Author: Roman Gysel

  • Nationale PV-Tagung von Swissolar

    Nationale PV-Tagung von Swissolar

    Von 10 % auf 50 % Solarstrom – jetzt gehtʼs richtig los: Die Nationale PV-Tagung von Swissolar

    Die Solarindustrie erlebt einen kometenhaften Aufstieg, der selbst den Bundesrat Albert Rösti überrascht hat («Das Tempo der Solarenergie hat mich überrascht, daran hatte ich nicht geglaubt.»). Auf der Nationalen PV-Tagung von Swissolar wurden die jüngsten Errungenschaften und zukünftigen Herausforderungen der Branche beleuchtet. Mit einem Rekordzubau von 1.5 GW allein im letzten Jahr und insgesamt 6 GW am Netz bis 2024 ist die Photovoltaik (PV) zu einer relevanten Größe in der Energieversorgung geworden, was etwa 10% des aktuellen Energiebedarfs entspricht. Und das Wachstum soll weitergehen, mit einem geplanten Zubau von 2.5-3% pro Jahr, um die benötigte Energieversorgung sicherzustellen, gemäss Bundesrat Albert Rösti.

    Neue Herausforderungen

    Doch mit dem rapiden Anstieg der PV-Nutzung kommen auch neue Herausforderungen auf die Branche zu. Insbesondere wird es immer wichtiger zu verstehen, wohin der produzierte Strom fliesst. Diese Thematik wurde von Nationalrat Jürg Grossen, dem Präsidenten von Swissolar, angesprochen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Solarproduzenten und Netzbetreibern ist dabei unerlässlich, wie Michael Frank, Direktor des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE), betonte, ein «Hand-Shake» sei dazu nötig.
    Der Verein SmartGridready könnte als Plattform dienen, um Differenzen zu überwinden und Schnittstellen zwischen den Akteuren zu definieren. Dies ist entscheidend, um den reibungslosen Betrieb des Stromnetzes zu gewährleisten, wie auch das Beispiel aus Deutschland zeigt, das von Barbara Poisl (vom Netzbetreiber bayernwerk) vorgestellt wurde.

    Die Prognose ist klar: PV ist disruptiv und wird die Energiemärkte in den kommenden Jahren revolutionieren. Antje Kanngiesser, CEO der Alpiq Gruppe, prognostiziert, dass bereits in fünf Jahren neue Geschäftsmodelle erforderlich sein werden. Doch während die PV-Branche wächst, müssen auch die Stromnetze entsprechend angepasst werden. Intelligente Lösungen wie Blindleistungskompensation und Einspeisemanagement können die Kosten des Netzausbaus erheblich senken, wie Alexander Fuchs von der ETH Zürich erläuterte.

    Innovative Lösungen

    Eine weitere innovative Lösung sind dynamische Netztarife, die Verbraucher und Produzenten über Preissignale steuern, so Peter Cuony von der Groupe E AG. Die Groupe E hat bereits einen solchen Tarif eingeführt!
    Weiter ist es wichtig zu verstehen, dass zu Zeiten, in denen die PV-Stromproduktion den Verbrauch übersteigt, kein Problem im Übertragungsnetz entsteht, wie Christof Bucher von der Berner Fachhochschule erklärt. Der Grund sei, dass an solchen Tagen auch im Ausland ein Überschuss an Energie vorhanden sei und daher keine Energie über die Grenzen abtransportiert werden müsse.
    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die gesellschaftliche Akzeptanz von PV. Während die Technologie grundsätzlich breit akzeptiert ist, gibt es Unterschiede in der Akzeptanz je nach Art der Anlagen. Freiflächenanlagen sind ähnlich unbeliebt wie Windkraftwerke und AKW, während gebäudeangebauter Photovoltaik sehr beliebt sind. Isabelle Stadelmann-Steffen von der Universität Bern beleuchtete die Bedingungen, Trade-offs und Potenziale von Photovoltaik aus gesellschaftlicher Sicht.

    Rechtliche Rahmenbedingungen

    Schliesslich stehen auch rechtliche Rahmenbedingungen im Fokus. Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) und das «Praxismodell»/Eigenverbrauchsgemeinschaften über Energieversorger existieren bereits, virtuelle ZEVs (vZEV), lokale Energiegemeinschaften (LEG sollen sie mit dem neuen Stromgesetz ergänzen. Falls die Abstimmung am 9. Juni positiv ausgehen wird, werden in der Schweiz damit sehr interessante neue Modelle – und Innovation – ermöglicht. Zur genaueren Definition der Details läuft bereits die Vernehmlassungsverfahren auf Verordnungsstufe. Eine wichtige Frage ist hier beispielsweise, ob die Produktionsleistung wirklich die aktuell geforderte Quote von 20% der Anschlussleistung aller Beteiligten betragen soll. Viele Projekte würden damit verhindert.
    Insgesamt zeigt die Nationale PV-Tagung von Swissolar, dass die Schweiz auf dem Weg ist, ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und eine nachhaltigere Energiezukunft zu gestalten. PV ist dabei nicht nur ein Teil der Lösung, sondern auch ein Motor für Innovation und Fortschritt.

