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  • Negative Strompreise und die Verantwortung der Solaranlagenbesitzer: Ein Blick auf die Energiezukunft der Schweiz

    Negative Strompreise und die Verantwortung der Solaranlagenbesitzer: Ein Blick auf die Energiezukunft der Schweiz

    Nach aktuellen Analysen ist 𝗦𝗼𝗹𝗮𝗿𝗲𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗺 𝗩𝗼𝗿𝗺𝗮𝗿𝘀𝗰𝗵 – insbesondere in der Schweiz, aber auch mit Herausforderungen in Deutschland.  

    Deutschland verzeichnet aktuell einen deutlichen Rückgang beim Photovoltaik-Zubau:
    Im März 2025 wurden nur rund 𝟳𝟴𝟳 𝗠𝗲𝗴𝗮𝘄𝗮𝘁𝘁 neue PV-Leistung installiert – der niedrigste Monatswert seit Ende 2022. Besonders stark betroffen ist der Markt für Dachanlagen, aber auch Freiflächenanlagen gingen spürbar zurück.
    Lediglich Stecker-Solar-Geräte verzeichnen ein kräftiges Wachstum: Im März wurden fast 𝟰𝟮.𝟱𝟬𝟬 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗕𝗮𝗹𝗸𝗼𝗻𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁𝘄𝗲𝗿𝗸𝗲 mit insgesamt 49 Megawatt registriert.
    Trotzdem zählt Deutschland mit über 𝟭𝟭𝟬𝟬 𝗪𝗮𝘁𝘁 𝗶𝗻𝘀𝘁𝗮𝗹𝗹𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲𝗿 𝗟𝗲𝗶𝘀𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗽𝗿𝗼 𝗞𝗼𝗽𝗳 weiterhin zu den führenden Ländern beim PV-Ausbau. Die aktuelle Entwicklung zeigt jedoch, wie sensibel der Markt auf politische Änderungen reagiert. 

    In der Schweiz setzt sich der positive Trend fort:
    Im Jahr 2024 wurden rund 1,78 Gigawatt neue Photovoltaiksysteme installiert – ein neuer Rekordwert. Zum Vergleich: 2023 waren es 1,64 GW, 2022 rund 1,08 GW. Die erwartete PV-Produktion 2024 entspricht damit rund 𝟭𝟯,𝟵 % 𝗱𝗲𝘀 𝗽𝗿𝗼𝗴𝗻𝗼𝘀𝘁𝗶𝘇𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗦𝘁𝗿𝗼𝗺𝘃𝗲𝗿𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘀 𝗳ü𝗿 𝟮𝟬𝟮𝟱– ein deutliches Zeichen für den Fortschritt der Energiewende in der Schweiz. 

    Für 2025 wird in Deutschland und in der Schweiz ein rückläufiger Zubau erwartet.  Grund dafür könnten die geplanten politischen Anpassungen sein – wie etwa geringere Einspeisevergütungen oder reduzierte Förderanreize, künftig dämpfend auf den Markt auswirken. Noch handelt es sich dabei um Erwartungen – die konkreten Effekte bleiben abzuwarten.

    Quellen:
    IEA
    https://www.pv-magazine.de/
    https://www.pv-magazine.com/
     

  • Ausschreibungspflicht für PV-Anlagen > 1000 kWp

    Ausschreibungspflicht für PV-Anlagen > 1000 kWp

    Wussten Sie schon? Ausschreibungspflicht für die PV-Anlagen über 1.000kWp

    Wenn Sie planen, in Deutschland eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von über 1000 kWp zu bauen, müssen Sie an einer Ausschreibung (Auktion) teilnehmen. Sie bewerben sich in der Auktion um einen Vergütungspreis für den Überschussstrom, also den Teil der Energie, den Sie nicht selbst vor Ort verbrauchen.  

    Ziel des Gesetzgebers ist es, den Betreibern von Photovoltaikanlagen eine gewisse wirtschaftliche Sicherheit zu tiefstmöglichen Kosten zu geben und damit den Bau von Photovoltaikanlagen zu fördern 

    Die Bundesnetzagentur organisiert mehrmals im Jahr Ausschreibungen für Solaranlagen dieses ersten Segments. Diese finden jeweils am 1. März, 1. Juli und 1. Dezember statt. Etwa fünf bis acht Wochen vor dem jeweiligen Termin werden die wichtigsten Parameter der Ausschreibungsrunde auf der Webseite der Bundesnetzagentur bekannt gegeben. 

