündigungen sich alle sehr ähneln im Design: weisse, quaderförmige, stapelbare Elemente mit abgerundeten Ecken.

    Technologisch werden die Li-Zellen so weiterentwickelt, damit sie auch in grossen Modulen schnellere Lade- und Entladezyklen erlauben, das heisst auch mehr Leistung. Der „C-Wert“ ist dafür die sehr wichtig Kennzahl und beschreibt das Verhältnis zwischen Lade/Entladeleistung und der Kapazität. 2C bedeutet beispielsweise, dass die Kapazität einer Batterie innert einer halben Stunde geladen werden kann. Weiter besteht ein Trend zu grösseren Zellen, um die Kostenreduktion weiter voranzutreiben.

    Preisentwicklung:

    Die Zellpreise der Li-Batterien aus China sind weiter gesunken, in den letzten 12 Monaten haben sie sich ungefähr halbiert!

    Wechselrichter: Größer und vielseitiger

    Die Wechselrichterindustrie erlebt ebenfalls einen Montagesysteme: Effizienz und Innovation.

    Mit dem Absinken der Modulpreise sind die Montagesystem-Kosten teilweise bereits höher als die Modulkosten. Das wird auch einen Druck auf die Montagesystem-Anbieter mit sich bringen, die Kosten weiter zu senken. Insbesondere in Ländern mit höheren Arbeitskosten ist es wichtig, dass die Montage sehr rasch und wenn möglich werkzeuglos (z.B. nur durch Einrasten) durchgeführt werden kann. Erwähnenswert ist weiter die bereits seit mehreren Jahren feststellbare Konkurrenz der Materialien zwischen Aluminium und Stahl.

    Fazit

    Unser Besuch auf der Intersolar 2024 hat gezeigt, dass die Solar- und Speicherindustrie sich aktuell gerade in einem Hoch befindet und weiterhin von Kostendruck, Innovation und technologischen Fortschritten getrieben wird. Die Hersteller stehen vor der Herausforderung, nicht nur effizientere und kostengünstigere Produkte zu entwickeln, sondern auch den wachsenden Marktanforderungen gerecht zu werden. Die Zukunft sieht vielversprechend aus, weil sich dank regulatorischen Änderungen und sinkenden Komponenten-Preisen (Speicher und Module) neue Geschäftsmodelle ergeben. Erstaunlich ist, dass auch viel Richtung Standardisierung geht: Offenbar müssen Batteriespeicher für Heimanwendungen weiss und mit abgerundeten Kanten präsentiert werden.

    Links und Quellen:

    https://www.thesmartere.de/start

    https://www.intersolar.de/start

    https://www.intersolar.de/pressemeldung/abschluss-messe?ref=m5f53a666f3a2cb2fee160554-s602e6518ef7d5b4a39480733-t1720540268-ca0898fda

     

     

  • Der Ausbau der erneuerbaren Energien weltweit bis 2030 und 2050: Was bedeutet das für Sie als Industrieunternehmen?

    Der Ausbau der erneuerbaren Energien weltweit bis 2030 und 2050: Was bedeutet das für Sie als Industrieunternehmen?

    Der Grundtenor an der #PVTagung23 war klar: Es muss etwas gehen im Bereich der erneuerbaren Energien, um so bald wie möglich #NettoNull zu erreichen.

    Doch wie schnell kann der Ausbau der #Photovoltaik erfolgen? Da sind sich die Experten uneinig. Das Bundesamt für Energie rechnet mit 37 TWh bis 2050 (+8 TWh aus anderen erneuerbaren Energien), Swissolar geht von 45 TWh bis 2050 aus, Jürg Rohrer, Professor an der ZHAW Zurich University of Applied Sciences, spricht von notwendigen 45 TWh bereits bis 2035.

    Um diese #Ziele zu erreichen, braucht es gemäss Jürg Rohrer gesetzliche Grundlagen. Einerseits soll gesetzlich dazu verpflichtet werden, auf bestehenden Gebäuden #Solaranlagen zu montieren. Andererseits soll für alpine Solaranlagen bereits jetzt eine #Nachfolgeregelung erarbeitet werden, für die Zeit nach dem Abschluss des Projekts #Solarexpress.

