Author: Roman

  • Ausschreibungspflicht für PV-Anlagen > 1000 kWp

    Ausschreibungspflicht für PV-Anlagen > 1000 kWp

    Wussten Sie schon? Ausschreibungspflicht für die PV-Anlagen über 1.000kWp

    Wenn Sie planen, in Deutschland eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von über 1000 kWp zu bauen, müssen Sie an einer Ausschreibung (Auktion) teilnehmen. Sie bewerben sich in der Auktion um einen Vergütungspreis für den Überschussstrom, also den Teil der Energie, den Sie nicht selbst vor Ort verbrauchen.  

    Ziel des Gesetzgebers ist es, den Betreibern von Photovoltaikanlagen eine gewisse wirtschaftliche Sicherheit zu tiefstmöglichen Kosten zu geben und damit den Bau von Photovoltaikanlagen zu fördern 

    Die Bundesnetzagentur organisiert mehrmals im Jahr Ausschreibungen für Solaranlagen dieses ersten Segments. Diese finden jeweils am 1. März, 1. Juli und 1. Dezember statt. Etwa fünf bis acht Wochen vor dem jeweiligen Termin werden die wichtigsten Parameter der Ausschreibungsrunde auf der Webseite der Bundesnetzagentur bekannt gegeben. 

    Gebotsabgabe und Gebotsformulare

    Ihre Gebote müssen bis zum Gebotstermin am Bonner Standort der Bundesnetzagentur eingegangen sein. Dabei sind die Formatvorgaben der Bundesnetzagentur zwingend zu beachten. Ein verspäteter Eingang oder Verstöße gegen die Formatvorgaben führen zum Ausschluss des Gebotes. 

    Wichtige Hinweise zur Gebotsabgabe

    Verwenden Sie immer die Formulare des aktuellen Gebotstermins. Veraltete Formulare führen zum Ausschluss. 

    Das ausgefüllte Gebotsformular muss in einem separaten verschlossenen Umschlag eingereicht werden (Umschlag im Umschlag), um sicherzustellen, dass das Gebot erst nach dem Gebotstermin geöffnet wird.

    Fügen Sie dem Gebot die erforderlichen Unterlagen bei, darunter Angaben zum Bevollmächtigten und das Formblatt Standort (falls benötigt). 

    Gebühren und Sicherheit

    Für jedes Gebot ist eine Gebühr von 624 Euro zu entrichten, die spätestens am Gebotstermin auf dem Konto der Bundeskasse eingegangen sein muss. Zudem ist für jedes Gebot eine Sicherheit von 50 Euro pro Kilowatt Gebotsmenge zu stellen. Diese kann auf das angegebene Konto überwiesen oder durch eine Bürgschaft eines Kreditinstituts geleistet werden. 

    Beispiel: 

    Anlage mit 1.024 kWp  

    Gebot 624 € einmalig und 1.024 * 50 €/kWp = 51.200 € 

    Gesamtkosten: 51.824 € 

    Rücknahme von Geboten 

    Gebote können bis zum jeweiligen Gebotstermin zurückgenommen werden, wenn das entsprechende Formular Gebotsrücknahme vollständig ausgefüllt und rechtzeitig eingereicht wird. In diesem Fall muss der Bieter drei Viertel der Gebühr zahlen. 

    Zuschlagsverfahren

    Nach dem Gebotstermin prüft die Bundesnetzagentur die eingegangenen Gebote. Alle Gebote, die die Voraussetzungen erfüllen, erhalten einen Zuschlag, sofern die Summe der in den Geboten genannten installierten Leistung das ausgeschriebene Volumen nicht übersteigt. Ist dies nicht der Fall, erhalten die günstigsten Gebote den Zuschlag. 

    Nach dem Zuschlag

    Erteilte Zuschläge erlöschen, wenn die Anlage nicht innerhalb von 24 Monaten nach der Bekanntgabe der Zuschlagserteilung in Betrieb genommen wird oder wenn kein Antrag zur Ausstellung einer Zahlungsberechtigung innerhalb von 26 Monaten gestellt wird. In diesem Fall muss der Bieter eine Pönale in Höhe der Sicherheit an den Übertragungsnetzbetreiber entrichten. 

    Die Ergebnisse der vergangenen Zuschlagsverfahren werden im Internet bekanntgegeben, und die Bieter werden darüber zusätzlich benachrichtigt. 

    Während des Betriebs der PV-Anlage

    Nach Inbetriebnahme genießen Sie die Vorteile aus dem Eigenverbrauch des Stroms aus Ihrer PV-Anlage und reduzieren Ihren Bedarf vom Lieferanten. Der Eigenverbrauch hat mit der Auktion bzw. der Förderung nichts zu tun. Beim überschüssigen Strom hingegen greift der in der Auktion bezuschlagte Wert für die Vergütung des ins Netz der öffentlichen Versorgung eingespeisten Stroms. Dieser ist in Form eines “anzulegenden Gebotswertes” für die Einspeisevergütung festgelegt.  