    Gebotsabgabe und Gebotsformulare

    Ihre Gebote müssen bis zum Gebotstermin am Bonner Standort der Bundesnetzagentur eingegangen sein. Dabei sind die Formatvorgaben der Bundesnetzagentur zwingend zu beachten. Ein verspäteter Eingang oder Verstöße gegen die Formatvorgaben führen zum Ausschluss des Gebotes. 

    Wichtige Hinweise zur Gebotsabgabe

    Verwenden Sie immer die Formulare des aktuellen Gebotstermins. Veraltete Formulare führen zum Ausschluss. 

    Das ausgefüllte Gebotsformular muss in einem separaten verschlossenen Umschlag eingereicht werden (Umschlag im Umschlag), um sicherzustellen, dass das Gebot erst nach dem Gebotstermin geöffnet wird.

    Fügen Sie dem Gebot die erforderlichen Unterlagen bei, darunter Angaben zum Bevollmächtigten und das Formblatt Standort (falls benötigt). 

    Gebühren und Sicherheit

    Für jedes Gebot ist eine Gebühr von 624 Euro zu entrichten, die spätestens am Gebotstermin auf dem Konto der Bundeskasse eingegangen sein muss. Zudem ist für jedes Gebot eine Sicherheit von 50 Euro pro Kilowatt Gebotsmenge zu stellen. Diese kann auf das angegebene Konto überwiesen oder durch eine Bürgschaft eines Kreditinstituts geleistet werden. 

    Beispiel: 

    Anlage mit 1.024 kWp  

    Gebot 624 € einmalig und 1.024 * 50 €/kWp = 51.200 € 

    Gesamtkosten: 51.824 € 

    Rücknahme von Geboten 

    Gebote können bis zum jeweiligen Gebotstermin zurückgenommen werden, wenn das entsprechende Formular Gebotsrücknahme vollständig ausgefüllt und rechtzeitig eingereicht wird. In diesem Fall muss der Bieter drei Viertel der Gebühr zahlen. 

    Zuschlagsverfahren

    Nach dem Gebotstermin prüft die Bundesnetzagentur die eingegangenen Gebote. Alle Gebote, die die Voraussetzungen erfüllen, erhalten einen Zuschlag, sofern die Summe der in den Geboten genannten installierten Leistung das ausgeschriebene Volumen nicht übersteigt. Ist dies nicht der Fall, erhalten die günstigsten Gebote den Zuschlag. 

    Nach dem Zuschlag

    Erteilte Zuschläge erlöschen, wenn die Anlage nicht innerhalb von 24 Monaten nach der Bekanntgabe der Zuschlagserteilung in Betrieb genommen wird oder wenn kein Antrag zur Ausstellung einer Zahlungsberechtigung innerhalb von 26 Monaten gestellt wird. In diesem Fall muss der Bieter eine Pönale in Höhe der Sicherheit an den Übertragungsnetzbetreiber entrichten. 

    Die Ergebnisse der vergangenen Zuschlagsverfahren werden im Internet bekanntgegeben, und die Bieter werden darüber zusätzlich benachrichtigt. 

    Während des Betriebs der PV-Anlage

    Nach Inbetriebnahme genießen Sie die Vorteile aus dem Eigenverbrauch des Stroms aus Ihrer PV-Anlage und reduzieren Ihren Bedarf vom Lieferanten. Der Eigenverbrauch hat mit der Auktion bzw. der Förderung nichts zu tun. Beim überschüssigen Strom hingegen greift der in der Auktion bezuschlagte Wert für die Vergütung des ins Netz der öffentlichen Versorgung eingespeisten Stroms. Dieser ist in Form eines “anzulegenden Gebotswertes” für die Einspeisevergütung festgelegt.  

    Die Differenz zwischen dem anzulegenden Gebotspreis und dem Marktpreis zahlt der an der Abnahmestelle verantwortliche Netzbetreiber. Diese Differenz (Marktprämie) wird einmalig jährlich auf Basis der Vorjahresdaten festgelegt und je eingespeister MWh ausbezahlt.  

    Allerdings ist das System in der praktischen Umsetzung noch um einiges komplizierter.  

