Author: Anamika Sharma

  • Sektorkopplung – Der Schlüssel zur erfolgreichen Energiewende in der Schweiz

    Sektorkopplung – Der Schlüssel zur erfolgreichen Energiewende in der Schweiz

    Die Schweiz steht an einem Wendepunkt ihrer Energiewende. Die zentrale Frage lautet: Wie lassen sich Strom, Wärme, Mobilität und Industrie so miteinander vernetzen, dass erneuerbare Energien effizient genutzt werden, Kosten stabil bleiben und Versorgungssicherheit gewährleistet ist? Die Antwort lautet Sektorkopplung. 

    Ein aktuelles Whitepaper zeigt, dass Sektorkopplung nicht nur ein technisches Konzept ist, sondern das Herzstück einer nachhaltigen, resilienten Energiezukunft bildet. Durch die intelligente Verzahnung verschiedener Energiesektoren können Überschüsse aus Solar-, Wind- oder Wasserkraft flexibel genutzt werden – für Heizung, Batteriespeicher oder Elektromobilität. 

    Das Whitepaper wurde initiiert von unserer Mutterfirma OE-EN, die in Zusammenarbeit mit den Partnern erstellt und veröffentlich hat. Die SRS hat ebenfalls einen Beitrag zu einem aktuellen Projekt bei einem Industriebetrieb im Schweizer Mittelland geleistet.  

     

    Praxisbeispiel: Dyno AG im Berner Mittelland 

    Die Dyno AG setzt an ihrem Hauptsitz ein Sektorkopplungskonzept um, um die Energieversorgung nachhaltiger, kosteneffizienter und unabhängiger zu gestalten. Bestehende Anlagen – eine Wärmepumpe und ein kleines Wasserkraftwerk – werden mit einer neuen PV-Dachanlage, einer PV-Fassade für Wintererträge und einem geplanten Batteriespeicher verknüpft. 

    Ein Energiemanagementsystem (EMS) steuert elektrische und thermische Flüsse, sodass überschüssige Solar- oder Wasserkraft für Heizung, Batterieladung oder Elektrofahrzeuge genutzt werden kann. Swiss Renewable Solutions unterstützt bei Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb der PV- und Batteriesysteme und übernimmt die Vermarktung von Flexibilitäts- und Ausgleichsenergie, um zusätzliche Erträge zu erzielen und die Netzstabilität zu sichern. 

    Kennzahlen & Vorteile: 

    • PV-Erzeugung: ~600 MWh / Jahr (Dach + Fassade) 
    • Wasserkraftproduktion: ~60 MWh / Jahr 
    • Strombedarf: ~485 MWh / Jahr 
    • Eigenversorgung: aktuell ~30 %, skalierbar auf über70 % mit Batteriespeichern 
    • Reduktion der Abhängigkeit von volatilen Energiepreisen 
    • Betrieb der bestehenden Wärmepumpe wird auf die erneuerbare, lokale Energieproduktion abgestimmt 
    • Vorbereitung des Standorts auf emissionsfreie Mobilität 

    Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie technische Innovation, ökonomische Effizienz und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. 

     

    Nationale Perspektive: Chancen, Herausforderungen und Handlungsfelder 

    Wir erlauben uns abgesehen von der lokalen Perspektive noch ein paar Gedanken zum Gesamtzusammenhang. Die Schweiz befindet sich in einem grundlegenden Wandel: Das frühere zentralisierte Energiesystem wird abgelöst durch tausende dezentrale Produzenten – Solar- und Windanlagen, Wärmeerzeuger und Speichersysteme, die zusammenarbeiten müssen. Wie bei einer Tinguely-Maschine müssen alle Zahnräder ineinandergreifen, um Effizienz, Stabilität und Innovation zu gewährleisten. Es gibt  

    Fünf zentrale Handlungsfelder: 

    1. Digitalisierung: Smart Grids, KI und robuste IKT steuern dezentralisierte Erzeugung und Nachfrage. 
    1. Regulierung & Innovation: Rahmenbedingungen sollen administrative Hürden abbauen, lokale Energieverbünde fördern und Innovation ermöglichen. 
    1. Finanzierung: Langfristige Investitionsstrategien in Kooperation zwischen öffentlichem und privatem Sektor. 
    1. Zusammenarbeit: Integration in den europäischen Energiemarkt und Kooperation aller relevanten Akteure. 
    1. Ganzheitliche Planung: Kombination etablierter und neuer Technologien, frühzeitige Einbindung aller Beteiligten. 

