Category: Allgemein

  • Strompreisentwicklung

    Strompreisentwicklung

    Der Strompreis war zuletzt ein vieldiskutiertes Thema.

    Aufgrund von Faktoren wie Energieknappheit, Netzüberlastung und einer grossen Nachfrage bzw. dem Anschluss einer Unmenge an neuen Produktionsanlagen, ist er in letzter Zeit stark angestiegen, dann wieder gesunken… Was hat es mit diesen Entwicklungen auf sich?

    Der Strompreis setzt sich zusammen aus dem Preis für Energie, Netzgebühren und Abgaben bzw. Steuern.

    Quelle: www.strompreis.elcom.admin.ch

    In welche Richtung entwickelt sich der Energiepreis? 

    Der Handel von Energie auf dem Strommarkt erfolgt durch sogenannte Futures. Dank prognostizierten Preisen, welche in standardisierten Verträgen festgelegt werden, kann der Strom zu einem späteren Zeitpunkt zu einem festgelegten Preis gehandelt werden. Solche Futures-Kontrakte sind ein wichtiger Bestandteil des Energiehandels, da sie den Akteuren ermöglichen, Unsicherheiten zu reduzieren und Preisrisiken abzusichern. Die Futures funktionieren zudem als Marktsignal für den zukünftigen Preis des Stroms.

     

    Strompreisentwicklung – Base Schweiz (in CHF/MWh)

    Quelle: www.swenex.ch

    Zuletzt sind die Preise für die Futures für die Jahre 2024-2032 in der Schweiz und in Deutschland wieder von sehr hohen Werten von über 500 CHF/MWh (oder 50 Rp. /kWh) auf 100-140 CHF/MWh gesunken.

    Im Vergleich zu den Preisen um 20-80 CHF/MWh, welche in den letzten 15 Jahren bis vor Mitte 2021 gegolten haben, sind die Energiepreise also immer noch auf einem um +150-300% höheren Niveau!

     

    Quelle: www.energy-charts.info

     

    In welche Richtung entwickeln sich die Netzkosten?

    Im Bereich der Stromnetze spielt kein Markt, es handelt sich um einen Monopolbereich der Netzbetreiber. Mit dem Wandel des Stromnetzes hin zu einem dezentralen Energiesystem mit vielen lokalen Versorgern und dem erwarteten Ausbau von E-Mobilität und Wärmepumpen ist eine Steigerung der Kosten auch hier zu erwarten. Das wird auch in Studien des Bundesamts für Energie (BFE) bestätigt. In allen darin untersuchten Szenarien gibt es einen grossen Anstieg der Netzkosten, die Höhe ist jedoch unterschiedlich und daher schwierig vorauszusagen.

     

    Quelle: https://pubdb.bfe.admin.ch/de/publication/download/10513

    Die aktuellen und historischen Netzkosten sowie die örtlich relevanten Steuern und Abgaben lassen sich einfach und unkompliziert auf der Webseite www.strompreis.elcom.admin.ch für Ihre spezifische Kategorien (H für Haushalt, C für das Gewerbe- und Industriesegment) prüfen.

    Falls Sie nicht in den freien Markt gewechselt haben (möglich ab einem Jahresverbrauch von 100’000 kWh) ist Anteil der Energiekosten am Strompreis im Monopolmarkt ebenfalls auf der Webseite ersichtlich.

    Quelle: www.strompreis.elcom.admin.ch

    Aktuell ist zu erwarten, dass der Gesamtstrompreis in den nächsten Jahren moderat steigen wird. Zur Steigerung werden vor allem die Netzkosten beitragen, während der Energiepreis auf hohem Niveau eher stabil bleiben wird. Aufgrund der vielen Einflussfaktoren und der unruhigeren Lage an den Energiemärkten, können allerdings dynamische und grosse Ausschläge nicht mit Sicherheit vorhergesehen werden.

