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  • Nachbarländer mit unterschiedlichem Strompreiskonzept?

    Nachbarländer mit unterschiedlichem Strompreiskonzept?

    Nachbarländer mit unterschiedlichem Strompreiskonzept?

    Die Strompreise sind derzeit in aller Munde – in der Schweiz sowie auch in Deutschland. Doch wie sind diese eigentlich zusammengesetzt und welche Unterschiede gibt es zwischen den beiden Ländern?

    In der Schweiz ist der Strompreis aus 4 Komponenten zusammengesetzt:

    ➡ Energietarif
    ➡ Netznutzungstarif
    ➡ Abgaben an das Gemeinwesen
    ➡ Netzzuschlag zur Förderung der erneuerbaren Energien und zum Schutz der Gewässer (seit 2018 2.3 Rp/kWh)

    Wie hoch der Preis für die einzelnen Komponenten ausfällt, hängt von der Gemeinde, des Netzbetreibers, des Stromversorgers (im freien oder Monopolmarkt) sowie vom spezifischen Haushalt (Lage, Art des Stroms etc.) ab und kann daher stark variieren. Insbesondere bei den Abgaben an Kantone und Gemeinden gibt es regionale Unterschiede. Während in einigen Gemeinden für den Verbraucher keine Abgaben anfallen, betragen sie an anderen Orten bis zu 7.5 Rp/kWh.

    In Deutschland setzt sich der Strompreis wie folgt zusammen:

    ➡ Kosten für Beschaffung und Vertrieb des Stroms
    ➡ Entgelte für die Netznutzung (inkl. Abgaben für Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz-Umlage)
    ➡ Staatliche Abgaben: Individuelles Netzentgelt, Offshore-Netzumlage, Konzessionsabgabe (variiert je nach Gemeinde), Stromsteuer (2.05 ct/kWh für Haushalte), Umsatzsteuer      (19% MwSt.)

    Auch in Deutschland variieren die Strompreise je nach lokalen Gegebenheiten wie Gemeinde oder Netzbetreiber.

    Historischer Vergleich

    In den letzten 10 Jahren sind die Strompreise für Industriekunden in der Schweiz sowie in Deutschland deutlich gestiegen.
    In Deutschland haben sich die Kosten verdoppelt, in der Schweiz sind sie sogar um knapp 2/3 gestiegen. Wie die Grafik zeigt, sind sowohl Steuern und Abgaben als auch die übrigen Preiskomponenten gestiegen.

    In den letzten 10 Jahren waren die Steuern und Abgaben in der Schweiz jeweils deutlich niedriger als in Deutschland. Schauen wir uns die Zahlen von 2024 an, fällt auf, dass diese nun auf einem vergleichbaren Niveau liegen.

    In Deutschland sind die Steuern und Abgaben in den letzten Jahren deutlich (um 63%) gesunken. Ein Grund dafür ist, dass in Deutschland die bewusste politische Entscheidung getroffen wurde, die Kosten zu senken und konkret die EEG-Umlage zu streichen.

    Was halten Sie von dieser Entwicklung? Womit haben Industriekunden in Zukunft zu rechnen?

  • Industrielle Photovoltaik

    Industrielle Photovoltaik

    Industrielle Photovoltaik-Dachsysteme sind eine entscheidende, dezentrale Gebäudedimension für die Energiesicherheit unserer zukünftigen Wirtschaft.

    Als #Partner realisieren wir ertragsstarke Anlagen in #Schweiz und #Deutschland. Wir entwerfen diese erweiterbar, in-Haus und mit einem #maximalen Erzeugungs- statt einem #minimalen Kostenansatz.

    Gerne besprechen wir #Design / #Partnerschaften & die #richtige Dimensionierung / Verwendung für Ihr Verbrauchsprofil.

    Ein #Energiepreis, versorgerunabhängig, stabil und über Jahrzehnte!

    Swiss Renewable Solutions, für eine energiegeladene Zukunft – gemeinsam für Nachhaltigkeit.

    #Energie #Sicherheit #Zukunft

  • “Solaranlagen für Industrie und KMU: SRS bietet nachhaltige Energielösungen für Unternehmen”

    “Solaranlagen für Industrie und KMU: SRS bietet nachhaltige Energielösungen für Unternehmen”

    Solaranlagen und Speicher für die Industrie: Eigeninvestition oder Contracting?