  • Rückblick auf die Swissbau 2024

    Rückblick auf die Swissbau 2024

    Nachhaltigkeit als Hauptthema

    Wie fast überall, war das Thema Nachhaltigkeit auch auf der Swissbau 2024 stark im Fokus. Bei den Ausstellern sowie in Präsentationen und Workshops wurden Themen wie nachhaltige Baustoffe, Möglichkeiten der Kreislaufwirtschaft oder ressourcenschonendes Bauen aufgegriffen. Viele gute Ideen und Ansätze sind vorhanden, doch beim Messebesuch fragten wir uns, wird auch gehandelt? 

     

    Unsere Maßnahmen

    Wenn man sich so eine Frage stellt, muss man zuerst vor der eigenen Haustüre aufräumen.  

    SRS verfolgt eine breite Nachhaltigkeitsstrategie mit dem Ziel, nicht nur bei den Kunden die CO2-Emissionen zu reduzieren, sondern auch in der Firma intern. So haben wir uns beispielsweise dafür eingesetzt, dass auf unserem Firmensitz in Baar (wir sind dort eingemietet) eine PV-Anlage installiert wird. Geschäftsreisen werden per Zug oder Carsharing gemacht. Für kürzere Distanzen haben wir Firmenfahrzeuge, welche ausschliesslich elektrisch betrieben werden. Beim Einkauf der PV-Anlagen achten wir genaustens auf die Qualität und Langlebigkeit der Komponenten. 

     

    Zurück zur Swissbau. Folgende Themen sind uns besonders geblieben: 

     

    An der Keynote-Session des SVLW (Verein für Luft- und Wasserhygiene) zum Thema Nachhaltigkeit in der Gebäudetechnik haben wir festgestellt, wie viele Parallelen es zwischen Luftqualitätsoptimierungsmassnahmen und Photovoltaik gibt. 

    Dass die Umsetzung von Massnahmen zur Verbesserung der Luftqualität bzw. zur Herstellung von Solarstrom mit Nutzen verbunden ist, liegt auf der Hand (höhere Arbeitsproduktivität bei besserer Luft, attraktive Strompreise mit eigener PV-Anlage). Trotzdem ist es oftmals schwierig, ein konkretes Projekt auch zu realisieren. Es fehlt an der Entscheidungsfreudigkeit der Gebäudeeigentümer und dauert lange, bis Massnahmen umgesetzt werden. Auch bei SRS kämpfen immer wieder mit dieser Herausforderung wieder. Fehlt es nach wie vor an Verständnis für unsere Lösungen? Müssen wir mehr Bewusstsein schaffen? Braucht es attraktivere Finanzierungsmöglichkeiten? 


    Wir haben mit Martin Bäumle, Nationalrat und ehemaliger Präsident der GLP, und Konstantin Meier von Deloitte darüber gesprochen und haben folgende Erkenntnisse aus den Gesprächen mitgenommen:

    • Ohne Vorschriften läuft leider nichts. Man kann die Leute nicht zwingen, kann aber z.B. bei der Vergabe der Baubewilligung einen gewissen Druck aufbauen.
    • Es braucht mehr und bessere Beratung. Die Leute müssen überzeugt werden, dass sich das Investment lohnt.
    • Der Energiepreis für nicht erneuerbare Energien sollte deutlich anhoben und die Differenz per Lenkungsabgabe / Rückerstattung umverteilt werden, um so Investitionen durch preisliche Anreize zu fördern.
    • Auch wenn wir grundsätzlich gegen einen Zwang sind, ist in diesem Fall ein Eingriff vom Staat mit Vorschriften wohl nötig – sonst passiert wenig und vor allem dauert es zu lange.   

     

    Eine weitere spannende Diskussion wurde von der SIA (Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein) zum Thema Architektur und Netto-Null veranstaltet. Dies waren die Hauptpunkte, welche die Experten zur CO2-Reduktion beim Bauen aufführten: 

    Graue Emissionen sind der grösste Teil beim Bauen, vielfach sind diese aber aktuell nicht vermeidbar. Aus diesem Grund sollten Neubauten möglichst vermieden und der Fokus stärker auf die Sanierung von Gebäuden gelegt werden. Massnahmen zur Erhöhung der Langlebigkeit von Gebäuden sollen gefördert werden. 

    Effizienz-Maximierung: Ressourcen sollen effizienter genutzt werden, auch die Wahl der Ressourcen ist essentiell. 

    Suffizienz: Effizienz alleine reicht nicht, man muss künftig genügsamer bauen, z.B. die technische Komplexität der Gebäude und somit Betriebsemissionen reduzieren. 

    Anreize setzen: Bis sich neue, ressourcenschonende Standards durchgesetzt haben, braucht es finanzielle Anreize, Labels und Vorschriften. 

     

    Fazit

    Alle sind sich einig, dass man sich nicht auf einzelne Massnahmen versteifen sollte. Je nach Situation, Lage, Ansprüchen der Nutzer etc. muss eine individuell passende Lösung gefunden werden. Mit Kreativität ist das Ziel von Netto-Null aber auch in der Architektur realistisch.

  • Photovoltaikprojekte: Nutzen Sie Ihre Chance?

    Photovoltaikprojekte: Nutzen Sie Ihre Chance?

    In unserem letzten Beitrag haben wir uns mit den Risiken von Photovoltaikprojekten beschäftigt. Mindestens genauso wichtig sind aber die Chancen, die sich für Unternehmen durch solche Projekte ergeben können.