     

  • Challenge gegen die Klimaerwärmung

    Challenge gegen die Klimaerwärmung

    Challenge gegen die Klimaerwärmung

    Dass die globale Erwärmung auf 1.5°C beschränkt werden muss und wir bis 2050 Netto-Null erreichen wollen, ist mittlerweile vielen klar. Doch wie? Welche Massnahmen sollen umgesetzt werden, wie sind die einzelnen Schritte zu priorisieren und wie rigoros soll man dabei vorgehen?

    Die Financial Times macht aus der vieldiskutierten Challenge ein Spiel.

    Sie müssen sich zwischen verschiedenen Möglichkeiten entscheiden;

    welche Themen sollen als erstes angegangen werden, wo wollen Sie investieren, welche Gesetze sind anzupassen? Beim Spielen erfahren Sie spannende Fakten, werden vor Challenges gestellt und erfahren vielleicht auch mal einen Rückschlag.

     

    Das Financial Times Climate Game

    zeigt eindrücklich, wie wichtig es ist, möglichst rasch, also jetzt, unsere CO2-Emissionen zu reduzieren. Jedes Jahrzehnt Verzögerung macht das Erreichen des 1.5-Grad-Ziels signifikant schwieriger und teurer. Ich kann allen empfehlen, das Financial Times Climate Game einmal zu spielen und diese Erfahrung selber zu machen.» Domenico Agosti, CEO SRS.

  • Was passiert mit alten Solaranlagen?

    Was passiert mit alten Solaranlagen?

    Was passiert mit Solaranlagen?

    Zwischen 2019 und 2021 hat sich die Anzahl der Solaranlagen in der Schweiz mehr als verdoppelt, die Tendenz ist nach wie vor stark steigend.

    Derzeit werden 6% des Energieverbrauchs durch Solarstrom abgedeckt, laut Prognosen soll dieser Anteil bis 2050 auf 48% steigen. So weit so gut.

    Doch was passiert eigentlich, wenn eine Solaranlage ihr Lebensende erreicht hat und ersetzt werden muss?

    In der Schweiz setzt sich die Stiftung SENS eRecycling für die nachhaltige Wiederverwertung von ausgedienten Elektro- und Elektronikgeräten ein, darunter fallen auch Photovoltaik-Module. In Zusammenarbeit mit Swissolar hat die Stiftung eine vorgezogene Recyclinggebühr für PV-Module eingeführt. Diese ist zwar freiwillig, wird aber von fast allen Herstellern und Importeuren in der Schweiz bezahlt. Dank der Gebühr kann SENS ein kostenloses Rücknahmesystem anbieten, durch das bis zu 95% der Rohstoffe wiederverwendet werden.

    Solarmodule bestehen aus Glas, Aluminium, Silizium, Silber, Kupfer und Plastik (EVA). Glas macht den grössten Teil des Moduls aus und dient dem Schutz vor Hagel und Schmutz, denn darunter befinden sich die filigraneren Solarzellen. Diese sind aus Silizium, Silber und Kupfer zusammengesetzt. Für die statische Verstärkung und eine standardisierte Montage auf dem Dach wird das Solarmodul meist von einem Aluminiumrahmen eingefasst.

     

    Im Vergleich zu anderen Energieträgern ist die Entsorgung bzw. das Recycling von Solarmodulen durchgängig geregelt. Die EU schreibt vor, dass mindestens 80% der Solarmodule recycelt werden müssen.

    Hat ein Modul ausgedient, wird es von Aluminiumrahmen, Kabeln und Elektronik getrennt. Diese können direkt recycelt werden. Danach werden die Module zerkleinert und erhitzt, um so Silizium, Kupfer und Silber von Kunststoff und Glas zu trennen. Die aufbereiteten Rohstoffe werden zu neuen Solarmodulen weiterverarbeitet oder anderweitig verwendet.