    Einerseits hat der Gesetzgeber beschlossen, die Marktentwicklung der Strompreise in diesem System abzubilden. Somit muss jeder Anlagenbetreiber mit einem Direktvermarkter (DV) einen Vertrag abschließen. Der DV verkauft den eingespeisten Strom dann an der Energiebörse EPEXSpot und gibt die erzielten Erlöse abzüglich eines Dienstleistungsentgeltes an den Anlagenbetreiber weiter. Daraus entsteht dem Anlagenbetreiber jedoch ein Preisrisiko, da der Spotmarkt stark volatil ist (es kommt nicht selten gerade in den sonnenreichen Mittagsstunden auch zu negativen Strompreisen). 

    Andererseits gibt es noch eine weitere Einschränkung. Treten vier Stunden in Folge negative Spotpreise auf, wird für diese gesamte Zeitperiode der negativen Preise keine Marktprämie gezahlt. 

    Im Ergebnis ist die Vergütung des eingespeisten Stroms also durchaus risikobehaftet. Gerade während eines Zeitraums mit negativen Spotpreisen >4h zahlt der Anlagenbetreiber sogar für den eingespeisten Strom an den Spotmarkt zuzüglich des Dienstleistungsentgelt an den Direktvermarkter und erhält ausserdem auch keine Marktprämie. Dies kann nur vermieden werden, wenn die Anlagenleistung während solcher Zeiträume auf den Eigenbedarf begrenzt und somit gedrosselt ist.  

    Ist das aber der Sinn der Förderung der erneuerbaren Energien? 

    Fallbeispiel

    Anzulegender Wert aus Auktion gewonnenen (hier Mittelwert aus Auktion vom Juni 2024): 89.4 €/MWh 

    Marktpreis zur Berechnung der Vergütung: 60 € /MWh (Vorjahrespreis) 

    Aktuell erzielter Marktpreis: z.B. 40/MWh 

    Vergütung vom Netzbetreiber: 29.4 €/MWh  

    Ausbezahlter Preis: 69.4 €/MWh (also tiefer als der anzulegende Wert!) 

     

    Für detaillierte Informationen und die benötigten Formulare besuchen Sie bitte die Webseite der Bundesnetzagentur oder wenden Sie sich an uns. 

    Im «CareandShare-Modell» der SRS übernimmt die SRS auch alle Markt- und Preisrisiken, Sie profitieren von sehr attraktiven Strompreisen ohne Aufwand und Risiken.

    Photovoltaik Im Unternehmen

     

     

  • Photovoltaik-Anlagen im Niederspannungsnetz: Externer NA-Schutz nicht mehr notwendig

    Photovoltaik-Anlagen im Niederspannungsnetz: Externer NA-Schutz nicht mehr notwendig

    Photovoltaik-Anlagen im Niederspannungsnetz: Externer NA-Schutz nicht mehr notwendig

    Die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen in der Schweiz wächst unaufhaltsam. Eine sichere und konforme Integration dieser Anlagen in das Verteilnetz ist daher von grösster Bedeutung. Die Netzbetreiber sind für den sicheren Betrieb der Stromnetze verantwortlich und verlangten bis anhin einen sogenannten Netz- und Anlagen-Schutz (NA) beim Anschluss einer Solaranlage, der Kosten in der Grössenordnung von 2-5% der Anlagenkosten oder bei grösseren Anlagen 5’000 bis 40’000 pro Anlage (bei grossen Anlagen) verursachte. Lange wurde diskutiert, ob neben dem internen der Wechselrichter auch ein zusätzlicher externer NA-Schutz erforderlich ist bzw. ob dieser die Sicherheit effektiv erhöht.

    Um diese Frage zu klären, haben sich führende Branchenvertreter, darunter der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE), Swissolar, der Verband Schweizerischer Elektrizitätswerke und Kraftwerke (VSEK), Swissgrid, verschiedene Verteilnetzbetreiber sowie wissenschaftliche Einrichtungen wie die ETH Zürich, die Berner Fachhochschule (BFH), die Technische Universität Graz und die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), zu einem Konsortium zusammengeschlossen. Unterstützt wurde dieses Projekt vom Bundesamt für Energie (BFE).