    Nachhaltigkeit trifft Wirtschaftlichkeit

    Photovoltaikanlagen ermöglichen nicht nur umweltfreundlichen Strom, sondern bieten auch wirtschaftlichen Mehrwert. Durch die Nutzung regenerativer Energiequellen können Sie langfristig Kosten sparen.

    Positive Außenwirkung

    Im Zeitalter des Umweltbewusstseins suchen Kunden nicht bloße Erbringer von Produkten und Dienstleistungen, sondern Unternehmen die auch ihre Werte vertreten. Die Installation von Photovoltaikanlagen sendet ein klares Signal an Kunden: Ihr Unternehmen setzt sich für umweltfreundliche Lösungen ein. Das kann die Kundenbindung stärken und neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.

    Beitrag zu CSR Goals

    Corporate Social Responsibility Goals (CSR Goals) sind in der heutigen Geschäftswelt von großer Bedeutung. Die Integration von Photovoltaikanlagen in Ihr Unternehmen ermöglicht es, aktiv zu ökologischen Zielen beizutragen.

    Mehr Unabhängigkeit

    Photovoltaik ermöglicht eine größere Unabhängigkeit vom Stromnetz. Unternehmen die eigene Energie erzeugen sind weniger an externe Energieversorger gebunden. Dies schafft zum einem Versorgungssicherheit, zum anderen aber auch eine gewisse Kontrolle über die Energiekosten. Dadurch, dass sowohl, im Contracting als auch im Eigenkauf, die Energiepreise des hergestellten Stroms langfristig planbar werden, gewinnen die Unternehmen an Sicherheit.

    Verringerung von Lastspitzen

    Photovoltaikanlagen bieten die Möglichkeit, Lastspitzen zu reduzieren. Durch die Nutzung des erzeugten Stroms während Spitzenzeiten können Unternehmen ihre Lastspitzen verringern. Dies führt zu erheblichen Kosteneinsparungen.

    Zukunftsfähigkeit in Richtung E-Mobilität

    Mit dem zunehmenden Anteil der Elektromobilität gewinnt die Verfügbarkeit nachhaltiger Energiequellen an Bedeutung. Photovoltaikanlagen bieten eine ideale Lösung, um den Energiebedarf von Elektrofahrzeugen zu decken. Unternehmen, die jetzt in erneuerbare Energien investieren, positionieren sich als Vorreiter.

    Insgesamt eröffnet die Integration von Photovoltaikanlagen nicht nur ökologische Vorteile, sondern birgt auch ein enormes Potenzial für die Wirtschaftlichkeit und das Ansehen Ihres Unternehmens.

    So kann ein Projekt sowohl ökologisch als auch ökonomisch nachhaltig sein.Falls das Ihr Interesse geweckt hat, und sie sich beraten lassen möchten, kontaktieren Sie uns gerne.

  • Anstieg der Netzentgelte ab 2024: Auswirkungen auf Verbraucher und Unternehmen in Deutschland

    Anstieg der Netzentgelte ab 2024: Auswirkungen auf Verbraucher und Unternehmen in Deutschland

    Die Strompreise werden in Deutschland 2024 erneut steigen.

    Als Unternehmen im Energiebereich nehmen wir diese Entwicklungen ernst, und es bestätigt unsere Mission, unseren Partnern nicht nur kostengünstigen und umweltfreundlichen, sondern auch langfristig preisstabilen Solarstrom anzubieten.

    Wieso kommt es zu Erhöhungen im Bereich der Netzentgelte?

    Die Übertragungsnetzentgelte wurden von 3,1 auf 6,4 Cent pro Kilowattstunde mehr als verdoppelt. Ein solcher Anstieg sollte ursprünglich durch einen Zuschuss aus dem Wirtschaftsstabilitätsfond verhindert werden. Dieser angekündigte Zuschuss in Höhe von 5,5 Milliarden Euro wurde im Verlauf der Haushaltsberatungen zum Ende des Jahres 2023 (wir berichteten) jedoch gestrichen.

    Die Stromversorger beginnen jetzt, diese Steigerungen weiterzugeben. EnBW etwa hat angekündigt, die Preise für Strom in der Grund- und Ersatzversorgung um 16% anzuheben.
    Dies liege aber nicht nur an der Erhöhung der Netzentgelte: „Gleichzeitig sind auch die staatlichen Abgaben, Umlagen und Steuern insgesamt gestiegen“ .
    Die Mehrheit der Versorger ist, laut einer Befragung der Nachrichtenagentur DPA, noch dabei zu prüfen, wie sich die gestiegenen Netzentgelte auf die Tarife auswirken werden. Eins steht fest: günstiger werden die Tarife nicht.
    Der Anstieg der Übertragungsnetzentgelte wirft die Frage auf, wie diese Kosten im Detail entstehen.

    Das Stromnetz: Grundlagen und Akteure

    Stromnetze sind das Rückgrat unserer Energieversorgung, aber wie werden sie finanziert?
    Lassen Sie uns zunächst einen Blick darauf werfen, was das Stromübertragungs- und -verteilnetz ist, und wer die Hauptakteure in Deutschland sind.

    Das Stromnetz in Deutschland besteht aus zwei entscheidenden Teilen: dem Übertragungsnetz und dem Verteilnetz.