    Die Differenz zwischen dem anzulegenden Gebotspreis und dem Marktpreis zahlt der an der Abnahmestelle verantwortliche Netzbetreiber. Diese Differenz (Marktprämie) wird einmalig jährlich auf Basis der Vorjahresdaten festgelegt und je eingespeister MWh ausbezahlt.  

    Allerdings ist das System in der praktischen Umsetzung noch um einiges komplizierter.  

    Einerseits hat der Gesetzgeber beschlossen, die Marktentwicklung der Strompreise in diesem System abzubilden. Somit muss jeder Anlagenbetreiber mit einem Direktvermarkter (DV) einen Vertrag abschließen. Der DV verkauft den eingespeisten Strom dann an der Energiebörse EPEXSpot und gibt die erzielten Erlöse abzüglich eines Dienstleistungsentgeltes an den Anlagenbetreiber weiter. Daraus entsteht dem Anlagenbetreiber jedoch ein Preisrisiko, da der Spotmarkt stark volatil ist (es kommt nicht selten gerade in den sonnenreichen Mittagsstunden auch zu negativen Strompreisen). 

    Andererseits gibt es noch eine weitere Einschränkung. Treten vier Stunden in Folge negative Spotpreise auf, wird für diese gesamte Zeitperiode der negativen Preise keine Marktprämie gezahlt. 

    Im Ergebnis ist die Vergütung des eingespeisten Stroms also durchaus risikobehaftet. Gerade während eines Zeitraums mit negativen Spotpreisen >4h zahlt der Anlagenbetreiber sogar für den eingespeisten Strom an den Spotmarkt zuzüglich des Dienstleistungsentgelt an den Direktvermarkter und erhält ausserdem auch keine Marktprämie. Dies kann nur vermieden werden, wenn die Anlagenleistung während solcher Zeiträume auf den Eigenbedarf begrenzt und somit gedrosselt ist.  

    Ist das aber der Sinn der Förderung der erneuerbaren Energien? 

    Fallbeispiel

    Anzulegender Wert aus Auktion gewonnenen (hier Mittelwert aus Auktion vom Juni 2024): 89.4 €/MWh 

    Marktpreis zur Berechnung der Vergütung: 60 € /MWh (Vorjahrespreis) 

    Aktuell erzielter Marktpreis: z.B. 40/MWh 

    Vergütung vom Netzbetreiber: 29.4 €/MWh  

    Ausbezahlter Preis: 69.4 €/MWh (also tiefer als der anzulegende Wert!) 

     

    Für detaillierte Informationen und die benötigten Formulare besuchen Sie bitte die Webseite der Bundesnetzagentur oder wenden Sie sich an uns. 

    Im «CareandShare-Modell» der SRS übernimmt die SRS auch alle Markt- und Preisrisiken, Sie profitieren von sehr attraktiven Strompreisen ohne Aufwand und Risiken.

    Photovoltaik Im Unternehmen

     

     

  • Photovoltaik-Anlagen im Niederspannungsnetz: Externer NA-Schutz nicht mehr notwendig

    Photovoltaik-Anlagen im Niederspannungsnetz: Externer NA-Schutz nicht mehr notwendig

    Photovoltaik-Anlagen im Niederspannungsnetz: Externer NA-Schutz nicht mehr notwendig

    Die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen in der Schweiz wächst unaufhaltsam. Eine sichere und konforme Integration dieser Anlagen in das Verteilnetz ist daher von grösster Bedeutung. Die Netzbetreiber sind für den sicheren Betrieb der Stromnetze verantwortlich und verlangten bis anhin einen sogenannten Netz- und Anlagen-Schutz (NA) beim Anschluss einer Solaranlage, der Kosten in der Grössenordnung von 2-5% der Anlagenkosten oder bei grösseren Anlagen 5’000 bis 40’000 pro Anlage (bei grossen Anlagen) verursachte. Lange wurde diskutiert, ob neben dem internen der Wechselrichter auch ein zusätzlicher externer NA-Schutz erforderlich ist bzw. ob dieser die Sicherheit effektiv erhöht.

    Um diese Frage zu klären, haben sich führende Branchenvertreter, darunter der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE), Swissolar, der Verband Schweizerischer Elektrizitätswerke und Kraftwerke (VSEK), Swissgrid, verschiedene Verteilnetzbetreiber sowie wissenschaftliche Einrichtungen wie die ETH Zürich, die Berner Fachhochschule (BFH), die Technische Universität Graz und die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), zu einem Konsortium zusammengeschlossen. Unterstützt wurde dieses Projekt vom Bundesamt für Energie (BFE).

    Ergebnis der Untersuchungen: Kein externer NA-Schutz im Niederspannungsnetz notwendig

    Die Untersuchungen des Konsortiums haben gezeigt, dass im Niederspannungsnetz auf einen zusätzlichen externen NA-Schutz bei netzfolgenden PV-Wechselrichtern verzichtet werden kann. Voraussetzung dafür ist, dass die Wechselrichter über einen normkonformen internen NA-Schutz verfügen und weitere Bedingungen, wie die korrekten Wechselrichtereinstellungen, erfüllt sind. Um sicherzustellen, dass Wechselrichter diese Schutzaufgaben zuverlässig und qualitativ hochwertig übernehmen, hat das Konsortium entsprechende Empfehlungen formuliert.