    Essentiell für diese Entwicklung ist eine funktionierende #InfrastrukturChristof Bucher forscht an der Berner Fachhochschule BFH daran, wie die #Wechselrichter die Stabilisierung des Netztes auch in Zukunft und mit einem Mehrfachen der Stromleistung sicherstellen können.

    Interessant war auch der Beitrag zum #Winterstrom von Nationalrätin Gabriela Suter: Die Wasserkraftreserve kostet 296 Mio. CHF für 0.4 TWh, d.h. 0.74 CHF / kWh, einmalig für den Winter 2022/2023! Die Photovoltaik liefert ohne Zusatzkosten einen Beitrag von 1.1 TWh geliefert in diesem und kommenden Winterperioden!

    Vielen Dank Swissolar für die spannende Tagung und die Organisation dieses wichtigen Branchenanlasses, danke Christof Bucher und Jürg Rohrer für eure Voten. Roman Gysel

    #PVTagung23 #solarenergie #solarstrom #photovoltaik #energie #zukunft

  • Kundeninterview mit Ivo Frey von Allega – Teil 4 – Ratschläge für andere Unternehmen

    Kundeninterview mit Ivo Frey von Allega – Teil 4 – Ratschläge für andere Unternehmen

    Industrie-Partnerschaft mit SRS

    In einem Umfeld, in dem Nachhaltigkeit und Effizienz für Unternehmen immer wichtiger werden, bietet die Integration von Solarenergie eine naheliegende Lösung.
    Dabei stellt sich die Frage, ob man selbst bauen sollte, oder nicht lieber mit einem Contracting Spezialisten zusammenarbeitet, der sich sowohl um den Bau, die Finanzierung, als auch den gesamten späteren Betrieb kümmert.
    Unser Partnerunternehmen Allega hat sich für Letzteres entschieden, und stellt hier kurz die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit uns vor.
    Erfahren Sie hier aus erster Hand, wie Unternehmen vom Contracting Modell profitieren können.

    Allega: Ein Vorzeigekunde für nachhaltiges Arbeiten

    Die Allega GmbH, gegründet 1933 von Alusuisse, war das erste Handelshaus für Aluminium-Halbfabrikate in der Schweiz. Heute ist die Allega GmbH ein ALUMFASSENDES Servicecenter für Aluminium, Luft- und Raumfahrt, Fassaden und Fahrzeugaufbauten.

    Strompreise im Blick: Was bringt eine PV-Anlage?

    Unternehmen fragen sich oft, wie viel eine PV-Anlage wirklich einspart und welche Unabhängigkeit sie bietet. Entdecken sie die erreichten direkten Einsparungen des Referenzkunden im Video.

    Weitere Eindrücke:
    Teil 2: Minimaler Aufwand, maximale Wirkung: Das Contracting Angebot
    Teil 3: Der umfassende Nutzen einer PV-Anlage
    Teil 4: Erfahrungen im Contracting Modell: Ratschläge für andere Unternehmen

    Mehr Informationen:
    Photovoltaik für Unternehmen

  • Kundeninterview mit Ivo Frey von Allega – Teil 3 – Der umfassende Nutzen einer PV-Anlage

    Kundeninterview mit Ivo Frey von Allega – Teil 3 – Der umfassende Nutzen einer PV-Anlage

    Industrie-Partnerschaft mit SRS

    In einem Umfeld, in dem Nachhaltigkeit und Effizienz für Unternehmen immer wichtiger werden, bietet die Integration von Solarenergie eine naheliegende Lösung.
    Dabei stellt sich die Frage, ob man selbst bauen sollte, oder nicht lieber mit einem Contracting Spezialisten zusammenarbeitet, der sich sowohl um den Bau, die Finanzierung, als auch den gesamten späteren Betrieb kümmert.
    Unser Partnerunternehmen Allega hat sich für Letzteres entschieden, und stellt hier kurz die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit uns vor.
    Erfahren Sie hier aus erster Hand, wie Unternehmen vom Contracting Modell profitieren können.