    Das Übertragungsnetz

    Das Übertragungsnetz transportiert Strom über weite Entfernungen und wird von den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) verwaltet. Diese sorgen für die reibungslose Verteilung von Hochspannungsstrom zwischen verschiedenen Regionen und Ländern. Die Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland sind:

    1. TenneT TSO GmbH: TenneT betreut vor allem den Norden und den Süden Deutschlands. Das Unternehmen spielt eine Schlüsselrolle bei der Integration erneuerbarer Energien.
    2. Amprion GmbH: Amprion ist für die Übertragungsnetze im Westen Deutschlands verantwortlich. Das Netzgebiet erstreckt sich über die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Teile von Hessen.
    3. 50Hertz Transmission GmbH: 50Hertz ist für die Übertragungsnetze im Osten Deutschlands zuständig. Das Unternehmen betreut die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
    4. TransnetBW GmbH: TransnetBW ist für die Übertragungsnetze im Südwesten Deutschlands verantwortlich und deckt die Bundesländer Baden-Württemberg und Teile von Bayern ab.

    Das Verteilnetz

    Auf der anderen Seite haben wir das Verteilnetz, das auf niedrigeren Spannungsebenen arbeitet und die Endverbraucher mit Strom versorgt. Die Verteilnetzbetreiber (VNB) betreiben die lokalen und regionalen Stromnetze. Es gibt es knapp 900 Verteilnetzbetreiber. Beispiele sind: E.ON Deutschland, RWE AG, Vattenfall Europe Distribution, Stadtwerke (verschiedene Städte), Bayernwerk AG, Netze BW GmbH.

    Netzentgelte

    Netzentgelte, auch als Netznutzungsentgelte bekannt, sind Gebühren, die Netzbetreiber für die Nutzung ihrer Netze zur Durchleitung von Strom erheben. Diese Entgelte setzen sich aus Kosten für den Ausbau, die Wartung und den Betrieb der Netzinfrastruktur, Netz- und Kapazitätsreserven sowie Blind- und Regelleistung zusammen.

    Wichtig ist im Kontext der Netzentgelte zu verstehen, wer welche Kosten trägt beziehungsweise erhebt:
    Die Netzentgelte werden vom Anschlussnetzbetreiber erhoben. Enthalten sind die Kosten aller vorgelagerten Netzebenen. Die Abwicklung erfolgt durch die Zahlung von Netzentgelten des nachgelagerten an den jeweils vorgelagerten Netzbetreiber. Dadurch, dass die Übertragungsnetzentgelte erhöht werden, ergibt sich somit insgesamt eine Notwendigkeit von (Neu-)Berechnungen.

    Fazit und Handlungsempfehlung:

    Angesichts dieser Entwicklungen ist es ratsam, die eigenen Stromkosten zu überprüfen und mögliche Einsparpotenziale zu identifizieren. Unternehmen sollten ihre Verträge mit Energielieferanten überprüfen und gegebenenfalls alternative Strategien, wie beispielsweise eine eigene Stromerzeugung, in Betracht ziehen, um sich auf die kommenden Veränderungen vorzubereiten.

    Es bleibt abzuwarten, wie sich die politischen Entscheidungen und Marktdynamiken weiterentwickeln werden. Der Anstieg der Netzentgelte wird zweifellos eine Herausforderung darstellen, aber eine proaktive Herangehensweise kann dazu beitragen, die Auswirkungen zu mildern.

    SRS unterstützt Unternehmen, rasch Photovoltaikanlagen auf Industrie- und Gewerbedächern zu realisieren. Wir übernehmen dabei nicht nur die Planung und den Bau, sondern auch Finanzierung und Betrieb auf eigenes Risiko.

    Quellen:
    PV Magazine
    Bundesnetzagentur
    Verband kommunaler Unternehmen (VKU)
    Tagesschau

  • Photovoltaikprojekte: Wer übernimmt Ihre Risiken?

    Photovoltaikprojekte: Wer übernimmt Ihre Risiken?

    Risiken und Verantwortungen

    Im Kontext von Photovoltaikprojekten bestehen zahlreiche Risiken, die bei der Planung und Umsetzung sorgfältig berücksichtigt werden müssen. Ein umfassendes Verständnis  ist entscheidend, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Im Folgenden werden verschiedene Phasen eines Photovoltaikprojekts beleuchtet, von der Beschaffung der Module bis hin zum langfristigen Betrieb.

    Beschaffung der Module

    Die Auswahl und Beschaffung der Photovoltaikmodule sind entscheidende Schritte, die im Vorfeld sorgfältig geplant werden müssen. Qualitätskontrolle, Lieferzeitpunkte und die Zusammenarbeit mit zuverlässigen Lieferanten spielen eine essenzielle Rolle, um Verzögerungen und Qualitätsprobleme zu vermeiden. Nur durch langjährige Beziehungen und hohe Abnahmemengen können hier die besten Konditionen realisiert werden.

    Finanzierungsrisiken

    Die Finanzierung eines Photovoltaikprojekts kann mit verschiedenen Risiken verbunden sein, darunter Schwankungen der Energiepreise, Finanzierungskosten und politische Unsicherheiten. Es ist wichtig, eine solide Finanzierungsstruktur zu entwickeln und mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, um die langfristige Rentabilität des Projekts zu gewährleisten.