    Veröffentlichung und Umsetzung

    Der finale Projektbericht wird voraussichtlich im Herbst 2024 vom BFE veröffentlicht. Der VSE plant, die Ergebnisse in die Überarbeitung der Branchenempfehlung „NA/EEA-NE7 – CH“ einfliessen zu lassen, die Anfang 2025 publiziert werden soll. Bis dahin gilt die aktuelle Ausgabe von 2020 als Stand der Technik.

    Einige Netzbetreiber haben sich bereits entschlossen, die Empfehlungen des Konsortiums vorab umzusetzen und verzichten bei neuen netzfolgenden Niederspannungs-PV-Anlagen auf einen externen NA-Schutz. Welche spezifischen Regeln in den jeweiligen Netzgebieten gelten, können Interessierte bei ihrem lokalen Verteilnetzbetreiber erfragen. SRS begrüsst diese Vereinfachung beim Bau von Photovoltaik-Anlagen sehr. Nach Schätzungen von Swissolar führt diese Änderung zu jährlichen Einsparungen von mindestens 10 Millionen Franken.

    Kostenersparnis und Effizienzsteigerung für SRS-Kunden

    Wir von SRS sind stets bemüht, die aktuellsten Regelungen zu befolgen und unseren Kunden die besten Lösungen zu bieten. Durch den Verzicht auf den externen NA-Schutz bei PV-Anlagen im Niederspannungsnetz können wir erhebliche Kosten einsparen. Diese Einsparungen geben wir direkt an unsere Kunden weiter. Im Rahmen unseres Contracting-Modells „Care & Share“ profitieren unsere Kunden somit von noch günstigeren Strompreisen. Die Zukunft der Solarenergie sieht hell aus – gemeinsam machen wir sie noch effizienter und kostengünstiger.

  • Intersolar Messe München 2024

    Intersolar Messe München 2024

    Was ist weiss und hat abgerundete Ecken? – Oder: Was hat die grösste Solarfachmesse in Europa 2024 gezeigt? 

    Der Juni bringt für die Solarbranche ein Highlight im Kalender: Den Besuch der Intersolar („the smarter E“), der führenden Fachmesse für Solarmodule, Speicher und E-Mobilität. Mit 30

    00 Ausstellern (!) und über 100‘000 Besuchenden hat die Messe wieder bewiesen, ein zentraler Treffpunkt für Innovatoren, Hersteller und Fachleute der Branche zu sein.  

    Dieses Jahr waren die SRS und die oe.energy-Gruppe auf der Messe mit einem Stand vertreten. Über zahlreiche Kundengespräche hinaus haben wir uns auch auf der Messe umgeschaut.

    Solarmodule: Innovation und Konkurrenzdruck

    Hersteller von Solarmodulen stehen unter immensem Druck, ihre Entwicklungszyklen zu verkürzen und gleichzeitig innovative Lösungen anzubieten. Besonders auffällig war das verstärkte Angebot an Wechselrichtern und Speichern. Trotz der Konkurrenz, die insbesondere aus China kommt, zeigen die Hersteller beeindruckende Fortschritte in der Technologie. Angekündigte Modulwirkungsgrade für ca. Ende Jahr sind bei den besten um die 23.5% in der breiteren Masse und Spitzen bei bis zu 24.6% (beispielsweise Tongwei). Das ist ein beeindruckender Anstieg im Vergleich zu den Wirkungsgraden von 14% im Jahr 2011.

    Zukunftsausblick:

    Ein Hersteller prognostiziert für 2025 einen Zellwirkungsgrad (Achtung, nicht Modulwirkungsgrad, der ca. 2-3% tiefer liegt) von 27.3% und hofft, durch Perowskit-Tandemzellen im Jahr 2026 auf 34.6% zu kommen – das wäre ein sehr beachtlicher Fortschritt innert kürzester Zeit!

    Preisentwicklung:

    Grosse Überkapazitäten führten in den letzten Monaten zu einem regelrechten Preiszerfall. Eine untere Grenze scheint unterdessen erreicht worden zu sein. Mit den Wirkungsgrad-Erhöhungen wird man trotzdem noch mehr Watt bekommen fürs Geld (auch wenn der Modulstückpreis eher nicht mehr sehr schnell sinkt).

    Modulherkunft:

    Das ist v.a. auch ein politisches Thema, sichtbar und führend sind die chinesischen Modulhersteller. Aber es tut sich auch etwas in Europa. Beispielsweise 3sun, https://www.3sun.com/ in Italien baut die Produktion auf 3 GW in Sizilien aus bis 2025, AE solar (https://ae-solar.com/) oder auch Kalyon aus der Türkei (https://kalyonpv.com/en/) können europäische Module liefern.

    Speichertechnologien: Vielfalt und Segmentierung

    Die Speichersysteme waren ebenfalls ein zentrales Thema. Besonders im Commercial & Industrial (C&I) Segment gab es neu zahlreiche neue Angebote bzw. Ankündigungen.