    Ergebnis der Untersuchungen: Kein externer NA-Schutz im Niederspannungsnetz notwendig

    Die Untersuchungen des Konsortiums haben gezeigt, dass im Niederspannungsnetz auf einen zusätzlichen externen NA-Schutz bei netzfolgenden PV-Wechselrichtern verzichtet werden kann. Voraussetzung dafür ist, dass die Wechselrichter über einen normkonformen internen NA-Schutz verfügen und weitere Bedingungen, wie die korrekten Wechselrichtereinstellungen, erfüllt sind. Um sicherzustellen, dass Wechselrichter diese Schutzaufgaben zuverlässig und qualitativ hochwertig übernehmen, hat das Konsortium entsprechende Empfehlungen formuliert.

    Veröffentlichung und Umsetzung

    Der finale Projektbericht wird voraussichtlich im Herbst 2024 vom BFE veröffentlicht. Der VSE plant, die Ergebnisse in die Überarbeitung der Branchenempfehlung „NA/EEA-NE7 – CH“ einfliessen zu lassen, die Anfang 2025 publiziert werden soll. Bis dahin gilt die aktuelle Ausgabe von 2020 als Stand der Technik.

    Einige Netzbetreiber haben sich bereits entschlossen, die Empfehlungen des Konsortiums vorab umzusetzen und verzichten bei neuen netzfolgenden Niederspannungs-PV-Anlagen auf einen externen NA-Schutz. Welche spezifischen Regeln in den jeweiligen Netzgebieten gelten, können Interessierte bei ihrem lokalen Verteilnetzbetreiber erfragen. SRS begrüsst diese Vereinfachung beim Bau von Photovoltaik-Anlagen sehr. Nach Schätzungen von Swissolar führt diese Änderung zu jährlichen Einsparungen von mindestens 10 Millionen Franken.

    Kostenersparnis und Effizienzsteigerung für SRS-Kunden

    Wir von SRS sind stets bemüht, die aktuellsten Regelungen zu befolgen und unseren Kunden die besten Lösungen zu bieten. Durch den Verzicht auf den externen NA-Schutz bei PV-Anlagen im Niederspannungsnetz können wir erhebliche Kosten einsparen. Diese Einsparungen geben wir direkt an unsere Kunden weiter. Im Rahmen unseres Contracting-Modells „Care & Share“ profitieren unsere Kunden somit von noch günstigeren Strompreisen. Die Zukunft der Solarenergie sieht hell aus – gemeinsam machen wir sie noch effizienter und kostengünstiger.

  • Gebotsverfahren und Photovoltaikauktionen in Schweiz und Deutschland ☀️

    Gebotsverfahren und Photovoltaikauktionen in Schweiz und Deutschland ☀️

    Nach aktuellen Analysen ist 𝗦𝗼𝗹𝗮𝗿𝗲𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗺 𝗩𝗼𝗿𝗺𝗮𝗿𝘀𝗰𝗵 – insbesondere in der Schweiz, aber auch mit Herausforderungen in Deutschland.  

    Deutschland verzeichnet aktuell einen deutlichen Rückgang beim Photovoltaik-Zubau:
    Im März 2025 wurden nur rund 𝟳𝟴𝟳 𝗠𝗲𝗴𝗮𝘄𝗮𝘁𝘁 neue PV-Leistung installiert – der niedrigste Monatswert seit Ende 2022. Besonders stark betroffen ist der Markt für Dachanlagen, aber auch Freiflächenanlagen gingen spürbar zurück.
    Lediglich Stecker-Solar-Geräte verzeichnen ein kräftiges Wachstum: Im März wurden fast 𝟰𝟮.𝟱𝟬𝟬 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗕𝗮𝗹𝗸𝗼𝗻𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁𝘄𝗲𝗿𝗸𝗲 mit insgesamt 49 Megawatt registriert.
    Trotzdem zählt Deutschland mit über 𝟭𝟭𝟬𝟬 𝗪𝗮𝘁𝘁 𝗶𝗻𝘀𝘁𝗮𝗹𝗹𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲𝗿 𝗟𝗲𝗶𝘀𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗽𝗿𝗼 𝗞𝗼𝗽𝗳 weiterhin zu den führenden Ländern beim PV-Ausbau. Die aktuelle Entwicklung zeigt jedoch, wie sensibel der Markt auf politische Änderungen reagiert. 