    Das Glas wird beispielsweise zu Flachglas oder Glaswolle verarbeitet. Die Wiederverwendung von Silizium, dem Kernstück der PV-Module, hingegen ist derzeit noch relativ aufwendig und kostspielig. Viele Forschungsinstitute und Firmen setzen sich derzeit dafür ein, dass sich dies rasch ändert. So arbeitet beispielsweise das Fraunhofer Institut in Halle (Saale), www.ise.fraunhofer.de, an Methoden, durch die Silizium standardmässig getrennt, aufbereitet und wiederverwendet werden kann.

     

    Da die grosse Recycling-Ära erst noch kommt (PV-Module haben eine relativ lange Lebensdauer), ist die Forschung zwar in vollem Gange, kann aber noch nicht auf grosse Erfahrungen zurückgreifen.

    Bereits heute ist es aber so, dass die ausgedienten PV-Module keinesfalls weggeworfen oder vergraben werden müssen. Sie erhalten – zerlegt in die ursprünglichen Rohstoffe – ein neues Leben.

     

     

    Ein Thema, welches in diesem Zusammenhang oft diskutiert ist, ist die Energiebilanz von Photovoltaik.

    Gemäss SENS «beträgt die energetische Rückzahldauer der nicht erneuerbaren Primärenergie einer PV-Anlage rund 2 Jahre – bei einer Lebensdauer von 30 Jahren kann somit 15-mal mehr Energie produziert werden, als in die Produktion und Entsorgung hineingesteckt werden muss». Bei herkömmlichen, nicht-erneuerbaren Kraftwerken wie Atom- oder Kohlekraftwerken ist diese Bilanz immer negativ. Es wird immer mehr Primärenergie (Brenn- und Rohstoffe für den Bau der Anlagen) gesteckt als je an elektrischer Energie herauskommt.

     

    Wie in allen Branchen, gibt es laufend neue Technologien, die Module werden optimiert und verbessert. Die Solarmodulhersteller haben mit Entwicklungen in folgenden Bereichen ein Interesse daran, die Kosten zu senken und die die Umweltverträglichkeit von PV-Modulen weiter zu steigern:

    • Verringerung der verwendeten Rohstoffe bei Produktion (z.B. Anteil von Silizium, Silber, …)
    • Erhöhung der Lebensdauer
    • Recycling und Wiederverwendung der Rohstoffe

     

    Quellen: SENS, erecycling.ch, energie-experten.org,www.ise.fraunhofer.de, Rohstoffe in Solarmodulen: CO2-Fußabdruck und Recycling, Florian Haase und Dr. Jan-Philipp Mai

     

    Mehr Thema Recycling

    www.erecycling.ch

  • Erleichterungen für PV-Netzanschluss auf Firmendächern

    Erleichterungen für PV-Netzanschluss auf Firmendächern

    Der Anschluss von PV-Anlagen auf Gewerbedächern, die größer als 135 kW sind, soll unbürokratischer werden.

    Das könnte laut BSW die Fesseln für die PV auf Firmendächern lösen.

    Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) begrüßt die vom Bundeswirtschaftsministerium geplanten Vereinfachungen beim Netzanschluss neuer Solarstromanlagen auf Firmendächern. Wie der Verband mitteilte, hatten in den letzten Jahren unverhältnismäßige Zertifizierungsanforderungen den Photovoltaikausbau auf Gewerbedächern oberhalb einer Anlagenleistung von 135 Kilowatt stark behindert. Der BSW hoffe nun auf eine schnelle Umsetzung der vorgesehenen Änderungen. Diese seien in der Elektrotechnische-Eigenschaften-Nachweis-Verordnung (NELEV) sowie einer neuen Technische-Anforderungen-Verordnung (TAV) vorzunehmen.