    Die vielen Angebote im Privatanwenderbereich waren bereits letztes Jahr sehr zahlreich. Auffallend war dieses Jahr, dass die Neuankündigungen sich alle sehr ähneln im Design: weisse, quaderförmige, stapelbare Elemente mit abgerundeten Ecken.

    Technologisch werden die Li-Zellen so weiterentwickelt, damit sie auch in grossen Modulen schnellere Lade- und Entladezyklen erlauben, das heisst auch mehr Leistung. Der „C-Wert“ ist dafür die sehr wichtig Kennzahl und beschreibt das Verhältnis zwischen Lade/Entladeleistung und der Kapazität. 2C bedeutet beispielsweise, dass die Kapazität einer Batterie innert einer halben Stunde geladen werden kann. Weiter besteht ein Trend zu grösseren Zellen, um die Kostenreduktion weiter voranzutreiben.

    Preisentwicklung:

    Die Zellpreise der Li-Batterien aus China sind weiter gesunken, in den letzten 12 Monaten haben sie sich ungefähr halbiert!

    Wechselrichter: Größer und vielseitiger

    Die Wechselrichterindustrie erlebt ebenfalls einen Montagesysteme: Effizienz und Innovation.

    Mit dem Absinken der Modulpreise sind die Montagesystem-Kosten teilweise bereits höher als die Modulkosten. Das wird auch einen Druck auf die Montagesystem-Anbieter mit sich bringen, die Kosten weiter zu senken. Insbesondere in Ländern mit höheren Arbeitskosten ist es wichtig, dass die Montage sehr rasch und wenn möglich werkzeuglos (z.B. nur durch Einrasten) durchgeführt werden kann. Erwähnenswert ist weiter die bereits seit mehreren Jahren feststellbare Konkurrenz der Materialien zwischen Aluminium und Stahl.

    Fazit

    Unser Besuch auf der Intersolar 2024 hat gezeigt, dass die Solar- und Speicherindustrie sich aktuell gerade in einem Hoch befindet und weiterhin von Kostendruck, Innovation und technologischen Fortschritten getrieben wird. Die Hersteller stehen vor der Herausforderung, nicht nur effizientere und kostengünstigere Produkte zu entwickeln, sondern auch den wachsenden Marktanforderungen gerecht zu werden. Die Zukunft sieht vielversprechend aus, weil sich dank regulatorischen Änderungen und sinkenden Komponenten-Preisen (Speicher und Module) neue Geschäftsmodelle ergeben. Erstaunlich ist, dass auch viel Richtung Standardisierung geht: Offenbar müssen Batteriespeicher für Heimanwendungen weiss und mit abgerundeten Kanten präsentiert werden.

    Links und Quellen:

    https://www.thesmartere.de/start

    https://www.intersolar.de/start

    https://www.intersolar.de/pressemeldung/abschluss-messe?ref=m5f53a666f3a2cb2fee160554-s602e6518ef7d5b4a39480733-t1720540268-ca0898fda

     

     

  • Der lange Weg bis zur Umsetzung von PV-Anlagen

    Der lange Weg bis zur Umsetzung von PV-Anlagen

    Der lange Weg bis zur Umsetzung von PV-Anlagen

    Wer sein Gebäude mit einer Photovoltaik-(PV)-Anlage ausstattet, profitiert von günstigerem Strom. Es gibt also einen klaren Anreiz, die Investition zu tätigen und eine Anlage zu bauen. Trotzdem mangelt es bei den Gebäudebesitzenden oftmals an Entscheidungsfreudigkeit; das Investment wird hinausgeschoben und die Anlage nicht (oder erst spät) installiert. Woran liegt das und wie kann das geändert werden? Wir haben uns mit Martin Bäumle, Schweizer Nationalrat und ehemaliger Präsident der Grünliberalen Partei der Schweiz (GLP), zu diesem Thema unterhalten.

    Ambitionierte Netto-Null-Ziele im Kopf haben wir das Gefühl, dass jetzt sofort gehandelt werden muss und am liebsten gestern schon alle verfügbaren Dächer mit PV-Anlagen gedeckt sein sollten. Es werden zwar Anlagen gebaut, jedoch nicht so schnell, wie wir uns das wünschen. Dafür gibt es eine Vielzahl an Gründen.

    Lange Investitionszyklen

    Ein Grund dafür ist der lange Investitionszyklus von Gebäuden. Ein neues Gebäude muss grundsätzlich erst nach 30-50 Jahren saniert werden, vorher sind keine grossen Investitionen vorgesehen. Wenn jetzt aber eine PV-Anlage auf dem Dach gebaut werden soll, wird dieser Investitionszyklus unterbrochen; die Hürden dafür sind entsprechend hoch. Insbesondere ältere Personen warten oftmals zu mit Investitionen ins Eigenheim, um diese der nächsten Generation zu überlassen. 

    Viele Gebäudeeigentümer warten mit dem Bau einer Solaranlage, bis eine Dachsanierung ansteht. Häufig ist diese aber erst viel später fällig als erwartet, dementsprechend verschiebt sich auch die Installation der PV-Anlage. Rückblickend hätte sich die Anlage in der abgewarteten Zeit in vielen Fällen bereits amortisiert. Die Problematik lässt sich auch im KMU- und Industriebereich feststellen.  