    Der Bau

    Die Bauphase stellt oft eine kritische Phase dar, in der zahlreiche Herausforderungen auftreten können. Von der Einhaltung von Bauvorschriften bis zur Koordination verschiedener Gewerke müssen sämtliche Aspekte berücksichtigt werden. Bauherren im Eigenbau stoßen hier häufig auf Schwierigkeiten. Eine unzureichende Bauausführung kann zu erheblichen Problemen, wie etwa verringerter Effizienz, frühzeitigen Moduldefekten oder sogar Brandgefahren führen.

    Der Betrieb

    Nach der Fertigstellung des Projekts beginnt die Phase des Betriebs. Hierbei müssen nicht nur technische Aspekte wie regelmäßige Wartung und Überwachung beachtet werden, sondern auch ökonomische Faktoren wie der Energieertrag und mögliche Reparaturen. Ein erfahrener Partner kann sicherstellen, dass der Betrieb reibungslos verläuft und langfristig rentabel ist.

    Schäden und Reparaturen

    Um Defekte der Photovoltaikanlage frühzeitig zu erkennen, braucht es eine kontinuierliche Überwachung der Leistung. Im Schadensfall geht es um schnelle Reaktionsmaßnahmen.

     

    Der entscheidende Unterschied

    Wir bei SRS verstehen die Komplexität und die Herausforderungen, die mit großen Photovoltaikprojekten einhergehen. Als erfahrene Bauherren übernehmen wir die Verantwortung für diese Risiken, um sicherzustellen, dass unsere Partner sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Wir stehen als langfristiger Partner an Ihrer Seite, um gemeinsam nachhaltige und erfolgreiche Photovoltaikprojekte umzusetzen.

    Der entscheidende Unterschied zu herkömmlichen Verkaufsmodellen liegt darin, dass unser Geschäftsmodell ausschließlich dann funktioniert, wenn wir günstigen Solarstrom liefern können – und dies setzt einen einwandfreien Betrieb der Anlage voraus. Daher sind unsere Interessen und die unserer Partner nahezu identisch. In unserem Modell liegt unser Hauptaugenmerk somit darauf, höchste Qualität zu gewährleisten. Wir übernehmen nicht nur die Finanzierung, den Bau und sämtliche Risiken, sondern engagieren uns schon aus Eigeninteresse aktiv für einen reibungslosen und höchsteffizienten Betrieb der Photovoltaikanlage. Unsere Verpflichtung geht über die bloße Bereitstellung von Solartechnologie hinaus – wir streben eine partnerschaftliche Zusammenarbeit an, die auf nachhaltigem Erfolg basiert.

  • Abregelungsthematik bei Solaranlagen

    Abregelungsthematik bei Solaranlagen

    Abregelungsthematik bei Solaranlagen

     

    Die Energiestrategie setzt ein klares Ziel: Bis 2050 sollen 24 TWh durch Solaranlagen produziert werden. Um diese Leistung auffangen zu können, muss das Stromnetz entsprechend ausgebaut werden. Das ist teuer und aufwändig. Doch ist das zwingend nötig?

    Das Ausbauziel der Netzkapazität misst sich an den Produktionsspitzen. Diese werden jedoch nur an wenigen Tagen im Jahr erreicht. In den Sommermonaten, an sonnigen Tagen nämlich, wenn alle PV-Anlagen gleichzeitig auf Höchstleistung produzieren und ins Netz einspeisen. Wenn dann gleichzeitig der Verbrauch beispielsweise an Sonntagen tief ist, so besteht ein Überschuss an Strom, mit dem das Netz umgehen muss.

    Ein Lösungsansatz, um das Netz zu entlasten und die erforderte Kapazität zu senken, ist die Limitierung der PV-Einspeiseleistung.

    • Durch die limitierte Einspeiseleistung werden Leistungsspitzen reduziert, das Netz entlastet und gleichzeitig stabilisiert.
    • Wenn die Leistungsspitzen unter die Auslegungsgrenze sinken, wird ein Netzausbau überflüssig.
    • Der Ertragsverlust übers Jahr ist gering im Vergleich zur Reduktion der Einspeiseleistung (siehe Abb. 2).
    • Bei gegebener Netzkapazität wird die gesamthaft mögliche Stromproduktion sowie die im Verteilnetz aufgenommene Energie durch Abregelung von Leistungsspitzen sogar erhöht (siehe Abb. 3).

     

     

     

    Bei einer Limitierung der Einspeiseleistung auf 50 % der Peakleistung von PV-Anlagen liegt die Mindereinspeisung ins Netz pro Anlage im Mittel bei nur etwa 10 %. Denn aufgrund von äusseren Umständen wie Sonnenausrichtung, Wolken oder Nebel geben die Module nur selten Leistungen von über 50 % der Nennleistung ab.

    Zwei auf 50 % begrenzte Anlagen generieren somit die gleiche Netzbelastung wie eine Anlage ohne Limitierung. Die Jahresproduktion erhöht sich damit auf 180 % im Vergleich zu einer einzigen Anlage ohne Limitierung.

     

    Entgegen der intuitiven Annahme, dass durch die Einspeiselimitierung Verluste anfallen, kann so über das ganze Jahr gesehen sogar noch mehr Strom ins Netz eingespeist werden, ohne dass grosse und kostspielige Investitionen in den Netzausbau anfallen.