    Allega: Ein Vorzeigekunde für nachhaltiges Arbeiten

    Die Allega GmbH, gegründet 1933 von Alusuisse, war das erste Handelshaus für Aluminium-Halbfabrikate in der Schweiz. Heute ist die Allega GmbH ein ALUMFASSENDES Servicecenter für Aluminium, Luft- und Raumfahrt, Fassaden und Fahrzeugaufbauten.

    Strompreise im Blick: Was bringt eine PV-Anlage?

    Unternehmen fragen sich oft, wie viel eine PV-Anlage wirklich einspart und welche Unabhängigkeit sie bietet. Entdecken sie die erreichten direkten Einsparungen des Referenzkunden im Video.

    Weitere Eindrücke:
    Teil 2: Minimaler Aufwand, maximale Wirkung: Das Contracting Angebot
    Teil 3: Der umfassende Nutzen einer PV-Anlage
    Teil 4: Erfahrungen im Contracting Modell: Ratschläge für andere Unternehmen

    Mehr Informationen:
    Photovoltaik für Unternehmen

  • Kundeninterview mit Ivo Frey von Allega – Teil 2 – Minimaler Aufwand, maximale Wirkung

    Kundeninterview mit Ivo Frey von Allega – Teil 2 – Minimaler Aufwand, maximale Wirkung

    Industrie-Partnerschaft mit SRS

    In einem Umfeld, in dem Nachhaltigkeit und Effizienz für Unternehmen immer wichtiger werden, bietet die Integration von Solarenergie eine naheliegende Lösung.
    Dabei stellt sich die Frage, ob man selbst bauen sollte, oder nicht lieber mit einem Contracting Spezialisten zusammenarbeitet, der sich sowohl um den Bau, die Finanzierung, als auch den gesamten späteren Betrieb kümmert.
    Unser Partnerunternehmen Allega hat sich für Letzteres entschieden, und stellt hier kurz die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit uns vor.
    Erfahren Sie hier aus erster Hand, wie Unternehmen vom Contracting Modell profitieren können.

    Allega: Ein Vorzeigekunde für nachhaltiges Arbeiten

    Die Allega GmbH, gegründet 1933 von Alusuisse, war das erste Handelshaus für Aluminium-Halbfabrikate in der Schweiz. Heute ist die Allega GmbH ein ALUMFASSENDES Servicecenter für Aluminium, Luft- und Raumfahrt, Fassaden und Fahrzeugaufbauten.

    Strompreise im Blick: Was bringt eine PV-Anlage?

    Unternehmen fragen sich oft, wie viel eine PV-Anlage wirklich einspart und welche Unabhängigkeit sie bietet. Entdecken sie die erreichten direkten Einsparungen des Referenzkunden im Video.

    Weitere Eindrücke:
    Teil 2: Minimaler Aufwand, maximale Wirkung: Das Contracting Angebot
    Teil 3: Der umfassende Nutzen einer PV-Anlage
    Teil 4: Erfahrungen im Contracting Modell: Ratschläge für andere Unternehmen

    Mehr Informationen:
    Photovoltaik für Unternehmen

  • Kundeninterview mit Ivo Frey von Allega – Teil 1 – Was bringt eine PV-Anlage?

    Kundeninterview mit Ivo Frey von Allega – Teil 1 – Was bringt eine PV-Anlage?

    Industrie-Partnerschaft mit SRS

    In einem Umfeld, in dem Nachhaltigkeit und Effizienz für Unternehmen immer wichtiger werden, bietet die Integration von Solarenergie eine naheliegende Lösung.
    Dabei stellt sich die Frage, ob man selbst bauen sollte, oder nicht lieber mit einem Contracting Spezialisten zusammenarbeitet, der sich sowohl um den Bau, die Finanzierung, als auch den gesamten späteren Betrieb kümmert.
    Unser Partnerunternehmen Allega hat sich für Letzteres entschieden, und stellt hier kurz die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit uns vor.
    Erfahren Sie hier aus erster Hand, wie Unternehmen vom Contracting Modell profitieren können.