    Fehlende Vorgaben und Anreize

    Wir sehen also, dass Subventionen und Anreize, wie sie bereits heute eingesetzt werden, zwar helfen, aber nicht ausreichen. Doch nach den heutigen Gesetzen kann niemand dazu gezwungen werden, sein Dach mit Photovoltaik zu auszustatten. Vielleicht liessen sich gewisse Vorschriften in die Anforderungen zur Erteilung von Baubewilligungen integrieren, wichtiger ist aber eine gute Beratung der Gebäudeeigentümer. Es muss aufgezeigt werden, dass sich die Investition lohnt.  

    Um zusätzlich finanzielle Anreize zu schaffen, liegt die Erhöhung des Energiepreises für nicht-erneuerbare Energien auf der Hand. Die Differenz könnte durch Lenkungsabgaben und Rückerstattungen zur Förderung von erneuerbaren Energien eingesetzt werden. Durch den preislichen Anreiz würden Investitionen und somit die Umsetzung von PV-Anlagen gefördert werden. Unser Fazit: Wir sind noch nicht am Ziel. Doch wir arbeiten laufend daran, Gebäudeeigentümer vom Nutzen von PV-Anlagen zu überzeugen sowie den politischen und gesetzlichen Rahmen zu schaffen.  

    Komplexität von Großprojekten

    Eine im Gespräch nicht genannte, aber weitere oft beobachtete Hürde ist die teils zu Beginn unterschätzte Komplexität des Weges bis zur fertigen Anlage. Anmeldungen bei Behörden, Suche des geeigneten Installateurs, elektrische Anschlüsse und Installationen, Verhandlungen mit dem Netzbetreiber, Energieabnahme, sowie Vermarktungsverträge, Wahl der Komponenten, Finanzierungsfragen, unklare Förderbedigungen und unklare Zukunftsaussichten des Produktionsstandorts Versicherungsthemen bringen insbesondere bei Unternehmen mit knappen Projektleitungsressourcen ein Photovoltaikprojekt zu einem vorzeitigen Ende, bevor gebaut wird. 

    In diesem Umfeld kann mit einem von SRS angebotenen Contracting-Modell eine Lösung gefunden werden, um rasch und risikominimiert eine Anlage und damit günstigen, erneuerbaren Solarstrom zu erzeugen.

  • “Nachhaltigkeit auf der Swissbau 2024: SRS geht voran und wirft wichtige Fragen auf”

    “Nachhaltigkeit auf der Swissbau 2024: SRS geht voran und wirft wichtige Fragen auf”

    Nachhaltigkeit als Hauptthema

    Wie fast überall, war das Thema Nachhaltigkeit auch auf der Swissbau 2024 stark im Fokus. Bei den Ausstellern sowie in Präsentationen und Workshops wurden Themen wie nachhaltige Baustoffe, Möglichkeiten der Kreislaufwirtschaft oder ressourcenschonendes Bauen aufgegriffen. Viele gute Ideen und Ansätze sind vorhanden, doch beim Messebesuch fragten wir uns, wird auch gehandelt? 

     

    Unsere Maßnahmen

    Wenn man sich so eine Frage stellt, muss man zuerst vor der eigenen Haustüre aufräumen.  

    SRS verfolgt eine breite Nachhaltigkeitsstrategie mit dem Ziel, nicht nur bei den Kunden die CO2-Emissionen zu reduzieren, sondern auch in der Firma intern. So haben wir uns beispielsweise dafür eingesetzt, dass auf unserem Firmensitz in Baar (wir sind dort eingemietet) eine PV-Anlage installiert wird. Geschäftsreisen werden per Zug oder Carsharing gemacht. Für kürzere Distanzen haben wir Firmenfahrzeuge, welche ausschliesslich elektrisch betrieben werden. Beim Einkauf der PV-Anlagen achten wir genaustens auf die Qualität und Langlebigkeit der Komponenten. 

     

    Zurück zur Swissbau. Folgende Themen sind uns besonders geblieben: 

     

    An der Keynote-Session des SVLW (Verein für Luft- und Wasserhygiene) zum Thema Nachhaltigkeit in der Gebäudetechnik haben wir festgestellt, wie viele Parallelen es zwischen Luftqualitätsoptimierungsmassnahmen und Photovoltaik gibt. 

    Dass die Umsetzung von Massnahmen zur Verbesserung der Luftqualität bzw. zur Herstellung von Solarstrom mit Nutzen verbunden ist, liegt auf der Hand (höhere Arbeitsproduktivität bei besserer Luft, attraktive Strompreise mit eigener PV-Anlage). Trotzdem ist es oftmals schwierig, ein konkretes Projekt auch zu realisieren. Es fehlt an der Entscheidungsfreudigkeit der Gebäudeeigentümer und dauert lange, bis Massnahmen umgesetzt werden. Auch bei SRS kämpfen immer wieder mit dieser Herausforderung wieder. Fehlt es nach wie vor an Verständnis für unsere Lösungen? Müssen wir mehr Bewusstsein schaffen? Braucht es attraktivere Finanzierungsmöglichkeiten? 