    Durch Sektorkopplung lassen sich Lastspitzen abfangen, CO₂-Emissionen reduzieren und Flexibilität erhöhen. Dynamische Preissignale und innovative Netzentgelte schaffen Anreize, erneuerbare Energie effizient zu nutzen und die Versorgungssicherheit zu stärken. So ermöglichen wir tiefe Netzausbaukosten und damit insgesamt tiefe Energiepreise. 

    Die Energiewende ist machbar – wenn wir jetzt handeln. Projekte wie die Dyno AG zeigen, dass technologische Lösungen bereits verfügbar sind und ökonomisch tragfähig umgesetzt werden können. Mit Innovation, Zusammenarbeit und gezielten Investitionen lässt sich ein nachhaltiges, regeneratives Energiesystem für die Schweiz aufbauen, das Kosten senkt, CO₂ reduziert und die Versorgungssicherheit stärkt. 

    👉 Das vollständige Whitepaper „Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Energiewende in der Schweiz“ können Sie hier lesen:
    Download Whitepaper (PDF) 

    Partner 

  • Neuer Webauftritt

    Neuer Webauftritt

    SRS mit neuem Webauftritt

    Mit dem neuen Webauftritt der SRS wird das gesamte Spektrum des schnell wachsenden Unternehmens auf eine einfache, übersichtliche und inspirierende Art und Weise verständlich. SRS schafft für seine Partner Mehrwert, entlang einer einmaligen Wertschöpfungskette im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Webseite zeigt neben den wichtigsten Dienstleistungen und Innovationen der SRS auch generelle News zu ihren eigenen Projekten und der Industrie.

  • Hauptsitz Baar

    Hauptsitz Baar

    Die SRS hat Ihren Hauptsitz in Baar eröffnet.

    SRS hat ein neues Zuhause: Im Herbst 2021 hat das Team der SRS die neuen Büroräumlichkeiten des Hauptsitzes in Baar bezogen. Der Standort ist bestens für das weitere Wachstum der Unternehmung positioniert, da er für die Deutschschweiz strategisch zentral gelegen ist und eine gewisse Nähe zu den Verkehrshauptachsen und dem Flughafen Zürich aufweist.

    Weitere Standorte befinden sich in Hamburg und Mannheim, Deutschland.

  • Finanzierung des Projektes Schwandenacker

    Finanzierung des Projektes Schwandenacker

    SRS finalisiert Finanzierung des Projektes Schwandenacker.

    Mit 1150 kWh/kWp oder einer Leistung von rund 380000 kWh pro Jahr, ist das SRS-Projekt der Wohnanlage Schwandenacker in der Stadt Zürich ein weiteres Beispiel für eine gelungene Planung und Implementierung erneuerbarer Energie auf Basis der Photovoltaik. Die Mehrfamilienhäuser, welche über 1500 m2 Dachfläche verfügen, bieten eine ideale Voraussetzung, um vielen Familien die Umstellung auf green energy zu ermöglichen. Als Vergleich: Eine 4-köpfige Familie hat einen jährlichen Energiebedarf von rund 3000 kWh. Es wird entsprechend ein Energiebedarf von weit über hundert Familien abgedeckt. Das Projekt wurde von der SRS durchfinanziert. Während die Planung weitgehend abgeschlossen ist, wird die Anlage 2022 in Betrieb genommen werden.

  • Grüne Energie für die Kraftwerk AG

    Grüne Energie für die Kraftwerk AG

    SRS implementiert grüne Energie für die Kraftwerk AG.

    Auf insgesamt 396m2 Dachfläche konnte das Projekt für grüne Energie der Kraftwerk AG in Mönchaltdorf im Kanton Zürich zeitgerecht und erfolgreich von der SRS umgesetzt werden. In den nächsten Tagen erfolgt die Inbetriebnahme. Mit einer Leistung von rund 90000 kWh pro Jahr wird die Anlage einem wichtigen Teil des Strombedarfs der Unternehmung in Mönchaltdorf produzieren. Bei einer prognostizierten Langlebigkeit von rund 30 Jahren trägt diese Anlage zur weiteren Steigerung der Nachhaltigkeit und der erneuerbaren Energieförderung in Europa bei und ist für das Unternehmen selbst ein wichtiger Meilenstein in eine grüne Zukunft. Die Finanzierung erfolgte vollumfänglich über die SRS, welche sich in jeder Beziehung mit ihren Kunden als Partner versteht, um die jeweils besten, massgeschneiderten Lösungen zu garantieren.