    In der Schweiz setzt sich der positive Trend fort:
    Im Jahr 2024 wurden rund 1,78 Gigawatt neue Photovoltaiksysteme installiert – ein neuer Rekordwert. Zum Vergleich: 2023 waren es 1,64 GW, 2022 rund 1,08 GW. Die erwartete PV-Produktion 2024 entspricht damit rund 𝟭𝟯,𝟵 % 𝗱𝗲𝘀 𝗽𝗿𝗼𝗴𝗻𝗼𝘀𝘁𝗶𝘇𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗦𝘁𝗿𝗼𝗺𝘃𝗲𝗿𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘀 𝗳ü𝗿 𝟮𝟬𝟮𝟱– ein deutliches Zeichen für den Fortschritt der Energiewende in der Schweiz. 

    Für 2025 wird in Deutschland und in der Schweiz ein rückläufiger Zubau erwartet.  Grund dafür könnten die geplanten politischen Anpassungen sein – wie etwa geringere Einspeisevergütungen oder reduzierte Förderanreize, künftig dämpfend auf den Markt auswirken. Noch handelt es sich dabei um Erwartungen – die konkreten Effekte bleiben abzuwarten.

    Quellen:
    IEA
    https://www.pv-magazine.de/
    https://www.pv-magazine.com/
     

  • Intersolar Messe München 2024

    Intersolar Messe München 2024

    Was ist weiss und hat abgerundete Ecken? – Oder: Was hat die grösste Solarfachmesse in Europa 2024 gezeigt? 

    Der Juni bringt für die Solarbranche ein Highlight im Kalender: Den Besuch der Intersolar („the smarter E“), der führenden Fachmesse für Solarmodule, Speicher und E-Mobilität. Mit 30

    00 Ausstellern (!) und über 100‘000 Besuchenden hat die Messe wieder bewiesen, ein zentraler Treffpunkt für Innovatoren, Hersteller und Fachleute der Branche zu sein.  

    Dieses Jahr waren die SRS und die oe.energy-Gruppe auf der Messe mit einem Stand vertreten. Über zahlreiche Kundengespräche hinaus haben wir uns auch auf der Messe umgeschaut.

    Solarmodule: Innovation und Konkurrenzdruck

    Hersteller von Solarmodulen stehen unter immensem Druck, ihre Entwicklungszyklen zu verkürzen und gleichzeitig innovative Lösungen anzubieten. Besonders auffällig war das verstärkte Angebot an Wechselrichtern und Speichern. Trotz der Konkurrenz, die insbesondere aus China kommt, zeigen die Hersteller beeindruckende Fortschritte in der Technologie. Angekündigte Modulwirkungsgrade für ca. Ende Jahr sind bei den besten um die 23.5% in der breiteren Masse und Spitzen bei bis zu 24.6% (beispielsweise Tongwei). Das ist ein beeindruckender Anstieg im Vergleich zu den Wirkungsgraden von 14% im Jahr 2011.

    Zukunftsausblick:

    Ein Hersteller prognostiziert für 2025 einen Zellwirkungsgrad (Achtung, nicht Modulwirkungsgrad, der ca. 2-3% tiefer liegt) von 27.3% und hofft, durch Perowskit-Tandemzellen im Jahr 2026 auf 34.6% zu kommen – das wäre ein sehr beachtlicher Fortschritt innert kürzester Zeit!

    Preisentwicklung:

    Grosse Überkapazitäten führten in den letzten Monaten zu einem regelrechten Preiszerfall. Eine untere Grenze scheint unterdessen erreicht worden zu sein. Mit den Wirkungsgrad-Erhöhungen wird man trotzdem noch mehr Watt bekommen fürs Geld (auch wenn der Modulstückpreis eher nicht mehr sehr schnell sinkt).

    Modulherkunft:

    Das ist v.a. auch ein politisches Thema, sichtbar und führend sind die chinesischen Modulhersteller. Aber es tut sich auch etwas in Europa. Beispielsweise 3sun, https://www.3sun.com/ in Italien baut die Produktion auf 3 GW in Sizilien aus bis 2025, AE solar (https://ae-solar.com/) oder auch Kalyon aus der Türkei (https://kalyonpv.com/en/) können europäische Module liefern.

    Speichertechnologien: Vielfalt und Segmentierung

    Die Speichersysteme waren ebenfalls ein zentrales Thema. Besonders im Commercial & Industrial (C&I) Segment gab es neu zahlreiche neue Angebote bzw. Ankündigungen.