    Zuwachs auf Firmendächern voraus

    Den nun vorgelegten Verordnungsentwürfen war ein monatelanger Konsultationsprozess vorangegangen, in dem neben der Bundesnetzagentur und Netzbetreibern auch der BSW eng eingebunden war. BSW-Zielsetzung dabei war es, dass neue Photovoltaikanlagen künftig ohne aufwändige und sehr teure Anlagenzertifizierung wieder schneller und kostengünstiger ans Stromnetz angeschlossen werden können. Der nun erzielte Kompromiss wird nach BSW-Einschätzung zu einem Wachstum des Photovoltaikzubaus auch auf Gewerbedächern in Deutschland beitragen. Das Marktsegment gilt als besonders erfolgskritisch für das Erreichen der Klimaschutzziele.

    Die nun vorliegenden Regierungspläne sehen vor allem vor, PV-Anlagen mit einer Anschlussleistung zwischen 135 bis 500 Kilowatt zukünftig von der Pflicht zum Anlagenzertifikat zu befreien. Voraussetzung sei, dass sie über den Eigenverbrauch in der Kundenanlage hinaus maximal 270 Kilowatt Leistung ins Netz einspeisen. Eine wesentliche Vereinfachung sieht der Branchenverband darin, dass künftig bei diesen Anlagen nicht mehr die sehr aufwändige Netzanschlussregel VDE AR-N 4110 (Mittelspannungsrichtlinie) anzuwenden wäre. Stattdessen könne die einfachere VDE AR-N 4105 (Niederspannungsrichtlinie) Anwendung finden, und zwar unabhängig davon, in welcher Spannungsebene der vorhandene Kundenanschluss liegt.

    BSW-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig: „Damit wird eine weitere große Marktbarriere beseitigt. Dank der bereits erfolgten Abwägung von Netz- und Solartechnik-Belangen beim Zustandekommen des Kompromisses wird es hoffentlich schnell zu einer Verabschiedung der Verordnungen kommen.“

  • Industrielle Photovoltaik-Dachsysteme

    Industrielle Photovoltaik-Dachsysteme

    Energieintensiver Industrie winkt neue staatliche Förderung

    Energieintensive Unternehmen, die ihre Produktion klimaneutral umbauen wollen, können auf neue staatliche Hilfen hoffen. Für die “Klimaschutzverträge” will Wirtschaftsminister Robert Habeck zunächst einen mittleren zweistelligen Milliardenbetrag bereitstellen.

    Unternehmen aus besonders energiehungrigen Branchen können auf zusätzliche staatliche Förderung für die Umstellung auf klimafreundliche Produktionsmethoden hoffen. Noch in diesem Jahr könnten sich Unternehmen in einer Auktion Angebote zur Teilnahme an sogenannten Klimaschutzverträgen abgeben, sagte Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (53, Grüne) am Montag in Berlin. Der Grünen-Politiker nannte die Pläne ein “industriepolitisches Ausrufezeichen”.

    Klimaschutzverträge sollen neuen und aus Sicht des Klimaschutzes wünschenswerten Technologien den nötigen Schub verleihen, damit sie sich am Markt durchsetzen. Dabei soll der Staat dem Unternehmen eine Ausgleichszahlung garantieren, die es für die höheren Kosten der klimafreundlichen Produktion entschädigt. Außerdem soll das Unternehmen für eine Dauer von fünfzehn Jahren gegen Unsicherheiten etwa bei der Preisentwicklung von Wasserstoff abgesichert werden. Sobald sich neue Verfahren rechnen, soll Geld zurück an den Staat fließen.

    Adressaten sind energieintensive Industriebranchen, wie zum Beispiel die Stahl-, Zement-, Papier- oder Glasindustrie. Klimaschutzverträge werden auch im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP als mögliches Instrument genannt.