    Publisher: Handelsblatt| Autorin: Mirijam Annina Merkoffer

    Die Entscheidung, ob sich Solaranlagen in der Industrie für eine Eigeninvestition oder im Rahmen von Contracting lohnen, hängt von vielen Faktoren ab, darunter das Unternehmensbudget, die Risikobereitschaft, die benötigte Flexibilität und der Zugang zu Fachwissen. Die Eigeninvestition in Solaranlagen bietet eine gewisse Unabhängigkeit und langfristige Kostenersparnisse, birgt jedoch auch Risiken, insbesondere im Hinblick auf Wartung, Versicherung und unerwartete Ausfälle. Hingegen ermöglicht Contracting eine risikofreie Lösung, bei der Unternehmen die Investition und den Betrieb der Anlagen an einen spezialisierten Anbieter auslagern.

    Solaranlagen im Industrial Context: Eigenbau versus Contracting

    Die Solarenergiebranche bietet heute eine Vielzahl von Möglichkeiten, und Unternehmen müssen zwischen verschiedenen Finanzierungsmodellen wählen. Eine der Hauptfragen lautet: Sollte das Unternehmen in eine eigene Photovoltaikanlage investieren, oder sollte es das Contracting-Modell wählen, bei dem ein Dienstleister die Solaranlage stellt und betreibt?

    Eigeninvestition:

    Bei der Eigeninvestition trägt das Unternehmen die gesamten Kosten der Anlage, einschließlich der Planungs-, Installations- und Wartungskosten. Der Vorteil liegt in der vollständigen Kontrolle über die Anlage und den potenziellen langfristigen Einsparungen bei den Energiekosten. Allerdings können unvorhergesehene Kosten durch Wartung oder Reparaturen sowie Unsicherheiten durch gesetzliche Änderungen auftreten.

    Contracting:

    Beim Solar-Contracting übernimmt ein spezialisierter Anbieter die Planung, Installation, Wartung und den Betrieb der Solaranlage. Der Kunde zahlt lediglich für den erzeugten Strom, wodurch das finanzielle Risiko minimiert wird. Dies ermöglicht es Unternehmen, von den Vorteilen der Solarenergie zu profitieren, ohne sich mit den technischen oder administrativen Aspekten auseinanderzusetzen.

    Vorteile und Risiken der beiden Modelle

    Kriterium Eigeninvestition Contracting
    Umweltfreundlicher Strom (Strom muss vom Markt bezogen werden) (Erzeugt eigenen Solarstrom)
    Stabile und niedrige Stromkosten (Langfristige Kostenersparnis möglich) (Günstiger Strompreis durch Fixierung)
    Investitionskosten (Hohe Anfangsinvestition erforderlich) (Keine Anfangsinvestition)
    Kostenrisiko für Bau und Wartung (Risiko für Reparaturen, Wartung etc.) (Keine Verantwortung für Wartung)
    Flexibilität (Volle Kontrolle und Anpassbarkeit) (Weniger Kontrolle, feste Konditionen)
    Planbarkeit der Strompreise (Strompreis schwankt je nach Markt) (Fixierter Strompreis)

    Fazit: Eigeninvestition oder Contracting?

    Die Entscheidung zwischen Eigeninvestition und Contracting hängt stark von den individuellen Anforderungen und Ressourcen des Unternehmens ab. Die Eigeninvestition kann langfristig zu Kostensenkungen führen, birgt jedoch gewisse Risiken und erfordert ein hohes Maß an Engagement für Planung und Wartung. Das Contracting-Modell bietet eine risikofreie und planbare Lösung mit sofortigem Nutzen, insbesondere für Unternehmen, die sich nicht mit der technischen Umsetzung auseinandersetzen möchten.

  • Starker Anstieg der Strompreise um 27% in der Schweiz

    Starker Anstieg der Strompreise um 27% in der Schweiz

    Im September hat die Eidgenössische Elektrizitätskommission, ElCom, die Stromtarife für 2024herausgegeben: 2024 steigen die Energiekosten im Schnitt um 27 %, die Netzkosten um 7 %. Der anteilsmässig kleine Teil der Abgaben bleibt etwa gleich.

     

    Wie ist diese Entwicklung einzuordnen? Wir haben uns ein paar Gedanken dazu gemacht.