    Wir haben mit Martin Bäumle, Nationalrat und ehemaliger Präsident der GLP, und Konstantin Meier von Deloitte darüber gesprochen und haben folgende Erkenntnisse aus den Gesprächen mitgenommen:

    • Ohne Vorschriften läuft leider nichts. Man kann die Leute nicht zwingen, kann aber z.B. bei der Vergabe der Baubewilligung einen gewissen Druck aufbauen.
    • Es braucht mehr und bessere Beratung. Die Leute müssen überzeugt werden, dass sich das Investment lohnt.
    • Der Energiepreis für nicht erneuerbare Energien sollte deutlich anhoben und die Differenz per Lenkungsabgabe / Rückerstattung umverteilt werden, um so Investitionen durch preisliche Anreize zu fördern.
    • Auch wenn wir grundsätzlich gegen einen Zwang sind, ist in diesem Fall ein Eingriff vom Staat mit Vorschriften wohl nötig – sonst passiert wenig und vor allem dauert es zu lange.   

     

    Eine weitere spannende Diskussion wurde von der SIA (Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein) zum Thema Architektur und Netto-Null veranstaltet. Dies waren die Hauptpunkte, welche die Experten zur CO2-Reduktion beim Bauen aufführten: 

    Graue Emissionen sind der grösste Teil beim Bauen, vielfach sind diese aber aktuell nicht vermeidbar. Aus diesem Grund sollten Neubauten möglichst vermieden und der Fokus stärker auf die Sanierung von Gebäuden gelegt werden. Massnahmen zur Erhöhung der Langlebigkeit von Gebäuden sollen gefördert werden. 

    Effizienz-Maximierung: Ressourcen sollen effizienter genutzt werden, auch die Wahl der Ressourcen ist essentiell. 

    Suffizienz: Effizienz alleine reicht nicht, man muss künftig genügsamer bauen, z.B. die technische Komplexität der Gebäude und somit Betriebsemissionen reduzieren. 

    Anreize setzen: Bis sich neue, ressourcenschonende Standards durchgesetzt haben, braucht es finanzielle Anreize, Labels und Vorschriften. 

     

    Fazit

    Alle sind sich einig, dass man sich nicht auf einzelne Massnahmen versteifen sollte. Je nach Situation, Lage, Ansprüchen der Nutzer etc. muss eine individuell passende Lösung gefunden werden. Mit Kreativität ist das Ziel von Netto-Null aber auch in der Architektur realistisch.

  • Der Aufstieg der Photovoltaik in der EU: Rekordwachstum und Herausforderungen

    Der Aufstieg der Photovoltaik in der EU: Rekordwachstum und Herausforderungen

    Photovoltaik-Zubau 2023: Deutschland erreicht 14 Gigawatt, Europa 56 Gigawatt

    Die Europäische Union erlebt einen beeindruckenden Anstieg in der Photovoltaik-Leistung, der bis zum Ende dieses Jahres voraussichtlich 263 Gigawatt erreichen wird. Ein Zuwachs von erstaunlichen 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr unterstreicht die wachsende Bedeutung erneuerbarer Energien in der EU. In den letzten drei Jahren verzeichnete die Union kontinuierlich einen Zuwachs von über 20 Prozent pro Jahr in der Gesamtleistung der Photovoltaik-Installationen.

    Internationale Rangliste: Niederlande führen, Deutschland stark vorne

    Gemessen an der Photovoltaik-Leistung pro Einwohner nehmen die Niederlande die Spitzenposition ein, mit beeindruckenden 1280 Watt pro Einwohner. Deutschland folgt mit 985 Watt, gefolgt von Dänemark mit 832 Watt. Überraschenderweise findet man das sonnenreiche Spanien erst an sechster Stelle mit 748 Watt pro Einwohner.

    Dachanlagen dominieren den Markt

    Der europäische Photovoltaik-Markt wird maßgeblich vom Dachanlagen-Segment geprägt. Industrie, Gewerbe und Wohngebäude teilen sich einen beeindruckenden Marktanteil von 66 Prozent. Dieser Trend hat sich insbesondere in diesem Jahr verstärkt, da der Zuwachs auf die hohen Strompreise für Verbraucher zurückzuführen ist.

    Herausforderungen für die Zukunft: Politische Bedingungen und regulatorische Hürden

    Die weitere Entwicklung des Photovoltaik-Marktes in Europa hängt entscheidend von den politischen Bedingungen ab. Netzanschlusszeiten, Baugenehmigungen und Anschlussgebühren können als Hemmnisse für eine Marktentwicklung fungieren. Eine politische Veränderung in diesen Bereichen könnte den Weg für ein noch schnelleres Wachstum ebnen.

    Europaweite Unterschiede bei Anschluss und Genehmigungen

    Die Zeit, die benötigt wird, um eine Photovoltaik-Freiflächenanlage ans Netz zu bringen, variiert erheblich in Europa. Deutschland liegt im Mittelfeld, während Österreich zwischen 1,5 und 8 Jahren benötigt. Italien und die Niederlande benötigen zwischen 4 und 7 Jahren bzw. 2 und 3 Jahren. Einzige Ausnahme bildet Rumänien, wo der Netzanschluss zwischen einem und anderthalb Jahren erfolgt.