    Eine offene Frage bleibt, ob und wie der Energieverlust durch Abregelung den Produzenten vergütet werden soll.

     

    Mehr dazu im Whitepaper des Vereins Smart Grid Schweiz.

  • Das Dilemma der Sommerzeit – wie die Zeitumstellung den Eigenverbrauch reduziert

    Das Dilemma der Sommerzeit – wie die Zeitumstellung den Eigenverbrauch reduziert

    Das Dilemma der Sommerzeit – wie die Zeitumstellung den Eigenverbrauch reduziert

     

    Baar, 24. November 2023 – Die Sommerzeit hat nicht nur Auswirkungen auf unsere Uhren, sondern auch auf unseren Energieverbrauch. Eine kürzlich durchgeführte Studie von Solar-Experten der Swiss Renewable Solutions AG zeigt, dass Gewerbebetriebe mit Photovoltaik-Systemen aufgrund der Sommerzeit-Umstellungen rund 2,2-2,5% ihres wertvollen Eigenverbrauchs verlieren. Das entspricht einer ansehnlichen Batteriekapazität und wirft ein neues Licht auf das bisher oft übersehene Dilemma der Sommerzeit. So gehen 2,2-2,5% der vor Ort produzierten Energie verloren, die ohne Sommerzeit direkt vor Ort hätten genutzt werden können. 

     

    Gewerbebetriebe in der Schweiz und in Deutschland, in den Anwendungsbeispielen in Dagmersellen und Strassfurt, stehen vor der Herausforderung, ihren Energieverbrauch sorgfältig zu managen, um die Vorteile ihrer Photovoltaik-Anlagen voll auszuschöpfen. Doch die jährliche Sommerzeit-Umstellung wirft einen Schatten auf diese Bemühungen.

     

    Untersuchungen an Beispielen

    Um das Thema genauer zu beleuchten, haben Experten der Firma Swiss Renewable Solutions AG jeweils ein Gewerbe in Dagmersellen und in Strassfurt ein wenig genauer angeschaut. Dasjenige in Dagmersellen weist jährlich einen Verbrauch von rund 667 MWh auf. Die firmeneigene Solaranlage produziert ca. 420 MWh pro Jahr. Der Autarkie-Grad beträgt durchschnittlich also rund 40%.

    In Strassfurt werden jährlich 736 MWh produziert, während über 1’500 MWh verbraucht werden. Der Autarkiegrad beträgt rund 34%.

     

    Die im Rahmen der Untersuchung betrachteten Beispiele entsprechen Standard-Gewerben mit grossem Eigenverbrauch zwischen 8 und 18 Uhr. Bei der Umstellung auf Sommerzeit zeigt sich in beiden Fällen ein deutlicher Rückgang des Eigenverbrauchs. Statt der möglichen 65,7% / 72,1% beträgt dieser in der Sommerzeit lediglich 63,5% / 69,6%. Das entspricht einem relativen Verlust von rund 3,5% bzw. 3,6%. Um diesen Verlust abzufedern, wäre eine Batterie mit grosser Speicherkapazität nötig.

     

    Erkenntnisse

    Die Untersuchung ergab, dass der Einfluss der Sommerzeit auf den Eigenverbrauch stark vom Verbrauchsprofil abhängt. Je mehr Abendverbrauch ein Unternehmen hat, desto mehr profitiert es von der Sommerzeit. Jedoch sind die Gewerbebetriebe, die sich in einem Standardprofil mit Hauptaktivitäten von 8 bis 18 Uhr befinden, die wahren Verlierer. Für sie hat die Sommerzeit deutlich negative Auswirkungen.

    Um den Eigenverbrauch auf dem gleichen Niveau halten zu können, müssten Batterien mit 50 / 150 kWh Kapazität eingebaut werden. Dies entspricht einer Investition von ca. 35’000 Franken / 150’000 Euro. Unternehmen mittlerer Grösse, die eine PV-Anlage besitzen oder bauen, kostet die Sommerzeit in rund 10 Jahren also rund 35’000 Franken / 150’000 Euro (danach braucht es eine neue Batterie).

    Diese Erkenntnisse verdeutlichen, dass die Auswirkungen der Sommerzeit-Umstellungen nicht zu unterschätzen sind, insbesondere für Gewerbebetriebe*, die auf Photovoltaik-Systeme angewiesen sind, um ihren Energiebedarf durch kostengünstige Energie zu decken. Es ist also an der Zeit für eine intensivere Diskussion über die Vor- und Nachteile der Sommerzeit, insbesondere im Kontext der steigenden Bedeutung erneuerbarer Energien und des Energiewandels. Unternehmen und Energieexperten müssen gemeinsam nach Lösungen suchen, um den Verlust an Eigenverbrauch zu minimieren und die volle Leistungsfähigkeit ihrer Photovoltaik-Systeme zu gewährleisten.

    Die Debatte rund um die Sommer-Winterzeit ist also mehr als eine Frage der Uhren – sie hat auch erhebliche Auswirkungen auf die Energiewirtschaft und die Umwelt. Nun gilt es, die Auswirkungen genauer zu betrachten und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Wandel zu einer nachhaltigeren Energiezukunft voranzutreiben.