     

    𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲: Angesichts der hohen Inlandproduktion (knapp 61.9 TWh bei einem Gesamtverbrauch von 62.5 TWh) ist der markante Anstieg der Energiepreise überraschend. Es scheint unrealistisch, dass die Gestehungskosten der bestehenden Kraftwerke um einen so grossen Anteil gestiegen ist. Vielmehr wird Strom nicht direkt aus den in der Schweiz vorhandenen Kraftwerken, sondern über den Markt eingekauft. Da der Marktpreis hoch ist (insbesondere im Herbst, wenn unsere Versorger einkaufen), können so von den Versorgern mit eigenen Produktionswerken höhere Gewinne erzielt werden. Während Kunden so indirekt also einen relativ teuren Marktpreis zahlen (ohne Netzkosten >18 Rp/kWh), erhalten Photovoltaik-Stromproduzenten, welche ihren Strom ins Netz einspeisen, teilweise eine relativ geringe Vergütung dafür (teilweise unter 8 Rp/kWh).

     

    𝗡𝗲𝘁𝘇𝗸𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻: Der Anstieg der Kosten um 7 % scheint für eine langfristige Infrastruktur im Monopolmarkt sehr hoch. Bei einem jährlichen Anstieg um 7 % würde das in 10 Jahren eine Verdoppelung der Netzkosten bedeuten.

     

    In unserem Nachbarland Deutschland sieht es ähnlich aus: Laut Prognosen werden die Strompreise 2024 um 11 % steigen. Die Bundesregierung ist nun daran, Preisbremsen einzurichten, um die privaten Haushalte und Unternehmen zu entlasten. Wie diese aber genau aussehen werden und in welchem Ausmass sie eingerichtet werden können, hängt von Entscheidungen der EU ab bzw. davon, ob sich die Regierungen solche Preisbremsen überhaupt leisten können. Denn nachdem die Gerichte entschieden haben, dass die Corona-Gelder nicht für andere Bereiche wie beispielsweise den Energiesektor verwendet werden dürfen, ist die Finanzierung unklar.

     

    Ob mit oder ohne staatliche Subvention – es ist klar, dass die Ausgaben für Strom sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland ansteigen werden. Für uns ein Grund mehr, sich unabhängig von Energielieferanten, Netzbetreibern und politischen Entscheidungen selber zu versorgen.

  • Dotierung von Solarzellen – p-Typ oder n-Typ?

    Dotierung von Solarzellen – p-Typ oder n-Typ?

    Dotierung von Solarzellen – p-Typ oder n-Typ?

    In der Photovoltaik-Branche ist aktuell eine lebhafte Diskussion im Gange: Wie kann der Wirkungsgrad von Solarzellen weiter gesteigert werden? Und: Soll künftig weiter auf die etablierte p-Typ Technologie gesetzt werden oder ist der n-Typ die Zukunft?

    Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile:

    P-Typ Zellen basieren auf der Dotierung mit Bor und zeichnen sich durch einfache Herstellung und Robustheit aus. Allerdings können Effizienzeinbussen auftreten.
    N-Typ Zellen werden mit Phosphor dotiert und versprechen höhere Stabilität und Lebensdauer der Ladungsträger. Die Herstellung ist aufwendiger, doch die möglichen Effizienzsteigerungen sind verlockend.

    Für die Solarbranche stellt sich die Frage nach dem optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis. Dabei zeichnet sich ab, dass die Vorteile der n-Typ Technologie die höheren Produktionskosten aufwiegen und der n-Typ den p-Typ wohl ablösen wird.

    Bereits wird an renommierten Forschungsinstituten an den nächsten Entwicklungsschritten getüftelt. Mit so genannten Tandemzellen, bei welchen innovative Materialkombinationen verwendet werden, könnte dereinst die Solarenergie noch effizienter genutzt werden. Mit einer vollständigen #Rückseitenkontaktierung (Back-contact cell) könnte zudem der Wirkungsgrad weiter gesteigert werden. Dadurch, dass die Vorderseite frei von Kontakten ist, kann mehr Licht in die Zelle eindringen.

    Mit unserem Know-how im Bereich Solarmodule und -systeme beraten wir Sie gerne, welche Lösung für Ihr Projekt am besten geeignet ist.

  • Strompreiskompensation (Deutschland) – was ist das genau?

    Strompreiskompensation (Deutschland) – was ist das genau?

    Strompreiskompensation – was ist das genau?

    Seit 2013 geben Stromerzeuger in Deutschland die Kosten für den Kauf von Emissionszertifikaten im EU-Emissionshandel über den #Strompreis an Verbraucher weiter.