    Polen als Vorreiter bei kleinen Photovoltaik-Anlagen

    Besonders beeindruckend ist die Geschwindigkeit, mit der kleine Photovoltaik-Anlagen in Polen ans Netz gehen. Hier beträgt die benötigte Zeit lediglich einen Monat bis zum Anschluss. Im Vergleich dazu benötigt Deutschland zwischen einem und elf Monaten, die Niederlande zwischen zwei und drei Jahren, und österreichische Projektierer müssen zwischen einem und zwölf Monaten warten.

    Die Zukunft der Photovoltaik in der EU ist vielversprechend, jedoch müssen politische und regulatorische Hürden überwunden werden, um das volle Potenzial dieser nachhaltigen Energiequelle zu entfalten.

    Quelle

  • Eigene Solaranlage trotz höherer Finanzierungskosten?

    Eigene Solaranlage trotz höherer Finanzierungskosten?

    Ohne eigene Investitionen zur Solaranlage?

    Erneut haben die EZB sowie die Notenbanken in den USA und Grossbritannien entschieden, die Leitzinsen unverändert auf sehr hohem Niveau zu lassen.

    Dieses Zinsniveau bedeutet jedoch, dass es schwierig geworden ist, Finanzierungen zu attraktiven Konditionen zu erhalten. Die hohen Kapitalkosten zusammen mit der aktuellen Inflation führen dazu, dass Investitionen deutlich teurer geworden sind.

    Diese Entwicklung trifft natürlich auch die erneuerbaren Energien. Um Strom aus der eigenen PV-Anlage zu beziehen, sind höhere Investitionen und Finanzierungskosten erforderlich, was nicht für alle Firmen (Gebäudeeigentümer) möglich oder sinnvoll ist.

     

    Geht es Ihnen und Ihrer Firma auch so? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

    Mit unserem «Care & Share»-Modell profitieren Sie von Solarstrom, der auf Ihrem Firmendach produziert wird, ganz ohne Aufwand. Wir sorgen für die Planung, Finanzierung, Umsetzung sowie für den Betrieb der Anlage. Sie konzentrieren sich auf Ihr Tagesgeschäft und beziehen Strom zum vertraglich festgelegten Preis.

    Gerade jetzt, in unsicheren Zeiten mit Energieknappheit und hohen Kapitalkosten, gewinnt unser Ansatz zunehmend an Attraktivität.

     

    Klingt spannend? Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Gespräch!

  • Strompreispaket der Bundesregierung und dessen Auswirkungen

    Strompreispaket der Bundesregierung und dessen Auswirkungen

    Auf das Strompreispaket der Bundesregierung und dessen Auswirkungen gibt es aktuell viele gespaltene Reaktionen.

    Kernpunkt des milliardenschweren Pakets ist es, die Stromsteuer für Unternehmen des produzierenden Gewerbes von derzeit 2,05 Cent pro Kilowattstunde auf den europäischen Mindestwert von 0,05 Cent zu senken. Ergänzend dazu werden Maßnahmen zur Eindämmung weiterer Anstiege der Netzentgelte getroffen.
    Im Vergleich zum zurückliegenden Wegfall der EEG-Umlage ändert das Strompreispaket, insbesondere im Kontext der extremen Preissteigerungen der letzten Jahre, aber vergleichsweise wenig an den Kosten der Unternehmen.

    Die Senkung der Steuerlast reduziert den Strompreis um bis zu 8%. Der Wegfall der EEG-Umlage hatte hier ca. 20 bis 25% bewirkt.
    Eine deutlich größere Senkung von über 50% der Stromkosten können Unternehmen durch den Bau einer PV-Anlage erreichen.
    Wie wirkt sich die Steuersenkung auf den Ausbau erneuerbarer Energien aus?
    Klar ist: Nur eine gestärkte Wirtschaft kann eine rasche Transformation unterstützen, und es gilt, Abwanderungen vom Standort Deutschland aufgrund zu hoher Energiekosten zu verhindern.

    Andererseits ist ein hoher Energiepreis der ultimative Anreiz für Unternehmen, nach günstigen und nachhaltigen Alternativen zu suchen.
    Daher können wir als Photovoltaik-Verfechter wohl froh sein, dass das Paket letzten Endes – wie beispielsweise von dem CDU Politiker Marc Speicher beklagt – ein “Tropfen auf dem heißen Stein” geworden ist, statt des zwischenzeitlich diskutierten fest regulierten Industriestrompreises.
    Genau wie Kerstin Andreae, Hauptgeschäftsführerin BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., sind wir überzeugt, dass es auch zukünftig die Preissignale aus dem Markt braucht, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Diese Signale bestehen weiterhin.

    Festgehalten werden kann zweierlei:

    1. Eine Subvention oder Steuererleichterung, die (unabhängig von ihrer Höhe) den Status Quo schützt, subventioniert gemäß des aktuellen deutschen Strommix an erster Stelle die nicht-nachhaltigen Energieträger, vorwiegend die Kohleenergie.