    Die vielen Angebote im Privatanwenderbereich waren bereits letztes Jahr sehr zahlreich. Auffallend war dieses Jahr, dass die Neuankündigungen sich alle sehr ähneln im Design: weisse, quaderförmige, stapelbare Elemente mit abgerundeten Ecken.

    Technologisch werden die Li-Zellen so weiterentwickelt, damit sie auch in grossen Modulen schnellere Lade- und Entladezyklen erlauben, das heisst auch mehr Leistung. Der „C-Wert“ ist dafür die sehr wichtig Kennzahl und beschreibt das Verhältnis zwischen Lade/Entladeleistung und der Kapazität. 2C bedeutet beispielsweise, dass die Kapazität einer Batterie innert einer halben Stunde geladen werden kann. Weiter besteht ein Trend zu grösseren Zellen, um die Kostenreduktion weiter voranzutreiben.

    Preisentwicklung:

    Die Zellpreise der Li-Batterien aus China sind weiter gesunken, in den letzten 12 Monaten haben sie sich ungefähr halbiert!

    Wechselrichter: Größer und vielseitiger

    Die Wechselrichterindustrie erlebt ebenfalls einen Montagesysteme: Effizienz und Innovation.

    Mit dem Absinken der Modulpreise sind die Montagesystem-Kosten teilweise bereits höher als die Modulkosten. Das wird auch einen Druck auf die Montagesystem-Anbieter mit sich bringen, die Kosten weiter zu senken. Insbesondere in Ländern mit höheren Arbeitskosten ist es wichtig, dass die Montage sehr rasch und wenn möglich werkzeuglos (z.B. nur durch Einrasten) durchgeführt werden kann. Erwähnenswert ist weiter die bereits seit mehreren Jahren feststellbare Konkurrenz der Materialien zwischen Aluminium und Stahl.

    Fazit

    Unser Besuch auf der Intersolar 2024 hat gezeigt, dass die Solar- und Speicherindustrie sich aktuell gerade in einem Hoch befindet und weiterhin von Kostendruck, Innovation und technologischen Fortschritten getrieben wird. Die Hersteller stehen vor der Herausforderung, nicht nur effizientere und kostengünstigere Produkte zu entwickeln, sondern auch den wachsenden Marktanforderungen gerecht zu werden. Die Zukunft sieht vielversprechend aus, weil sich dank regulatorischen Änderungen und sinkenden Komponenten-Preisen (Speicher und Module) neue Geschäftsmodelle ergeben. Erstaunlich ist, dass auch viel Richtung Standardisierung geht: Offenbar müssen Batteriespeicher für Heimanwendungen weiss und mit abgerundeten Kanten präsentiert werden.

    Links und Quellen:

    https://www.thesmartere.de/start

    https://www.intersolar.de/start

    https://www.intersolar.de/pressemeldung/abschluss-messe?ref=m5f53a666f3a2cb2fee160554-s602e6518ef7d5b4a39480733-t1720540268-ca0898fda

     

     

  • Der Ausbau der erneuerbaren Energien weltweit bis 2030 und 2050: Was bedeutet das für Sie als Industrieunternehmen?

    Der Ausbau der erneuerbaren Energien weltweit bis 2030 und 2050: Was bedeutet das für Sie als Industrieunternehmen?

    Der Grundtenor an der #PVTagung23 war klar: Es muss etwas gehen im Bereich der erneuerbaren Energien, um so bald wie möglich #NettoNull zu erreichen.

    Doch wie schnell kann der Ausbau der #Photovoltaik erfolgen? Da sind sich die Experten uneinig. Das Bundesamt für Energie rechnet mit 37 TWh bis 2050 (+8 TWh aus anderen erneuerbaren Energien), Swissolar geht von 45 TWh bis 2050 aus, Jürg Rohrer, Professor an der ZHAW Zurich University of Applied Sciences, spricht von notwendigen 45 TWh bereits bis 2035.

    Um diese #Ziele zu erreichen, braucht es gemäss Jürg Rohrer gesetzliche Grundlagen. Einerseits soll gesetzlich dazu verpflichtet werden, auf bestehenden Gebäuden #Solaranlagen zu montieren. Andererseits soll für alpine Solaranlagen bereits jetzt eine #Nachfolgeregelung erarbeitet werden, für die Zeit nach dem Abschluss des Projekts #Solarexpress.