    Allega: Ein Vorzeigekunde für nachhaltiges Arbeiten

    Die Allega GmbH, gegründet 1933 von Alusuisse, war das erste Handelshaus für Aluminium-Halbfabrikate in der Schweiz. Heute ist die Allega GmbH ein ALUMFASSENDES Servicecenter für Aluminium, Luft- und Raumfahrt, Fassaden und Fahrzeugaufbauten.

    Strompreise im Blick: Was bringt eine PV-Anlage?

    Unternehmen fragen sich oft, wie viel eine PV-Anlage wirklich einspart und welche Unabhängigkeit sie bietet. Entdecken sie die erreichten direkten Einsparungen des Referenzkunden im Video.

    Weitere Eindrücke:
    Teil 2: Minimaler Aufwand, maximale Wirkung: Das Contracting Angebot
    Teil 3: Der umfassende Nutzen einer PV-Anlage
    Teil 4: Erfahrungen im Contracting Modell: Ratschläge für andere Unternehmen

    Mehr Informationen:
    Photovoltaik für Unternehmen

  • Evolution der Solarzelleneffizienz

    Evolution der Solarzelleneffizienz

    Die Evolution der Solarzelleneffizienz: Wie weit sind wir gekommen und wohin gehen wir? 

    Die Sonne – eine unerschöpfliche Quelle sauberer Energie, die seit Jahrtausenden unsere Welt erleuchtet. Doch erst in den letzten Jahrzehnten haben wir begonnen, ihr volles Potenzial zu nutzen, und die Photovoltaik ist dabei zur Schlüsseltechnologie geworden. Ihre Entwicklung ist eine faszinierende Reise durch die Welt der Halbleiter und des menschlichen Erfindergeistes. 

    Ein grundlegendes Konzept, das die Effizienz von Solarzellen bestimmt, ist die Bandlücke des verwendeten Halbleitermaterials. Vereinfacht ausgedrückt, bestimmt diese Bandlücke die Energiemenge des Lichts (abhängig von der Wellenlänge), die ein Halbleiter absorbieren kann. Das am häufigsten verwendete Material in Solarzellen ist Silizium, das eine Bandlücke von 1,1 Elektronenvolt (eV) aufweist. Diese Eigenschaft begrenzt den theoretischen Wirkungsgrad einer herkömmlichen Silizium-Solarzelle auf etwa 32%. Die Grenze wurde schon 1961 (https://en.wikipedia.org/wiki/Shockley%E2%80%93Queisser_limit) von den Forschern Shockley und Queisser errechnet! 

    Diese theoretischen Maximalwerte sind in der Praxis schwer zu erreichen, doch die Wissenschaft macht stetige Fortschritte. Durch den Einsatz von «Trick»-Techniken wie der Heterojunction-Technologie (HIT) erreichen moderne Silizium-Solarzellen bereits einen beeindruckenden Wirkungsgrad von 27%. Hierbei werden zwei verschiedene Bandlücken (aus demselben Material) genutzt, um das Licht effizienter zu absorbieren und in Strom umzuwandeln. 

    Doch damit nicht genug. Forscher experimentieren mit mehrschichtigen Solarzellen, die Licht unterschiedlicher Wellenlängen absorbieren können. Diese “Tandemzellen” könnten theoretisch Wirkungsgrade von bis zu 47,6% erreichen. Doch der Weg zur Kommerzialisierung ist noch steinig, da diese Technologie noch zu teuer ist. 

    Ein Blick auf die aktuellsten Entwicklungen zeigt, dass wir uns ständig verbessern. Ein neuer Weltrekord für den Wirkungsgrad liegt derzeit bei 33,9%, erreicht von Longi Solar mit einer Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle. 