    Für besonders stromintensive Unternehmen, bei denen ein Risiko der Verlagerung von CO2-Emissionen ins Ausland besteht, gibt es die Möglichkeit einer staatlichen Strompreiskompensation. Damit kann bis zu 75% der indirekten CO2-Kosten erstattet werden. Voraussetzung ist, dass die Unternehmen aus bestimmten Bereichen wie dem Metallbau, der Chemie oder der Papierindustrie stammen und ein Mindestanteil ihres Stroms aus erneuerbaren Quellen kommt.

    Möchten auch Sie von der Strompreiskompensation profitieren? SRS unterstützt Sie mit eigenen Anlagen für Erneuerbare Energien und stellt so die Versorgung mit klimafreundlichem Strom sicher.

    Kontaktieren Sie uns noch heute und senken Sie Ihre Stromkosten!

  • Swiss Renewable Solutions erweitert das Angebot mit C&I Contracting-Dienstleistungen in Deutschland

    Swiss Renewable Solutions erweitert das Angebot mit C&I Contracting-Dienstleistungen in Deutschland

    Inbetriebnahme der PV-Anlage in Regensdorf

    Ein weiteres Beispiel einer sehr guten Zusammenarbeit mit einem tollen Partner.

    Wir zitieren gerne aus dem Linkedin-Beitrag unseres Partners KIBAG:

    “Heute ging in Regensdorf auf den Dächern der KIBAG RE eine der grössten Solaranlagen des Kantons Zürich ans Netz. 2’787 Module mit einer Leistung von 1’254 kWp wurden in den letzten Monaten montiert und die Netzinfrastruktur auf dem Areal an die Anforderungen der Anlage angepasst. Die Photovoltaik-Anlage versorgt das 48’000 Quadratmeter grosse Areal mit Strom.” (Quelle Linkedin)

     

    Dazu sagt Lukas Bachmann, Leiter Betriebstechnik der KIBAG: “Für uns ist es toll, den Strom dort zu produzieren, wo er auch verbraucht wird”. Domenico Agosti ergänzt aus der Sicht von SRS, dass grüne Energie und eine starke Partnerschaft das Setzen von neuen Massstäben für nachhaltige Unternehmen ermöglichen.

     

  • Mehr Solarstromanlagen auf Firmendächern nötig – Investitionsbarrieren beseitigen

    Mehr Solarstromanlagen auf Firmendächern nötig – Investitionsbarrieren beseitigen

    Regulatorisch hat sich im deutschen Solarmarkt in letzter Zeit Vieles getan

    Doch während sich die Anzahl der Solaranlagen auf Wohnhäusern und Freiflächen im vergangenen Jahr beinahe verdoppelte, sind nach wie vor 90% der Firmendächer ungenutzt.

    Um das brachliegende Potenzial an erneuerbarer Energie zu nutzen ist es laut dem deutschen Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) dringend nötig, nach den regulatorischen Anpassungen nun die Investitionsbarrieren anzugehen und zu beseitigen.

    Doch die Zeit drängt. Wenn Deutschland die Energiewende schaffen will, müssen jetzt Anlagen gebaut und auf erneuerbare Energien umgestellt werden.

    Wir von SRS unterstützen dabei: Mit unserem Knowhow und jahrelanger Erfahrung planen, finanzieren, bauen und betreiben wir Solaranlagen auf Grossdächern. Ganz ohne Investitionen seitens Kunden sorgen wir für unkomplizierte Solarenergie vom Firmendach.

  • Solaranlagen erreichen lediglich die Hälfte ihrer erwarteten Lebensdauer!

    Solaranlagen erreichen lediglich die Hälfte ihrer erwarteten Lebensdauer!

    Solaranlagen erreichen lediglich die Hälfte ihrer erwarteten Lebensdauer!

    Kürzlich haben WissenschaftlerInnen der Tschechischen Agraruniversität Prag in einer Studie aufgezeigt, dass zwischen 2009 und 2010 in Tschechien installierte Solaranlagen lediglich die Hälfte ihrer erwarteten Lebensdauer erreichen.

    Anstatt erwartungsgemäss 25-35 Jahre optimal zu funktionieren, lösen sich die Module bereits ab und liefern nur noch einen Bruchteil der erwarteten Stromerträge.