    Zweistelliger Milliardenbetrag für den Umstieg

    Eingeplant ist zunächst ein mittlerer zweistelliger Milliardenbetrag, wie Habeck sagte. “Günstigstes Gebot zuerst, bis das Geld alle ist”, beschrieb er das spätere Bieterverfahren. Es gehe dabei um die “für den Steuerzahler günstigsten Gebote”. Von der Entwicklung neuer, klimafreundlicherer Produktionstechniken profitierten am Ende alle.
    Es gibt aber zwei wichtige Vorbehalte: Einerseits muss die EU-Kommission die Pläne absegnen, weil bei staatlicher Förderung der Industrie immer die Frage möglicher Wettbewerbsverzerrungen in Europa im Raum steht. Dazu sagte Habeck, es gebe eine grundsätzliche Zustimmung der Brüsseler Behörde, weitere offene Fragen müssen im Verlauf geklärt werden. Und zweitens muss das Geld im Bundeshaushalt bereitgestellt werden, der noch nicht steht. Die Förderrichtlinie, die an diesem Dienstag veröffentlicht werden soll, ist laut Ministerium innerhalb der Bundesregierung abgestimmt.

    Beirat warnt vor Wettbewerbsverzerrungen und hohen Kosten

    Noch im Februar hatten Berater Habecks vor Risiken bei Klimaschutzverträgen gewarnt. Der unabhängige wissenschaftliche Beirat des Ministeriums hatte erklärt, das Instrument könne hilfreich sein beim Einstieg in eine neue Technologie, stelle aber auch “einen tiefen Eingriff des Staates in die Produktionsentscheidungen der Unternehmen dar”. Es drohten Wettbewerbsverzerrungen und für den Staat hohe Kosten. Die Berater hatten stattdessen für “grüne Leitmärkte” plädiert, also staatlich geschaffene oder geförderte Märkte für klimafreundlich produzierte Grundstoffe wie “grünen Stahl”

    Habeck sagte, in Reaktion auf die Kritik habe sein Haus die Pläne “mittelstandsfreundlicher” gemacht. Profitieren könnten Anlagen ab einem jährlichen Ausstoß von zehn Kilotonnen Kohlendioxid. “Es geht nicht nur um die ganz großen industriellen Schwergewichte Deutschlands, sondern möglichst breite Teilnahme auch in den deutschen Mittelstand hinein.” Voraussetzung für die Förderung sei, dass nur Strom zur Industrieproduktion genutzt wird, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde, Wasserstoff muss EU-Kriterien erfüllen.

     

    Quelle

  • Gratulation an Deutschland!

    Gratulation an Deutschland!

    Gratulation an #Deutschland, bald habt ihr die #Schweiz überholt! Obwohl unter schlechteren Bedingungen gestartet.
    Danke für den interessanten Vergleich, Thomas Nordmann.

     

  • Wir stehen hinter dem Klima- und Innovationsgesetz

    Wir stehen hinter dem Klima- und Innovationsgesetz

    Wir stehen klar hinter dem Klima- und Innovationsgesetz

     

    Welches am 18. Juni 2023 zur #Abstimmung kommt. Wir werden auch unseren Beitrag leisten, um diese ambitionierten #Ziele zu erreichen – durch einen signifikanten Ausbau von #PV-Aufdachanlagen, welche wir dieses Jahr und in den kommenden Jahren mit unseren Partnern realisieren.

    Deshalb, Ja zum Klimaschutz-Gesetz!

    #nachhaltigkeit #greenenergy #greenfuture #klimaschutzgesetz

  • Global Investment in renewable energy by sector

    Global Investment in renewable energy by sector

    A picture tells 1’000 Stories

     

    2022 war ein Rekordjahr, was die weltweiten Investitionen in Solar-, Wind- und Wasserkraft sowie Biokraftstoffe angeht, und dieses Jahr wird noch größer werden

     

     

  • Photovoltaik – Strategie

    Photovoltaik – Strategie

    Eindrückliche Pläne und Tempo ist allerdings angesagt um die Ziele bis 2030 zu erreichen!

     

    Im Rahmen des zweiten PV-Gipfels hat Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck eine umfassende PV-Strategie vorgelegt. Ziel ist es, den Ausbau der Solarenergie in Deutschland erheblich zu beschleunigen.