    Das National Renewable Energy Laboratory (NREL) der USA liefert uns einen spannenden Einblick in diese rasante Entwicklung. Ihr Tool zur Erfassung von Forschungswirkungsgraden zeigt die besten Leistungen verschiedener Photovoltaik-Technologien, einschließlich Strom, Spannung und Füllfaktor. 

    https://www.nrel.gov/pv/interactive-cell-efficiency.html

    Anwendende der Photovoltaik können von diesen Entwicklungen stark profitieren. Auch in den letzten zwei Jahren sind die Modulleistungen von 375 W auf aktuell 450 W angestiegen. Auch das hilft stark mit, die Attraktivität von Photovoltaikanlagen zu erhöhen, weil Sie für die gleiche Arbeit, Montagesystemkosten etc. mehr Leistung und damit auch einen höheren Energieertrag bekommen! 

    Weil die SRS im Care-&-Share-Modell die bestmöglichen Technologien einsetzt, konnten wir die Strompreise in den letzten Jahren reduzieren. Neben dem Wirkungsgrad spielen natürlich auch Faktoren wie Langlebigkeit, Kosten, Schwachlicht-Verhalten, Anlagen-Optimierungen über Ausrichtung und Verkabelung etc. eine grosse Rolle.  

  • Anstieg der Netzentgelte in der Mittelspannung in Deutschland

    Anstieg der Netzentgelte in der Mittelspannung in Deutschland

    Entwicklung der Netzentgelte in der Mittelspannung

    Die jüngsten Erhebungen des Verbands der Energieabnehmer (VEA) lassen aufhorchen: Die Netzentgelte in der Mittelspannung sind, wie prognostiziert, angestiegen. Werfen wir einen genaueren Blick auf die Zahlen, um die Hintergründe dieser Entwicklung zu verstehen und die Auswirkungen auf verschiedene Sektoren zu beleuchten.

    Laut den Daten des VEA verzeichneten die Netzentgelte in der Mittelspannung einen Anstieg um durchschnittlich 27 %.

    Ausgewertet wurden hier jeweils 15 verschiedene Abnahmefälle in der Mittelspannung, also jeweils Konstellationen mit unterschiedlicher Arbeit und Leistung und somit unterschiedlicher Benutzungsstunden. Typische Abnehmer mit den gezeigten Profilen wären etwa Industriebetriebe. Diese 15 Abnahmefälle wurden in ganz Deutschland, jeweils in den Gebieten der einzelnen Netzbetreiber, durchgerechnet.

    Der höchster Anstieg, im Vergleich zu den Werten von 2023, erfolgte in Heftestedt um 255,7 %. Profitiert haben dagegen die Nutzer in Westerland, dort sind die Netzentgelte mit -19,8 % am stärksten gesunken. In der Gesamtbetrachtung wird schnell ersichtlich, das eine Verringerung der Netzentgelte aber die Ausnahme darstellt.

    Auch in absoluten Zahlen zeigen sich enorme Unterschiede. In Voralberg zahlt man bloß 3,51 cent pro kWh, in Barmstedt dagegen 12,48 ct pro kWh. Es drängt sich die Frage auf, woran das liegt – eigentlich zahlt man doch an beiden Orten für die gefühlt “gleiche” Dienstleistung?
    Nachfolgend wollen wir die Ursachen dieser enormen Unterschiede betrachten.

     

    Gründe für die Unterschiede

    Die starke Unterschiede in den Netzentgelten können auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden, die sich je nach Region unterscheiden. Einer der entscheidenden Aspekte ist der Zeitpunkt des Netzausbaus und die damit verbundenen Investitionen. Regionen, die bereits in der Vergangenheit verstärkt in ihre Netzinfrastruktur investiert haben, können nun von verbesserten Effizienzen und niedrigeren Betriebskosten profitieren, was zu einem Rückgang der Netzentgelte führt.

    Auf der anderen Seite gibt es in manchen Gebieten, insbesondere in strukturschwachen Regionen, einen Investitionsstau. Hier führt ein Mangel an Investitionen in die Netzinfrastruktur zu höheren Betriebskosten und somit zu einem Anstieg der Netzentgelte. Die Netzbetreiber rufen hier zudem höhere Gebühren ab, damit sie die die aktuell nötigen Investitionen finanzieren können. Die Unterschiede sind also nicht nur auf regulatorische Maßnahmen oder Effizienzsteigerungen zurückzuführen sein, sondern auch auf historische Entscheidungen und den aktuellen Zustand der Netzinfrastruktur.