    Gemäss Studie liegt die Hauptursache für diese Fehlschätzung neben der Überschätzung der technischen Möglichkeiten insbesondere auch in der profitorientierten Planung und Umsetzung. Der durch die EU-Subventionen erzeugte Solar-Boom führte dazu, dass viele Anlagen in schlechter Qualität gebaut wurden. Nach 10 Jahren kommt es deshalb bereits zu Ablösungen, Kontaktkorrosion und Feuchtigkeitsschäden. Die Fördergelder der EU sind nun ausgelaufen. So werden zu den schlecht funktionierenden Anlagen kaum noch weitere zugebaut.

    Gut, dass das im SRS CARE&SHARE-Modell nicht passieren kann.

    Denn unser Modell ist so aufgebaut, dass die Anlagen nach der Planung und Installation im Besitz von SRS bleiben und nur über die Stromverkäufe amortisiert werden. So haben wir den Anreiz, auf die höchste Modulqualität zu setzen, um Delamination und Einbussen in der Lebensdauer zu vermeiden.

    Die tschechische Studie bestätigt also unsere langjährige Strategie: Es lohnt sich, auf Qualität zu setzen.

  • Energieintensiver Industrie winkt neue staatliche Förderung

    Energieintensiver Industrie winkt neue staatliche Förderung

    Die Energiewende: Wie saubere Energie die Welt verändert

    Das globale Energiesystem wird sich bis zum Ende dieses Jahrzehnts erheblich verändern, so die jüngste Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) im “World Energy Outlook 2023”. Der Aufstieg sauberer Energietechnologien wie Solar- und Windkraft, Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen gestaltet die Art und Weise, wie wir Fabriken, Fahrzeuge, Haushaltsgeräte und Heizsysteme mit Energie versorgen, grundlegend um.

    Die neueste Ausgabe des “World Energy Outlook” (WEO), der maßgeblichen globalen Quelle für Energiestudien und Prognosen, beschreibt ein Energiesystem im Jahr 2030, in dem saubere Technologien eine deutlich größere Rolle spielen als heute. Dazu gehören fast zehnmal so viele Elektroautos auf den Straßen weltweit, Solaranlagen, die mehr Strom erzeugen als das gesamte US-Stromnetz heute, ein Anteil erneuerbarer Energien am globalen Strommix von fast 50 %, im Vergleich zu etwa 30 % heute, sowie Wärmepumpen und andere elektrische Heizsysteme, die fossile Brennstoffkessel weltweit überholen. Außerdem fließen dreimal mehr Investitionen in neue Offshore-Windprojekte als in neue Kohle- und Gaskraftwerke.

    All diese Veränderungen basieren nur auf den derzeitigen politischen Vorgaben weltweit. Wenn Länder ihre nationalen Energie- und Klimaziele rechtzeitig und vollständig umsetzen, würde der Fortschritt im Bereich sauberer Energien noch schneller voranschreiten. Dennoch wären selbst bei noch stärkeren Maßnahmen weitere Schritte erforderlich, um das Ziel der Begrenzung der globalen Erderwärmung auf 1,5 °C zu erreichen.

    Die Kombination aus dem wachsenden Schwung hinter sauberen Energietechnologien und den strukturellen wirtschaftlichen Veränderungen weltweit hat erhebliche Auswirkungen auf fossile Brennstoffe. In diesem Jahrzehnt werden die Spitzen bei der globalen Nachfrage nach Kohle, Öl und Erdgas sichtbar, was in einer WEO-Prognose auf der Grundlage der heutigen politischen Vorgaben erstmals der Fall ist. In diesem Szenario sinkt der Anteil fossiler Brennstoffe an der globalen Energieversorgung, der jahrzehntelang bei etwa 80 % lag, bis 2030 auf 73 %. Die globalen energiebedingten CO2-Emissionen erreichen bis 2025 ihren Höhepunkt.

    “Der Übergang zu sauberer Energie findet weltweit statt und ist unaufhaltsam. Es geht nicht darum, ob, sondern nur darum, wie schnell – und je schneller, desto besser für uns alle”, erklärte der Exekutivdirektor der IEA, Fatih Birol. “Regierungen, Unternehmen und Investoren müssen den Übergang zu sauberen Energien unterstützen, anstatt ihn zu behindern. Es gibt immense Vorteile, darunter neue industrielle Möglichkeiten und Arbeitsplätze, eine größere Energie­sicherheit, saubere Luft, universeller Energiezugang und ein sichereres Klima für alle. Angesichts der anhaltenden Spannungen und der Volatilität auf den traditionellen Energiemärkten wirken Behauptungen, dass Öl und Gas sichere oder zuverlässige Optionen für die Energie- und Klimazukunft der Welt darstellen, schwächer denn je.”