    Dazu listet die PV-Strategie Maßnahmen in insgesamt elf Handlungsfeldern auf. Das Spektrum reicht von Maßnahmen im Bereich der Energiepolitik bis hin zu den Themen Fachkräftesicherung, industrielle Wertschöpfung in Europa und Technologieentwicklung. Vorausgegangen war ein erster PV-Gipfel im März 2023. Seit März wurde die PV-Strategie konsultiert. Es gingen mehr als 600 Stellungnahmen ein.

    „Photovoltaik ist einer der günstigsten Energieträger überhaupt und gehört zu den wichtigsten Stromerzeugungsquellen der Zukunft“, sagt Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. „Wir sehen, dass der Zubau anzieht. Er lag im vergangenen Jahr bei über 7 Gigawatt. Für das laufende Jahr gilt ein Zwischenziel von 9 Gigawatt. Die Chancen, dass wir dieses Zwischenziel erreichen stehen gut: Im ersten Quartal 2023 wurden bereits knapp 2,7 GW neu installiert. Mit der heute vorgelegten Strategie wollen wir den Ausbau nochmal deutlich beschleunigen und alle Bremsen lösen, die ein höheres Tempo beim Zubau bislang verhindert haben.“

    In den vergangenen Monaten hat die Bundesregierung laut Habeck schon zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen, darunter die Anhebung der Ausschreibungsmengen, die Anpassung der Vergütungssätze und die Beseitigung regulatorischer Hürden. Somit nimmt die PV-Strategie nun verbleibende Hemmnisse in den Fokus.

     

    Handlungsfelder der PV-Strategie

    Freiflächenanlagen: Ab 2026 benötigt Deutschland einen Zubau von 11 GW pro Jahr. Dafür müssen ausreichend Flächen zur Verfügung stehen und Planungs- und Genehmigungsverfahren schneller werden. Zudem sind innovative Konzepte wie Agri-PV zu nutzen, um Flächenkonkurrenzen vorzubeugen.

    Dachanlagen: „Mit der PV-Strategie wollen wir dem Segment der größeren Gebäudeanlagen im Gewerbe einen Schub geben“, so Habeck. Auch im Bereich kleiner PV-Anlagen enthält die Strategie Verbesserungen und Vereinfachungen. Ziel sind 11 GW Zubau pro Jahr ab 2026.

    Mieterstrom und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung: Die Dächer von Mehrfamilienhäusern werden heute viel zu wenig für PV genutzt. „Um das zu ändern, werden wir ein neues Modell zur gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung einführen. Damit wird die Vor-Ort-Nutzung von Solarstrom für alle Parteien im Haus ermöglicht. Darüber hinaus verbessern wir das bestehende Mieterstrommodell“, sagt Habeck.

    Balkon-PV: Alle Bürger:innen sollen Balkonkraftwerke einfach nutzen können. Dazu soll Bürokratie entfallen und die Steckersolaranlagen soll man schnell anschließen können.

    Netzanschlüsse: Laut PV-Strategie will der Bund die Netzanschlüsse sowohl von Freiflächenanlagen als auch von Dachanlagen deutlich beschleunigen und vereinfachen. Für größere Dachanlagen will man den Zertifizierungsprozess vereinfachen.

    Akzeptanz: Das BMWK will die Teilhabe stärken. Themen sind hier unter anderem die finanzielle Beteiligung der Kommunen und einfache Regeln für die Bürgerenergie.

    Steuerrecht: Der Abbau steuerrechtlicher Hürden ist wichtig für den Hochlauf der Photovoltaik. Ob bei der Gewerbe- oder der Erbschaftssteuer, das BMWK setzt sich für weitere Verbesserungen für die PV ein.

    Industrie: Das BMWK will, dass man in Deutschland und Europa industrielle Produktionskapazitäten für die ganze Wertschöpfungskette aufbaut, so dass man die steigende Nachfrage maßgeblich aus heimischer Produktion decken kann.

    Fachkräfte: Die Zahl der Fachkräfte zur Herstellung, Planung, Installation und Wartung von PV-Anlagen will man steigern, etwa durch eine Zunahme von Ausbildungsangeboten und Fortbildungen.