    Essentiell für diese Entwicklung ist eine funktionierende #InfrastrukturChristof Bucher forscht an der Berner Fachhochschule BFH daran, wie die #Wechselrichter die Stabilisierung des Netztes auch in Zukunft und mit einem Mehrfachen der Stromleistung sicherstellen können.

    Interessant war auch der Beitrag zum #Winterstrom von Nationalrätin Gabriela Suter: Die Wasserkraftreserve kostet 296 Mio. CHF für 0.4 TWh, d.h. 0.74 CHF / kWh, einmalig für den Winter 2022/2023! Die Photovoltaik liefert ohne Zusatzkosten einen Beitrag von 1.1 TWh geliefert in diesem und kommenden Winterperioden!

    Vielen Dank Swissolar für die spannende Tagung und die Organisation dieses wichtigen Branchenanlasses, danke Christof Bucher und Jürg Rohrer für eure Voten. Roman Gysel

    #PVTagung23 #solarenergie #solarstrom #photovoltaik #energie #zukunft

  • Kundeninterview mit Ivo Frey von Allega – Teil 4 – Ratschläge für andere Unternehmen

    Kundeninterview mit Ivo Frey von Allega – Teil 4 – Ratschläge für andere Unternehmen

    Industrie-Partnerschaft mit SRS

    In einem Umfeld, in dem Nachhaltigkeit und Effizienz für Unternehmen immer wichtiger werden, bietet die Integration von Solarenergie eine naheliegende Lösung.
    Dabei stellt sich die Frage, ob man selbst bauen sollte, oder nicht lieber mit einem Contracting Spezialisten zusammenarbeitet, der sich sowohl um den Bau, die Finanzierung, als auch den gesamten späteren Betrieb kümmert.
    Unser Partnerunternehmen Allega hat sich für Letzteres entschieden, und stellt hier kurz die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit uns vor.
    Erfahren Sie hier aus erster Hand, wie Unternehmen vom Contracting Modell profitieren können.

    Allega: Ein Vorzeigekunde für nachhaltiges Arbeiten

    Die Allega GmbH, gegründet 1933 von Alusuisse, war das erste Handelshaus für Aluminium-Halbfabrikate in der Schweiz. Heute ist die Allega GmbH ein ALUMFASSENDES Servicecenter für Aluminium, Luft- und Raumfahrt, Fassaden und Fahrzeugaufbauten.

    Strompreise im Blick: Was bringt eine PV-Anlage?

    Unternehmen fragen sich oft, wie viel eine PV-Anlage wirklich einspart und welche Unabhängigkeit sie bietet. Entdecken sie die erreichten direkten Einsparungen des Referenzkunden im Video.

    Weitere Eindrücke:
    Teil 2: Minimaler Aufwand, maximale Wirkung: Das Contracting Angebot
    Teil 3: Der umfassende Nutzen einer PV-Anlage
    Teil 4: Erfahrungen im Contracting Modell: Ratschläge für andere Unternehmen

    Mehr Informationen:
    Photovoltaik für Unternehmen

  • Kundeninterview mit Ivo Frey von Allega – Teil 3 – Der umfassende Nutzen einer PV-Anlage

    Kundeninterview mit Ivo Frey von Allega – Teil 3 – Der umfassende Nutzen einer PV-Anlage

    Industrie-Partnerschaft mit SRS

    In einem Umfeld, in dem Nachhaltigkeit und Effizienz für Unternehmen immer wichtiger werden, bietet die Integration von Solarenergie eine naheliegende Lösung.
    Dabei stellt sich die Frage, ob man selbst bauen sollte, oder nicht lieber mit einem Contracting Spezialisten zusammenarbeitet, der sich sowohl um den Bau, die Finanzierung, als auch den gesamten späteren Betrieb kümmert.
    Unser Partnerunternehmen Allega hat sich für Letzteres entschieden, und stellt hier kurz die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit uns vor.
    Erfahren Sie hier aus erster Hand, wie Unternehmen vom Contracting Modell profitieren können.

    Allega: Ein Vorzeigekunde für nachhaltiges Arbeiten

    Die Allega GmbH, gegründet 1933 von Alusuisse, war das erste Handelshaus für Aluminium-Halbfabrikate in der Schweiz. Heute ist die Allega GmbH ein ALUMFASSENDES Servicecenter für Aluminium, Luft- und Raumfahrt, Fassaden und Fahrzeugaufbauten.