    2. Profitorientierte Unternehmen werden sich vor allem dann für die Nachhaltigkeit entscheiden, wenn sie sich auch finanziell auszahlt. Das ist auch nach dem Strompreispaket unverändert der Fall, wenn auch zu leicht weniger attraktiven Bedingungen.

    Nachtrag:

    Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts kommt es nun eventuell doch ganz anders:
    Nachdem sich die Bundesregierung erfolgreich auf das Strompreispaket geeinigt hatte, ist jetzt völlig unklar, wie die Maßnahmen noch finanziert werden können. Klar ist dagegen erneut, dass man sich nicht auf Prognosen oder Marktaussichten verlassen sollte. Nur der Strom vom eigenem Dach ist zuverlässig günstig.

     

    Quellen:

    1. Tagesschau

    2. Bundesregierung

    3. BDEW

    4. Destatis

  • Massive Zunahme von Solarmoduldefekten

    Massive Zunahme von Solarmoduldefekten

    Risiken und Defekte bei Solarmodulen

     

    Im Fachmagazin PV-Tech war vor kurzem über die «massive Zunahme» von Defekten bei Solarmodulen zu lesen. Eine Studie der US-amerikanischen Firma Clean Energy Associates (CEA) kommt zum Schluss, dass der Anteil an fehlerhaften und beschädigten Solarzellen und -modulen von 2022 bis Mitte 2023 drastisch zugenommen hat. In über 80 % der untersuchten Standorte wiesen Module Defekte auf.

    Ein Grossteil der Fehler entstehend bereits bei der Produktion. Später kommen äusserliche Einwirkungen wie Wetter oder Transport hinzu, welche ebenfalls zu Schäden führen können. Oftmals sind die Beschädigungen nicht von blossem Auge sichtbar, führen längerfristig aber zu grossen Einbussen der Effizienz und Performance der Module.

    Den Grund für die markante Qualitätsabnahme finden die Forschenden in der schnell gestiegenen Nachfrage. Diese führte dazu, dass einerseits Firmen aus dem Boden schossen, welche PV-Module (z.T. ohne viel Erfahrung) herstellen. Andererseits müssen aufgrund der nach wie vor knappen Verfügbarkeit alle Module genommen werden, die irgendwie erhältlich sind.

     

    Was heisst das nun für den Bau einer Solaranlage? Ein Grossteil der Fehler lässt sich nur mit speziellen Tests und Messverfahren feststellen, Lieferanten mit guter Qualität sind heiss begehrt… Zudem sind Produktionsfehler nur eines der vielen Risiken, die mit der Installation einer PV-Anlage verbunden sind.

    Lassen Sie das unsere Sorge sein!

    Wir kennen unsere langjährigen Partnerfirmen, sind zufrieden mit ihrer konstant hohen Qualität und kümmern uns um alles andere. Wir tragen für unsere Kunden die Risiken zu einem fest vereinbarten, transparenten Preis.

     

    ✔ Material- und Anlagerisiken
    ✔ Wetterrisiken
    ✔ Marktpreis-Risiken für Überschuss-Strom
    ✔ Finanzierungskosten / Zinsrisiken
    ✔ Unterhaltsrisiken
    ✔ Mengenrisiken, keine Abnahme-Verpflichtung bei sich verändernden Verbräuchen

     

    > Mehr zum Care & Share Modell von SRS
    > Bericht der CEA.

  • Kohlenstrom im Jahr 2030?

    Kohlenstrom im Jahr 2030?

    Kohlenstrom im Jahr 2030?

    Hier zeigt sich erneut, dass es nicht ausreichen wird sich allein auf politische Maßnahmen zu verlassen, um die notwendigen Veränderungen herbeizuführen.
    Wir sind überzeugt, dass es jetzt auf starke lokale Entscheider und Entscheiderinnen ankommt, selbstbewusst den Schritt in Richtung erneuerbare Energien zu gehen.

    Fakt 1:

    Laut dem Statistische Bundesamt (Destatis) kam 2022 ein Drittel (33,3 %) des in Deutschland erzeugten und ins Netz eingespeisten Stroms aus Kohlekraftwerken (2021: 30,2 %). Damit nahm die Stromerzeugung aus Kohle gegenüber dem Vorjahr um 8,4 % zu.

    Fakt 2:

    Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist kein bloßer Umweltaktivismus, sondern auch ein kluger wirtschaftlicher Schritt.
    Ein Beispiel aus unserem eigenen Portfolio: Unser aktuellster Großkunde wird seine Energiekosten dank einer nach dem SRS Care & Share-Modell von uns bezahlten, erbauten und betriebenen PV-Anlage im Vergleich zu den Strompreisen von 2023 um fast die Hälfte reduzieren – ohne jede Investition von seiner Seite.

    Die Zeit für die Energiewende ist jetzt. Unsere lokalen Gemeinschaften, Unternehmen und Organisationen haben die Möglichkeit, führend in dieser Transformation zu sein. Lassen Sie uns gemeinsam den Weg zu einer nachhaltigen und erneuerbaren Energiezukunft gehen.