    Technologieentwicklung: Im Rahmen des kommenden 8. Energieforschungsprogramms will der Bund die Technologieentwicklung entlang der gesamten Wertschöpfungskette voranbringen.

    Europäischer Rahmen: Prozesse und Vorgaben der EU bestimmen zunehmend die rechtlichen Rahmenbedingungen im Energiebereich. „Wir wollen den schnelleren PV-Ausbau daher auch europäisch vorantreiben, etwa mit der EU-Strategie für Solarenergie und im Rahmen des „Fit for 55“-Paketes“, so Habeck.

    Die Umsetzung der Strategie beginnt laut Habeck unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung. Ein Teil der Maßnahmen soll im Rahmen des sogenannten Solarpaket I noch vor der Sommerpause ins Kabinett. Weitere Maßnahmen, die zum Teil noch größerer Vorarbeiten bedürfen, sollen in einem zweiten Solarpaket folgen. Auch während der gesetzlichen Arbeiten bleibt das BMWK für Anregungen offen. So bleibt die eigens eingerichtete E-Mailadresse pv-strategie@bmwk.bund.de auch weiterhin aktiv.

  • This is our job and we love it!

    This is our job and we love it!

    “This is our job, and we love it.”

    Unsere Mission ist es, jedes Industriedach in der Schweiz und in Deutschland in eine grüne Energiequelle verwandeln.

    Zaur Azuev, unser COO ist er täglich unterwegs und besucht unsere KundInnen. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Evaluation von Gebäuden und insbesondere ihren Dächern.

    Mit viel Leidenschaft verfolgen wir als Team das Ziel, durch erneuerbare Energien zu einem sauberen Planeten beizutragen. Konkret ist es unsere Mission, jedes Industriedach in der Schweiz und Deutschland in eine grüne Energiequelle verwandeln.

    Auf dieser Seite geben wir Einblicke in unseren Arbeitsalltag, wer wir sind und welche Tätigkeiten dahinterstecken.

    ?So wollen wir unseren Teil zu einem sauberen Planeten beitragen.

     

    Meet Zaur Azuev, COO, Projektphase der Dachanalyse

    Zaur und sein Projektleitungs-Team sind täglich unterwegs. Sie besuchen unsere Kunden und machen Situationsanalysen, sind zuständig für die Bauleitung, die reibungslose Umsetzung der Projekte sowie die Anlageüberwachung. Damit unsere Solaranlagen ihr volles Potential ausschöpfen und möglichst viel grüne Energie erzeugen, müssen sie vorgängig genau wissen, wie die jeweiligen Gebäude und insbesondere die Dächer aussehen, in welchem Zustand sie sind und was es im spezifischen Fall zu beachten gilt.

    Als COO schaut sich Zaur folgende Punkte an bei der Erstbesichtigung eines Daches:

    • Dachzustand und Dachstatik
    • Sicherheitsaspekte: Absturzsicherung auf dem Dach, Durchsturzsicherheit bei Oblichtern etc.
    • Verschattungssituation
    • Zugang zu bestehenden Installationen auf dem Dach
    • Elektrische Anschlussdetails und Kosten
    • Netzanschluss: Klären mit Netzbetreiber, ist ein Netzausbau notwendig?
    • Leitungsführung
    • Bau während des Produktionsbetriebs: Klären von verschiedenen Aspekten, wie z.B. Absperrungen, um Geschäftsbetrieb des Kunden sicherzustellen
    • Lagerflächen für den Bau

    Unsere Partner müssen sich also um nichts kümmern – wir schauen uns die Ist-Situation genau an, besprechen unsere Empfehlungen mit ihnen, setzen die Solaranlage von der Planung bis zur Inbetriebnahme komplett um und sorgen danach dafür, dass sie reibungslos läuft. Wir haben dabei das gemeinsame Interesse von optimalen Erträgen und einer maximalen Verfügbarkeit der Anlage.