     

    *Es wurden auch Haushalte untersucht: auf jene mit einem Standard-Haushalts-Verbrauchsprofil hat die Zeitumstellung nur einen geringen Einfluss.

     

     

    Übersicht Deutschland:

     

  • Die Energiewende: Wie saubere Energie die Welt verändert

    Die Energiewende: Wie saubere Energie die Welt verändert

    Die Schweiz steht an einem Wendepunkt ihrer Energiewende. Die zentrale Frage lautet: Wie lassen sich Strom, Wärme, Mobilität und Industrie so miteinander vernetzen, dass erneuerbare Energien effizient genutzt werden, Kosten stabil bleiben und Versorgungssicherheit gewährleistet ist? Die Antwort lautet Sektorkopplung. 

    Ein aktuelles Whitepaper zeigt, dass Sektorkopplung nicht nur ein technisches Konzept ist, sondern das Herzstück einer nachhaltigen, resilienten Energiezukunft bildet. Durch die intelligente Verzahnung verschiedener Energiesektoren können Überschüsse aus Solar-, Wind- oder Wasserkraft flexibel genutzt werden – für Heizung, Batteriespeicher oder Elektromobilität. 

    Das Whitepaper wurde initiiert von unserer Mutterfirma OE-EN, die in Zusammenarbeit mit den Partnern erstellt und veröffentlich hat. Die SRS hat ebenfalls einen Beitrag zu einem aktuellen Projekt bei einem Industriebetrieb im Schweizer Mittelland geleistet.  

     

    Praxisbeispiel: Dyno AG im Berner Mittelland 

    Die Dyno AG setzt an ihrem Hauptsitz ein Sektorkopplungskonzept um, um die Energieversorgung nachhaltiger, kosteneffizienter und unabhängiger zu gestalten. Bestehende Anlagen – eine Wärmepumpe und ein kleines Wasserkraftwerk – werden mit einer neuen PV-Dachanlage, einer PV-Fassade für Wintererträge und einem geplanten Batteriespeicher verknüpft. 

    Ein Energiemanagementsystem (EMS) steuert elektrische und thermische Flüsse, sodass überschüssige Solar- oder Wasserkraft für Heizung, Batterieladung oder Elektrofahrzeuge genutzt werden kann. Swiss Renewable Solutions unterstützt bei Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb der PV- und Batteriesysteme und übernimmt die Vermarktung von Flexibilitäts- und Ausgleichsenergie, um zusätzliche Erträge zu erzielen und die Netzstabilität zu sichern. 

    Kennzahlen & Vorteile: 

    • PV-Erzeugung: ~600 MWh / Jahr (Dach + Fassade) 
    • Wasserkraftproduktion: ~60 MWh / Jahr 
    • Strombedarf: ~485 MWh / Jahr 
    • Eigenversorgung: aktuell ~30 %, skalierbar auf über70 % mit Batteriespeichern 
    • Reduktion der Abhängigkeit von volatilen Energiepreisen 
    • Betrieb der bestehenden Wärmepumpe wird auf die erneuerbare, lokale Energieproduktion abgestimmt 
    • Vorbereitung des Standorts auf emissionsfreie Mobilität 

    Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie technische Innovation, ökonomische Effizienz und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. 

     

    Nationale Perspektive: Chancen, Herausforderungen und Handlungsfelder 

    Wir erlauben uns abgesehen von der lokalen Perspektive noch ein paar Gedanken zum Gesamtzusammenhang. Die Schweiz befindet sich in einem grundlegenden Wandel: Das frühere zentralisierte Energiesystem wird abgelöst durch tausende dezentrale Produzenten – Solar- und Windanlagen, Wärmeerzeuger und Speichersysteme, die zusammenarbeiten müssen. Wie bei einer Tinguely-Maschine müssen alle Zahnräder ineinandergreifen, um Effizienz, Stabilität und Innovation zu gewährleisten. Es gibt  

    Fünf zentrale Handlungsfelder: 

    1. Digitalisierung: Smart Grids, KI und robuste IKT steuern dezentralisierte Erzeugung und Nachfrage. 
    1. Regulierung & Innovation: Rahmenbedingungen sollen administrative Hürden abbauen, lokale Energieverbünde fördern und Innovation ermöglichen. 
    1. Finanzierung: Langfristige Investitionsstrategien in Kooperation zwischen öffentlichem und privatem Sektor. 
    1. Zusammenarbeit: Integration in den europäischen Energiemarkt und Kooperation aller relevanten Akteure. 
    1. Ganzheitliche Planung: Kombination etablierter und neuer Technologien, frühzeitige Einbindung aller Beteiligten. 

    Durch Sektorkopplung lassen sich Lastspitzen abfangen, CO₂-Emissionen reduzieren und Flexibilität erhöhen. Dynamische Preissignale und innovative Netzentgelte schaffen Anreize, erneuerbare Energie effizient zu nutzen und die Versorgungssicherheit zu stärken. So ermöglichen wir tiefe Netzausbaukosten und damit insgesamt tiefe Energiepreise. 

    Die Energiewende ist machbar – wenn wir jetzt handeln. Projekte wie die Dyno AG zeigen, dass technologische Lösungen bereits verfügbar sind und ökonomisch tragfähig umgesetzt werden können. Mit Innovation, Zusammenarbeit und gezielten Investitionen lässt sich ein nachhaltiges, regeneratives Energiesystem für die Schweiz aufbauen, das Kosten senkt, CO₂ reduziert und die Versorgungssicherheit stärkt. 