    Aktuell wird der Bedarf an fossilen Brennstoffen voraussichtlich weit über dem liegen, was für das Ziel des Pariser Abkommens, die Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen, erforderlich ist. Dies birgt nicht nur die Gefahr einer Verschlechterung der Klimaauswirkungen nach einem Jahr mit Rekordhitze, sondern gefährdet auch die Sicherheit des Energiesystems, das für eine kühlere Welt mit weniger extremen Wetterereignissen ausgelegt wurde. Die Biegung der Emissionskurve in Richtung 1,5 °C ist möglich, aber sehr schwierig. Die Kosten des Nichthandelns könnten enorm sein: Trotz des beeindruckenden Wachstums sauberer Energie auf der Grundlage der heutigen politischen Vorgaben würden die globalen Emissionen hoch genug bleiben, um die weltweite Durchschnittstemperatur bis zum Ende des Jahrhunderts um rund 2,4 °C ansteigen zu lassen, weit über der entscheidenden Schwelle des Pariser Abkommens.

    Der WEO-2023 schlägt eine globale Strategie vor, um die Welt bis 2030 auf Kurs zu bringen, die aus fünf Schlüsselsäulen besteht. Diese können auch die Grundlage für eine erfolgreiche Klimakonferenz COP28 bilden. Die fünf Säulen sind:

    1. die Verdreifachung der weltweiten Kapazität erneuerbarer Energien;
    2. die Verdopplung des Tempos bei Energieeffizienzverbesserungen;
    3. die Reduzierung der Methanemissionen aus fossilen Brennstoffoperationen um 75 %;
    4. innovative, groß angelegte Finanzierungsmechanismen zur Verdreifachung der Investitionen in saubere Energien in aufstrebenden und entwickelnden Volkswirtschaften;
    5. und Maßnahmen, um einen geordneten Rückgang des Verbrauchs fossiler Brennstoffe sicherzustellen, einschließlich eines Endes der Genehmigung unbefristeter Kohlekraftwerke.

    Es ist von entscheidender Bedeutung zu betonen, dass diese globalen Strategien zur Förderung sauberer Energien nicht nur auf internationaler Ebene umgesetzt werden müssen, sondern auch auf regionaler und lokaler Ebene. Die Umsetzung erfolgt am besten durch starke Partnerschaften und Kooperationen zwischen Unternehmen, Regierungen und Technologieanbietern, die ihre Ressourcen und Fachkenntnisse bündeln.

    In diesem Zusammenhang möchten wir auf eine Schlüsselrolle hinweisen, die im Bereich der erneuerbaren Energien und der Photovoltaik-Technologie gespielt wird. SRS ist ein Unternehmen, das sich auf die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf großen Dächern spezialisiert hat, insbesondere für Industrie- und Gewerbeunternehmen in der Schweiz und Deutschland. Diese Photovoltaik-Anlagen sind ein leuchtendes Beispiel für die praktische Umsetzung der sauberen Energieziele, die in diesem Bericht beschrieben wurden.

    Die Partnerschaften, die Unternehmen wie SRS mit ihren Kunden eingehen, tragen dazu bei, die globale Energiewende voranzutreiben. Indem sie erneuerbare Energien auf die Dächer von Industriegebäuden und Gewerbeeinrichtungen bringen, ermöglichen sie es Unternehmen, sauberen Strom selbst zu erzeugen und zu nutzen. Dies reduziert nicht nur den Bedarf an fossilen Brennstoffen, sondern senkt auch die Energiekosten und unterstützt die Umweltziele. Es ist ein Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit zwischen Technologieanbietern und Unternehmen einen positiven Einfluss auf die Energiewende haben kann.

    Insgesamt zeigt der “World Energy Outlook 2023” der IEA, dass die Welt auf dem Weg zu einer nachhaltigen, sauberen Energiezukunft ist. Die Herausforderungen sind jedoch nach wie vor erheblich, und es bedarf weiterer Anstrengungen auf globaler, regionaler und lokaler Ebene, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Unternehmen wie SRS spielen dabei eine wichtige Rolle, indem sie innovative Technologien und Lösungen bereitstellen, die zur Beschleunigung der Energiewende beitragen. Die Zukunft der Energie steht vor großen Veränderungen, und die Weichen sind bereits gestellt.

     

     

    IEA 2023; World Energy Outlook 2023 Overview and key findings; License: CC BY 4.0;