    So können etwa die historisch bedingten Unterschiede in der Infrastruktur und Wirtschaftskraft zwischen Ost- und Westregionen zu starken Disparitäten in den Netzentgelten führen.

    Ein weiterer Grund für die Erhöhung der Netzentgelte ist die Erhöhung der Entgelte durch die Betreiber der Übertragungsnetze. Gemäß des Aufbaus des Netzsystems ist in den zu zahlenden Netzentgelten auch jeweils die Kosten für die darüber liegenden Ebenen enthalten. Der Endabnehmer, etwa am Niederspannungsnetz, zahlt auch für das Mittelspannungs- und Hochspannungsnetz. Somit müssen die Betreiber der Mittelspannungsnetze die Erhöhung der Übertragungsnetzbetreiber in ihren Kalkulationen nun einpreisen, und an ihre Abnehmer weitergeben.

    Zusammenfassend zeigt die Analyse der Netzentgelte in der Mittelspannung, dass die starken Unterschiede in den Kosten verschiedene Ursachen haben können. Neben zeitlichen Unterschieden im Netzausbau und Investitionsstaus spielen auch regulatorische Maßnahmen sowie regionale Disparitäten eine entscheidende Rolle. Während einige Regionen von Rückgängen der Netzentgelte profitieren, sehen sich die meisten Regionen mit steigenden Kosten konfrontiert.

     

    Wie kann man diesen Kostensteigerungen entgehen?

    Zunächst gilt: Die Netzentgelte sind alternativlos, in jedem Standort ist man an den Netzbetreiber gebunden, und kann sich – ohne den Betrieb zu verlegen – nicht einfach einen günstigeren Anbieter suchen.

    Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass es Möglichkeiten gibt, die Abhängigkeit von Netzentgelten zu reduzieren. Durch den Einsatz von dezentralen Energieerzeugungssystemen wie Photovoltaik-Anlagen kann lokal Energie produziert und somit die Netznutzung minimiert werden.

    Diese Unabhängigkeit führt nicht nur dazu, dass keine Netzentgelte anfallen, sondern ermöglicht auch Einsparungen bei Stromsteuern und anderen Umlagen.

    Die dezentrale Energieerzeugung bietet somit nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch finanzielle Anreize. Indem Verbraucher auf erneuerbare Energien setzen, können sie nicht nur ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren, sondern auch ihre Energiekosten kontrollieren und unabhängiger von regionalen Schwankungen in den Netzentgelten werden. In einer Zeit, in der die Energiewende eine zentrale Rolle spielt, eröffnen solche Lösungen nicht nur Chancen für individuelle Energieautarkie, sondern tragen auch dazu bei, das Stromnetz insgesamt zu entlasten und nachhaltige Energiepraktiken zu fördern.

     

    Quelle: PV Magazine

  • Nationale PV-Tagung von Swissolar

    Nationale PV-Tagung von Swissolar

    Von 10 % auf 50 % Solarstrom – jetzt gehtʼs richtig los: Die Nationale PV-Tagung von Swissolar

    Die Solarindustrie erlebt einen kometenhaften Aufstieg, der selbst den Bundesrat Albert Rösti überrascht hat («Das Tempo der Solarenergie hat mich überrascht, daran hatte ich nicht geglaubt.»). Auf der Nationalen PV-Tagung von Swissolar wurden die jüngsten Errungenschaften und zukünftigen Herausforderungen der Branche beleuchtet. Mit einem Rekordzubau von 1.5 GW allein im letzten Jahr und insgesamt 6 GW am Netz bis 2024 ist die Photovoltaik (PV) zu einer relevanten Größe in der Energieversorgung geworden, was etwa 10% des aktuellen Energiebedarfs entspricht. Und das Wachstum soll weitergehen, mit einem geplanten Zubau von 2.5-3% pro Jahr, um die benötigte Energieversorgung sicherzustellen, gemäss Bundesrat Albert Rösti.