    👉 Das vollständige Whitepaper „Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Energiewende in der Schweiz“ können Sie hier lesen:
    Download Whitepaper (PDF) 

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  • Der Grundtenor an der #PVTagung23 war klar: Es muss etwas gehen im Bereich der erneuerbaren Energien, um so bald wie möglich #NettoNull zu erreichen.

    Der Grundtenor an der #PVTagung23 war klar: Es muss etwas gehen im Bereich der erneuerbaren Energien, um so bald wie möglich #NettoNull zu erreichen.

    Der Grundtenor an der #PVTagung23 war klar: Es muss etwas gehen im Bereich der erneuerbaren Energien, um so bald wie möglich #NettoNull zu erreichen.

    Doch wie schnell kann der Ausbau der #Photovoltaik erfolgen? Da sind sich die Experten uneinig. Das Bundesamt für Energie rechnet mit 37 TWh bis 2050 (+8 TWh aus anderen erneuerbaren Energien), Swissolar geht von 45 TWh bis 2050 aus, Jürg Rohrer, Professor an der ZHAW Zurich University of Applied Sciences, spricht von notwendigen 45 TWh bereits bis 2035.

    Um diese #Ziele zu erreichen, braucht es gemäss Jürg Rohrer gesetzliche Grundlagen. Einerseits soll gesetzlich dazu verpflichtet werden, auf bestehenden Gebäuden #Solaranlagen zu montieren. Andererseits soll für alpine Solaranlagen bereits jetzt eine #Nachfolgeregelung erarbeitet werden, für die Zeit nach dem Abschluss des Projekts #Solarexpress.

    Essentiell für diese Entwicklung ist eine funktionierende #InfrastrukturChristof Bucher forscht an der Berner Fachhochschule BFH daran, wie die #Wechselrichter die Stabilisierung des Netztes auch in Zukunft und mit einem Mehrfachen der Stromleistung sicherstellen können.

    Interessant war auch der Beitrag zum #Winterstrom von Nationalrätin Gabriela Suter: Die Wasserkraftreserve kostet 296 Mio. CHF für 0.4 TWh, d.h. 0.74 CHF / kWh, einmalig für den Winter 2022/2023! Die Photovoltaik liefert ohne Zusatzkosten einen Beitrag von 1.1 TWh geliefert in diesem und kommenden Winterperioden!

    Vielen Dank Swissolar für die spannende Tagung und die Organisation dieses wichtigen Branchenanlasses, danke Christof Bucher und Jürg Rohrer für eure Voten. Roman Gysel

    #PVTagung23 #solarenergie #solarstrom #photovoltaik #energie #zukunft

  • An der Schweizer PV-Tagung 2023 haben wir spannende Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der #PV-Branche erhalten.

    An der Schweizer PV-Tagung 2023 haben wir spannende Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der #PV-Branche erhalten.

    An der Schweizer PV-Tagung 2023 haben wir spannende Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der #PV-Branche erhalten.

    Im Bereich der zukünftigen #Energieversorgung wird die #Photovoltaik zur tragenden Säule. Es werden derzeit viele politische und regulatorische Massnahmen umgesetzt, um die Technologie zu fördern und den Ausbau zu beschleunigen. Doch womit haben die brancheninternen Player zu kämpfen und was sehen sie als die grössten #Herausforderungen? Wir haben uns mit verschiedenen Akteuren unterhalten.

    Wie derzeit in allen Branchen, sind die fehlenden Fachkräfte ein zentrales Thema. An Aufträgen mangelt es nicht, doch woher sollen die Arbeitskräfte genommen werden, um die Aufträge fachkundig auszuführen?
    Der #Fachkräftemangel führt zu langen Wartefristen; die Endkunden warten derzeit bis zu einem Jahr auf die Installation ihrer PV-Anlage. Viele der Projekte werden auch gar nicht erst in Angriff genommen, sondern bereits im Voraus aus Kapazitätsgründen abgesagt.

    Auf Seiten der Energieversorger sorgt das Verteilnetz für rauchende Köpfe. Die Infrastruktur wurde über die letzten Jahrzehnte erbaut und kann nicht von heute auf morgen expandiert werden. Das Verteilnetz der Groupe E beispielsweise wurde für eine Kapazität von 500 MW erbaut. In den nächsten 10 bis 20 Jahren soll diese auf bis zu 2’000 MW erweitert werden. Derzeit werden Lösungen ausgearbeitet, um dies möglichst effizient umzusetzen.

    Uns zeigen die vielen Gespräche, die wir an der Tagung geführt haben, dass wir auf dem richtigen Kurs sind. Seit unserem Bestehen haben wir ein gutes Team an Fachkräften aufgebaut. So können wir unseren Kunden die Planung und Umsetzung ihrer Anlagen innerhalb von 6-9 Monaten garantieren. Um das Netz zu entlasten, bauen wir die Anlagen dort, wo der Strom verbraucht wird.

    Vielen Dank Swissolar für die spannende Tagung und die Organisation dieses wichtigen Branchenanlasses, danke Michael BaurPeter Cuony und Marius Fischer für eure Voten. Roman Gysel

    #PVTagung23 #solarenergie #solarstrom #photovoltaik #solar