    Strompreise im Blick: Was bringt eine PV-Anlage?

    Unternehmen fragen sich oft, wie viel eine PV-Anlage wirklich einspart und welche Unabhängigkeit sie bietet. Entdecken sie die erreichten direkten Einsparungen des Referenzkunden im Video.

    Weitere Eindrücke:
    Teil 2: Minimaler Aufwand, maximale Wirkung: Das Contracting Angebot
    Teil 3: Der umfassende Nutzen einer PV-Anlage
    Teil 4: Erfahrungen im Contracting Modell: Ratschläge für andere Unternehmen

    Mehr Informationen:
    Photovoltaik für Unternehmen

  • Kundeninterview mit Ivo Frey von Allega – Teil 2 – Minimaler Aufwand, maximale Wirkung

    Kundeninterview mit Ivo Frey von Allega – Teil 2 – Minimaler Aufwand, maximale Wirkung

    Industrie-Partnerschaft mit SRS

    In einem Umfeld, in dem Nachhaltigkeit und Effizienz für Unternehmen immer wichtiger werden, bietet die Integration von Solarenergie eine naheliegende Lösung.
    Dabei stellt sich die Frage, ob man selbst bauen sollte, oder nicht lieber mit einem Contracting Spezialisten zusammenarbeitet, der sich sowohl um den Bau, die Finanzierung, als auch den gesamten späteren Betrieb kümmert.
    Unser Partnerunternehmen Allega hat sich für Letzteres entschieden, und stellt hier kurz die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit uns vor.
    Erfahren Sie hier aus erster Hand, wie Unternehmen vom Contracting Modell profitieren können.

    Allega: Ein Vorzeigekunde für nachhaltiges Arbeiten

    Die Allega GmbH, gegründet 1933 von Alusuisse, war das erste Handelshaus für Aluminium-Halbfabrikate in der Schweiz. Heute ist die Allega GmbH ein ALUMFASSENDES Servicecenter für Aluminium, Luft- und Raumfahrt, Fassaden und Fahrzeugaufbauten.

    Strompreise im Blick: Was bringt eine PV-Anlage?

    Unternehmen fragen sich oft, wie viel eine PV-Anlage wirklich einspart und welche Unabhängigkeit sie bietet. Entdecken sie die erreichten direkten Einsparungen des Referenzkunden im Video.

    Weitere Eindrücke:
    Teil 2: Minimaler Aufwand, maximale Wirkung: Das Contracting Angebot
    Teil 3: Der umfassende Nutzen einer PV-Anlage
    Teil 4: Erfahrungen im Contracting Modell: Ratschläge für andere Unternehmen

    Mehr Informationen:
    Photovoltaik für Unternehmen

  • Kundeninterview mit Ivo Frey von Allega – Teil 1 – Was bringt eine PV-Anlage?

    Kundeninterview mit Ivo Frey von Allega – Teil 1 – Was bringt eine PV-Anlage?

    Industrie-Partnerschaft mit SRS

    In einem Umfeld, in dem Nachhaltigkeit und Effizienz für Unternehmen immer wichtiger werden, bietet die Integration von Solarenergie eine naheliegende Lösung.
    Dabei stellt sich die Frage, ob man selbst bauen sollte, oder nicht lieber mit einem Contracting Spezialisten zusammenarbeitet, der sich sowohl um den Bau, die Finanzierung, als auch den gesamten späteren Betrieb kümmert.
    Unser Partnerunternehmen Allega hat sich für Letzteres entschieden, und stellt hier kurz die Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit uns vor.
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    Allega: Ein Vorzeigekunde für nachhaltiges Arbeiten

    Die Allega GmbH, gegründet 1933 von Alusuisse, war das erste Handelshaus für Aluminium-Halbfabrikate in der Schweiz. Heute ist die Allega GmbH ein ALUMFASSENDES Servicecenter für Aluminium, Luft- und Raumfahrt, Fassaden und Fahrzeugaufbauten.

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    Unternehmen fragen sich oft, wie viel eine PV-Anlage wirklich einspart und welche Unabhängigkeit sie bietet. Entdecken sie die erreichten direkten Einsparungen des Referenzkunden im Video.

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    Teil 3: Der umfassende Nutzen einer PV-Anlage
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