    Neue Herausforderungen

    Doch mit dem rapiden Anstieg der PV-Nutzung kommen auch neue Herausforderungen auf die Branche zu. Insbesondere wird es immer wichtiger zu verstehen, wohin der produzierte Strom fliesst. Diese Thematik wurde von Nationalrat Jürg Grossen, dem Präsidenten von Swissolar, angesprochen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Solarproduzenten und Netzbetreibern ist dabei unerlässlich, wie Michael Frank, Direktor des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE), betonte, ein «Hand-Shake» sei dazu nötig.
    Der Verein SmartGridready könnte als Plattform dienen, um Differenzen zu überwinden und Schnittstellen zwischen den Akteuren zu definieren. Dies ist entscheidend, um den reibungslosen Betrieb des Stromnetzes zu gewährleisten, wie auch das Beispiel aus Deutschland zeigt, das von Barbara Poisl (vom Netzbetreiber bayernwerk) vorgestellt wurde.

    Die Prognose ist klar: PV ist disruptiv und wird die Energiemärkte in den kommenden Jahren revolutionieren. Antje Kanngiesser, CEO der Alpiq Gruppe, prognostiziert, dass bereits in fünf Jahren neue Geschäftsmodelle erforderlich sein werden. Doch während die PV-Branche wächst, müssen auch die Stromnetze entsprechend angepasst werden. Intelligente Lösungen wie Blindleistungskompensation und Einspeisemanagement können die Kosten des Netzausbaus erheblich senken, wie Alexander Fuchs von der ETH Zürich erläuterte.

    Innovative Lösungen

    Eine weitere innovative Lösung sind dynamische Netztarife, die Verbraucher und Produzenten über Preissignale steuern, so Peter Cuony von der Groupe E AG. Die Groupe E hat bereits einen solchen Tarif eingeführt!
    Weiter ist es wichtig zu verstehen, dass zu Zeiten, in denen die PV-Stromproduktion den Verbrauch übersteigt, kein Problem im Übertragungsnetz entsteht, wie Christof Bucher von der Berner Fachhochschule erklärt. Der Grund sei, dass an solchen Tagen auch im Ausland ein Überschuss an Energie vorhanden sei und daher keine Energie über die Grenzen abtransportiert werden müsse.
    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die gesellschaftliche Akzeptanz von PV. Während die Technologie grundsätzlich breit akzeptiert ist, gibt es Unterschiede in der Akzeptanz je nach Art der Anlagen. Freiflächenanlagen sind ähnlich unbeliebt wie Windkraftwerke und AKW, während gebäudeangebauter Photovoltaik sehr beliebt sind. Isabelle Stadelmann-Steffen von der Universität Bern beleuchtete die Bedingungen, Trade-offs und Potenziale von Photovoltaik aus gesellschaftlicher Sicht.

    Rechtliche Rahmenbedingungen

    Schliesslich stehen auch rechtliche Rahmenbedingungen im Fokus. Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) und das «Praxismodell»/Eigenverbrauchsgemeinschaften über Energieversorger existieren bereits, virtuelle ZEVs (vZEV), lokale Energiegemeinschaften (LEG sollen sie mit dem neuen Stromgesetz ergänzen. Falls die Abstimmung am 9. Juni positiv ausgehen wird, werden in der Schweiz damit sehr interessante neue Modelle – und Innovation – ermöglicht. Zur genaueren Definition der Details läuft bereits die Vernehmlassungsverfahren auf Verordnungsstufe. Eine wichtige Frage ist hier beispielsweise, ob die Produktionsleistung wirklich die aktuell geforderte Quote von 20% der Anschlussleistung aller Beteiligten betragen soll. Viele Projekte würden damit verhindert.
    Insgesamt zeigt die Nationale PV-Tagung von Swissolar, dass die Schweiz auf dem Weg ist, ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und eine nachhaltigere Energiezukunft zu gestalten. PV ist dabei nicht nur ein Teil der Lösung, sondern auch ein Motor für Innovation und Fortschritt.